Adele: Biographie, Karriere und Vermögen der Sängerin

Adele Vermögen und Biographie

Adele Laurie Blue Adkins, geboren am 5. Mai 1988 in Tottenham (London), zählt zu den erfolgreichsten Sängerinnen des 21. Jahrhunderts. Mit vier Studioalben verkaufte sie weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger, gewann 16 Grammys und für „Skyfall“ einen Oscar. Nach 100 Shows in Las Vegas und zehn Konzerten in München begann Ende 2024 ihre „große Pause“. Stand Oktober 2026 steht ihr Schauspieldebüt in Tom Fords „Cry to Heaven“ bevor, ein fünftes Album ist nicht offiziell angekündigt.

Key Takeaways

  • Adele schloss 2006 die BRIT School ab; eine Myspace-Demo führte im selben Jahr zum Vertrag bei XL Recordings, 2008 kam Columbia Records (USA) hinzu.
  • Ihr Album „21″ (2011) verkaufte sich weltweit mehr als 31 Millionen Mal und gilt als meistverkauftes Album des 21. Jahrhunderts.
  • Adele hat 16 Grammys, zwölf Brit Awards, einen Oscar, einen Golden Globe und einen Primetime Emmy gewonnen.
  • Die Residency „Weekends with Adele“ im Caesars Palace umfasste 100 Shows bis zum 23. November 2024.
  • Im August 2024 spielte sie zehn Konzerte in einer eigens gebauten Pop-up-Arena in München vor insgesamt mehr als 730.000 Besuchern.
  • Anfang 2026 drehte sie in Rom ihren ersten Spielfilm „Cry to Heaven“; zu ihrem Vermögen gibt es keine offiziellen Zahlen, uamr.de nennt keine Beträge.
NameAdele Laurie Blue Adkins MBE
Geboren5. Mai 1988 in Tottenham, London (Großbritannien)
Beruf/FunktionSängerin, Songwriterin; ab 2026 auch Schauspielerin
Unternehmen/BeteiligungenPlattenverträge mit XL Recordings (seit 2006) und Columbia Records (USA, seit 2008)
Familie/WohnortSohn Angelo (geb. 2012) aus der Ehe mit Simon Konecki (geschieden 2021); seit 2024 verlobt mit dem Sportagenten Rich Paul; lebt überwiegend in Los Angeles
EinnahmequellenTonträgerverkäufe, Streaming, Songwriting-Tantiemen, Konzerte und Residencys, Live-Alben, Merchandising, Filmmusik, Schauspiel

Herkunft und frühe Jahre

Adeles Mutter Penny Adkins zog sie allein groß; der walisische Vater Marc Evans verließ die Familie, als Adele ein Kleinkind war. Nach Jahren in Tottenham, Brighton und Brixton wuchs sie in West Norwood im Süden Londons auf.

Entscheidend war die BRIT School in Croydon, die sie 2006 abschloss, in einer Klasse mit Leona Lewis und Jessie J. Eine Demo mit drei Songs, die ein Freund auf Myspace hochlud, verschaffte ihr im September 2006 einen Vertrag beim Independent-Label XL Recordings. Im März 2008 folgte für den US-Markt Columbia Records.

Karriere: Von „19″ zur Las-Vegas-Residency

Adele Karrierestationen und Einnahmequellen: Von der BRIT School über XL Recordings und das Album 21 bis zur Las-Vegas-Residency, Stand 2026
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Das Debütalbum „19″ (Januar 2008) erreichte in Großbritannien Platz eins und verkaufte sich weltweit rund sieben Millionen Mal; 2009 wurde Adele mit dem Grammy als beste neue Künstlerin ausgezeichnet. Den Durchbruch brachte 2011 „21″ mit „Rolling in the Deep“ und „Someone like You“: mehr als 31 Millionen verkaufte Exemplare und bis heute das meistverkaufte Album des 21. Jahrhunderts. Bei den Grammys 2012 gewann sie alle sechs Kategorien, in denen sie nominiert war.

Im November 2011 unterzog sie sich einer Stimmbandoperation. 2013 gewann sie mit dem Bond-Titelsong „Skyfall“, geschrieben mit Paul Epworth, Oscar und Golden Globe für den besten Filmsong und wurde zum MBE ernannt. „25″ (November 2015) mit der Single „Hello“ verkaufte sich allein im Erscheinungsjahr 17,4 Millionen Mal, inzwischen mehr als 20 Millionen; bei den Grammys 2017 holte sie erneut die drei Hauptkategorien. Die Welttournee 2016/2017 endete mit der Absage der letzten beiden Wembley-Konzerte wegen Stimmproblemen. „30″ (November 2021) verarbeitete ihre Scheidung, erreichte in Großbritannien, den USA und Deutschland Platz eins und verkaufte sich mehr als fünf Millionen Mal; das Fernsehspecial „Adele One Night Only“ brachte einen Primetime Emmy.

Statt einer Welttournee wählte Adele danach eine Residency: „Weekends with Adele“ im Colosseum des Caesars Palace in Las Vegas. Nach einer pandemiebedingten Verschiebung fand die erste Show am 18. November 2022 statt. Nach mehreren Verlängerungen und einer krankheitsbedingten Unterbrechung im Frühjahr 2024 endete die Residency am 23. November 2024 nach genau 100 Konzerten.

Im August 2024 spielte sie zudem zehn Shows in einer eigens auf dem Gelände der Messe München errichteten Pop-up-Arena mit einer 220 Meter langen LED-Leinwand, die als Guinness-Weltrekord gilt. Nach Angaben der Veranstalter kamen mehr als 730.000 Besucher, rund 73.000 pro Abend.

Aktuelle Entwicklung 2025/2026

Im Juli 2024 hatte Adele in einem ZDF-Interview eine „große Pause“ nach Ende der Residency angekündigt, ohne Pläne für ein neues Album. 2025 verlief entsprechend ruhig: Einzige Veröffentlichung war im April das limitierte Vinyl-Box-Set „Weekends with Adele: Live in Las Vegas“.

Im November 2025 wurde bekannt, dass Tom Ford sie für seine Verfilmung von Anne Rices Roman „Cry to Heaven“ besetzt hat, neben Nicholas Hoult, Aaron Taylor-Johnson, Colin Firth und Hunter Schafer. Gedreht wurde vom 19. Januar bis 23. März 2026 in Rom. Ford finanziert den Film selbst und sucht nach der Postproduktion einen Verleih; ein Kinostart war für Ende 2026 angepeilt, ein offizieller Termin steht Stand Oktober 2026 nicht fest.

Seit Sommer 2026 berichten britische Boulevardmedien, Adele habe in den Londoner Church Studios von Paul Epworth an neuen Songs gearbeitet; ein geheimes Testkonzert im Roundhouse sei kurzfristig verschoben worden. Als Albumtitel wird „38″ gehandelt. Eine offizielle Bestätigung von Adele, Management oder Label gibt es bislang nicht.

Adele Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis

Offizielle Zahlen zu Adeles Vermögen existieren nicht, kursierende Angaben sind Schätzungen Dritter; uamr.de nennt daher keine Beträge. Belegt ist die qualitative Einordnung: Die „Sunday Times Rich List“ führte Adele von 2013 bis 2018 sechs Jahre in Folge als reichste britische Musikerin unter 30 und zählt sie seither zu den reichsten Musikern Großbritanniens.

Die Vermögensbasis lässt sich dagegen klar beschreiben. Erste Säule sind Tonträgerverkäufe und Streaming: Mit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern erzielt Adele auch im Streaming-Zeitalter physische Verkäufe in großem Stil. Zweite Säule sind Songwriting-Tantiemen, denn sie ist an praktisch allen ihren Hits als Autorin beteiligt. Dritte Säule ist das Livegeschäft mit 100 Shows in Las Vegas und zehn Münchner Konzerten vor mehr als 730.000 Zuschauern. Hinzu kommen Live-Alben, Merchandising, Filmmusik und künftig die Schauspielerei.

Privatleben

Von 2011 bis 2019 war Adele mit Simon Konecki liiert; am 19. Oktober 2012 kam Sohn Angelo zur Welt. Die Ehe bestätigte das Paar 2017, 2019 folgte die Trennung, im März 2021 die rechtskräftige Scheidung. Seit 2021 ist Adele mit dem US-Sportagenten Rich Paul (Klutch Sports) zusammen; bei einem Münchner Konzert im August 2024 bestätigte sie die Verlobung. Eine Hochzeit ist nicht offiziell bestätigt, auch wenn sie Paul auf der Bühne als Ehemann bezeichnet hat.

FAQ

Welches ist Adeles erfolgreichstes Album? „21″ (2011) mit mehr als 31 Millionen verkauften Exemplaren, das meistverkaufte Album des 21. Jahrhunderts.

Wie viele Grammys hat Adele gewonnen? 16 Grammy Awards, darunter 2012 und 2017 jeweils die drei Hauptkategorien Album, Aufnahme und Song des Jahres.

Wie viele Shows umfasste die Las-Vegas-Residency? „Weekends with Adele“ im Caesars Palace umfasste 100 Shows vom 18. November 2022 bis zum 23. November 2024.

Ist Adele verheiratet? Ihre Ehe mit Simon Konecki wurde 2021 geschieden. Mit Rich Paul ist sie seit 2024 verlobt; eine Hochzeit hat sie bislang nicht offiziell bestätigt.

Kommt 2026 ein neues Adele-Album? Britische Medien berichten über Studioaufnahmen in London und ein mögliches Album „38″. Offiziell bestätigt ist nichts; sicher ist nur ihr Schauspieldebüt in „Cry to Heaven“.

Fazit

Adele hat mit vier Alben, 16 Grammys und einem Oscar eine Karriere aufgebaut, die ihresgleichen sucht. Ihre wirtschaftliche Basis ruht auf Tonträgern, Songwriting-Tantiemen und einem Livegeschäft, das mit 100 Shows in Las Vegas und 730.000 Besuchern in München Maßstäbe gesetzt hat. 2026 öffnet sie sich mit „Cry to Heaven“ einem neuen Feld; ob ein fünftes Album folgt, bleibt bis zu einer offiziellen Ankündigung offen.