Ryan Reynolds: Biographie, Karriere und Vermögen des Deadpool-Stars

Ryan Reynolds Vermögen

Ryan Reynolds steht wie kaum ein anderer Hollywood-Schauspieler zugleich für Kinokassen und Markenaufbau. Der 1976 in Vancouver geborene Kanadier spielte sich über Jugendserien und Komödien bis zur Marvel-Figur Deadpool hoch, deren dritter Film „Deadpool & Wolverine“ 2024 weltweit über 1,3 Mrd. US-Dollar einspielte. Parallel baute er mit Maximum Effort, Aviation Gin, Mint Mobile und dem walisischen Fußballklub Wrexham AFC ein Geschäftsportfolio auf. Stand Oktober 2026 ist er als Schauspieler, Produzent und Co-Eigentümer von Wrexham aktiv.

Key Takeaways

  • Ryan Reynolds wurde am 23. Oktober 1976 in Vancouver geboren und begann 1991 als Teenager in der Jugendserie „Hillside“ (in den USA als „Fifteen“ bei Nickelodeon).
  • „Deadpool“ (2016) entstand nach rund elf Jahren Vorarbeit; „Deadpool & Wolverine“ (2024) wurde mit 1,338 Mrd. US-Dollar zum erfolgreichsten Film des Jahres.
  • Diageo übernahm 2020 Aviation American Gin für bis zu 610 Mio. US-Dollar; T-Mobile schloss 2024 die Übernahme von Mint Mobile für bis zu 1,35 Mrd. US-Dollar ab.
  • Seit Februar 2021 besitzt Reynolds mit Rob McElhenney den Wrexham AFC: drei Aufstiege in Folge (2023, 2024, 2025) und Platz sieben in der Championship 2025/26.
  • Reynolds ist seit 2012 mit Blake Lively verheiratet, hat vier Kinder und wurde 2024 zum Officer des Order of Canada ernannt.
  • Offizielle Zahlen zu seinem Privatvermögen gibt es nicht; uamr.de nennt deshalb keine Beträge.
NameRyan Rodney Reynolds
Geboren23. Oktober 1976, Vancouver, British Columbia, Kanada
NationalitätKanadisch und amerikanisch
Beruf/FunktionSchauspieler, Filmproduzent, Unternehmer
Unternehmen/VereinMaximum Effort; Wrexham AFC (Co-Eigentümer); Beteiligungen u. a. an Alpine F1 Team, 1Password, Nuvei
Familie/WohnortVerheiratet mit Blake Lively (seit 2012), vier Kinder; Pound Ridge, New York
EinnahmequellenSchauspiel, Filmproduktion, Werbekreation, Beteiligungserlöse, Fußballklub, Investments

Herkunft und frühe Jahre

Ryan Reynolds wuchs als jüngster von vier Brüdern in Vancouver auf. Sein Vater James arbeitete bei der Bundespolizei RCMP und später im Lebensmittelgroßhandel, seine Mutter Tamara im Einzelhandel. Der Vater starb 2015 nach rund 20 Jahren mit Parkinson.

1991 erhielt er seine erste Hauptrolle in der kanadischen Jugendserie „Hillside“, die in den USA als „Fifteen“ bei Nickelodeon lief. Nach kleineren Rollen machte ihn die Sitcom „Two Guys and a Girl“ (1998–2001) einem breiten Publikum bekannt.

Karriere: Vom Komödiendarsteller zum Deadpool

Ryan Reynolds: Karrierestationen, Kennzahlen und Vermögensbasis im Überblick 2026
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Den Sprung ins Kino schaffte Reynolds 2002 mit der Collegekomödie „Van Wilder“. „Definitely, Maybe“ (2008) und „Selbst ist die Braut“ (2009) mit Sandra Bullock etablierten ihn als Hauptdarsteller; „Green Lantern“ (2011) fiel dagegen bei Kritik und Publikum durch.

Die Figur Wade Wilson hatte Reynolds bereits 2009 in „X-Men Origins: Wolverine“ gespielt. Ein eigener „Deadpool“-Film galt lange als zu riskant; erst nach rund elf Jahren Überzeugungsarbeit gab 20th Century Fox grünes Licht. Der Film von 2016 spielte weltweit 782 Mio. US-Dollar ein, „Deadpool 2“ (2018) 715 Mio. US-Dollar. Nach der Übernahme von Fox durch Disney folgte 2024 „Deadpool & Wolverine“ mit Hugh Jackman, der 1,338 Mrd. US-Dollar umsetzte und der erfolgreichste Film des Jahres wurde.

Unternehmerische Aktivitäten: Maximum Effort, Gin, Mobilfunk und Fußball

2018 gründete Reynolds mit George Dewey die Produktions- und Marketingfirma Maximum Effort. Sie produziert Filme wie „Free Guy“ und „Deadpool & Wolverine“ sowie die FX-Dokuserie „Welcome to Wrexham“, für die Reynolds zwei Primetime Emmys erhielt. Im Juni 2021 übernahm der Werbetechnologie-Anbieter MNTN die Marketingsparte, Reynolds wurde dort Chief Creative Officer; im April 2025 gab MNTN die Beteiligung vor seinem Börsengang an die ursprünglichen Eigentümer zurück.

2018 stieg Reynolds bei Aviation American Gin ein und übernahm die kreative Leitung der Marke; 2020 kaufte Diageo die Marke in einer Transaktion mit einem Volumen von bis zu 610 Mio. US-Dollar. Ab 2019 war er Minderheitseigner des Prepaid-Anbieters Mint Mobile – Medienberichten zufolge mit schätzungsweise 20 bis 25 Prozent. T-Mobile US kündigte im März 2023 die Übernahme der Muttergesellschaft Ka’ena für bis zu 1,35 Mrd. US-Dollar an und schloss sie im Mai 2024 ab; Reynolds blieb Werbegesicht. 2023 gehörte er zur Investorengruppe um Otro Capital, die 24 Prozent des Formel-1-Teams Alpine erwarb; weitere Beteiligungen bestehen an Nuvei und 1Password.

Das sichtbarste Projekt ist der Wrexham AFC. Im Februar 2021 übernahmen Reynolds und Rob McElhenney den Fünftligisten vom Fanverein Wrexham Supporters Trust und sagten eine Kapitalspritze von 2 Mio. Pfund zu. Der 1864 gegründete Klub stieg 2023 in die Football League zurück, 2024 in die League One und 2025 in die Championship. Im Oktober 2024 stieg die US-Unternehmerfamilie Allyn als Minderheitsinvestor ein, im Dezember 2025 Apollo Sports Capital, das den Neubau der Kop-Tribüne mitfinanziert. Sponsoren wie TikTok, United Airlines und HP folgten.

Aktuelle Entwicklung 2025/2026

Die erste Championship-Saison 2025/26 beendete Wrexham unter Trainer Phil Parkinson mit 71 Punkten auf Platz sieben – die beste Platzierung der Vereinsgeschichte, knapp an den Play-offs vorbei. Der Zuschauerschnitt lag bei 10.645 pro Heimspiel.

Filmisch erschien am 4. September 2026 die Actionkomödie „Mayday“ bei Apple TV, mit Reynolds als US-Navy-Pilot und Kenneth Branagh als ehemaligem KGB-Agenten. Der Film „Animal Friends“ mit Reynolds und Jason Momoa als Sprechern ist auf Januar 2027 verschoben. Im Juli 2026 bestätigte Reynolds, dass „irgendwann“ ein weiterer Deadpool-Film kommen werde, ohne Zeitplan.

Im Rechtsstreit um den Film „It Ends with Us“ hatte Regisseur Justin Baldoni Blake Lively und Reynolds unter anderem wegen Verleumdung verklagt; diese Klage wies ein Gericht im Juni 2025 ab. Die übrigen Ansprüche wurden im Mai 2026 kurz vor Prozessbeginn außergerichtlich beigelegt.

Ryan Reynolds Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis

Die wirtschaftliche Basis von Ryan Reynolds ruht auf vier Säulen: der Schauspielerei – Forbes führte ihn 2020 und 2024 jeweils als zweitbestbezahlten Schauspieler der Welt –, der Produktion und Werbekreation über Maximum Effort, den Beteiligungserlösen aus den Verkäufen von Aviation Gin an Diageo und Mint Mobile an T-Mobile sowie dem Wrexham AFC, dessen Bewertung seit 2021 durch Aufstiege, Dokuserie und externe Investoren deutlich gestiegen ist.

Wie viel Reynolds persönlich aus diesen Geschäften erhalten hat, ist nicht öffentlich dokumentiert: Die Beteiligungsquoten wurden nie offiziell bestätigt, Kaufpreise sind Obergrenzen mit erfolgsabhängigen Komponenten, Produzentenverträge sind vertraulich. Offizielle Zahlen zum Privatvermögen existieren daher nicht; uamr.de nennt deshalb keine Beträge.

Seit 2009 sitzt Reynolds im Vorstand der Michael J. Fox Foundation für Parkinson-Forschung. 2023 erhielt er den Order of British Columbia, im Dezember 2024 wurde er Officer des Order of Canada.

FAQ

Wie hoch ist das Vermögen von Ryan Reynolds?
Es gibt keine offiziellen Angaben. Weder Reynolds noch seine Firmen veröffentlichen Vermögenszahlen, und seine Erlöse aus den Beteiligungsverkäufen sind nicht bekannt. uamr.de verzichtet deshalb auf Beträge.

Gehört Ryan Reynolds noch Aviation Gin oder Mint Mobile?
Nein. Aviation American Gin ging 2020 an Diageo, Mint Mobile 2024 an T-Mobile US. Bei beiden Marken tritt Reynolds weiterhin als Werbegesicht auf.

Wem gehört der Wrexham AFC?
Mehrheitseigentümer sind Ryan Reynolds und Rob McElhenney. Minderheitsanteile halten seit 2024 die Allyn-Familie und seit Dezember 2025 Apollo Sports Capital.

Wie lief Wrexhams erste Saison in der Championship?
2025/26 wurde Wrexham mit 71 Punkten Siebter und verpasste die Play-offs knapp – die beste Ligaplatzierung der Klubgeschichte.

Kommt ein weiterer Deadpool-Film?
Reynolds bestätigte im Juli 2026, dass ein weiterer Film „irgendwann“ kommen werde. Starttermin und Besetzung sind nicht bekannt.

Fazit

Ryan Reynolds hat aus einer Schauspielkarriere ein Geschäftsmodell gemacht: Er gestaltet Marken mit, an denen er beteiligt ist, und steigt aus, wenn Konzerne wie Diageo oder T-Mobile zugreifen. Der Wrexham AFC zeigt, dass die Methode auch im Sport funktioniert. Die Transaktionen seiner Firmen sind dokumentiert, sein persönlicher Anteil daran ist es nicht – seriöse Aussagen beschränken sich deshalb auf die Vermögensbasis, nicht auf Beträge.