Stephan Pütz: Biographie, Karriere und Vermögen des MMA-Champions

Stephan Pütz Vermögen

Stephan Pütz, Kampfname „T-800“, gehört zu den erfolgreichsten deutschen MMA-Kämpfern. Der 1,98 Meter große Halbschwergewichtler holte Titel bei M-1 Global und der German MMA Championship, bestritt 27 Profikämpfe und beendete seine Karriere im Mai 2024 bei OKTAGON MMA in Frankfurt. Seine Einnahmen stammen aus Kampfbörsen, Sponsoring, YouTube und seiner Arbeit als Trainer – konkrete Zahlen zum Vermögen gibt es nicht.

Key Takeaways

  • Stephan Pütz wurde am 8. April 1987 in Mindelheim geboren und kämpfte für das Team MMA Spirit in Frankfurt am Main.
  • Profibilanz: 22 Siege, 5 Niederlagen; Profidebüt am 31. März 2012, letzter Kampf am 4. Mai 2024 bei OKTAGON 57.
  • Titel: M-1 Global Champion im Halbschwergewicht (2014) und Schwergewicht (2015), GMC-Champion im Halbschwergewicht (2018/2019) und Schwergewicht (2020).
  • Vor der Profikarriere arbeitete Pütz als Gerüstbauer; heute ist er zertifizierter Fitnesstrainer und Ernährungsberater.
  • Seit 2021 betreibt er einen YouTube-Kanal mit mehr als 200.000 Abonnenten.
  • Zu seinem Privatvermögen existieren keine offiziellen Zahlen; Gagen im europäischen MMA liegen weit unter UFC-Niveau.
  • Gemeinsam mit seiner Frau Lea gründete er die Tierauffangstation „Ralphy’s Ranch“ und engagiert sich bei Mission Erde e.V.

Steckbrief: Stephan Pütz

NameStephan Pütz
KampfnameT-800
Geboren8. April 1987 in Mindelheim
Größe1,98 m
GewichtsklasseHalbschwergewicht, zeitweise Schwergewicht
Profibilanz22 Siege, 5 Niederlagen
TeamMMA Spirit, Frankfurt am Main
Aktiv2012 bis 2024
EinnahmequellenKampfbörsen, Sponsoring, YouTube, Training und Coaching

Wer ist Stephan Pütz? Vom Gerüstbauer zum Profikämpfer

Stephan Pütz kam 1987 im bayerisch-schwäbischen Mindelheim zur Welt. Bevor er Profisportler wurde, arbeitete er als Gerüstbauer – ein körperlich harter Beruf, der seiner späteren Karriere nach eigener Aussage die nötige Robustheit verlieh. Zum Kampfsport fand er vergleichsweise spät. Seinen Kampfnamen „T-800“ wählte er in Anlehnung an den Terminator: groß, unnachgiebig, schwer zu stoppen.

Sein Profidebüt bestritt Pütz am 31. März 2012. Trainiert wurde er beim Team MMA Spirit in Frankfurt am Main, einer der bekanntesten deutschen MMA-Schmieden.

Karriere und Titel im MMA

M-1 Global: Der internationale Durchbruch

2014 gewann Pütz bei der russischen Organisation M-1 Global den Titel im Halbschwergewicht und verteidigte ihn erfolgreich. 2015 legte er den Schwergewichtstitel derselben Organisation nach – ein seltener Doppelerfolg für einen deutschen Kämpfer auf internationaler Bühne.

German MMA Championship und OKTAGON

In Deutschland dominierte Pütz die German MMA Championship (GMC). 2018 und 2019 gewann er dort den Halbschwergewichtstitel, 2020 zusätzlich den Schwergewichtstitel. Weitere Gürtel holte er bei kleineren Veranstaltern wie Superior FC, Respect FC und Fair FC. Die letzte Phase seiner Karriere bestritt er bei OKTAGON MMA, der größten Liga Mitteleuropas. Am 4. Mai 2024 verabschiedete er sich bei OKTAGON 57 in Frankfurt vor heimischem Publikum aus dem Käfig.

Stephan Pütz Vermögen: Was verdient ein deutscher MMA-Profi?

Anders als in der UFC sind die Kampfbörsen im europäischen MMA überschaubar. Selbst Titelkämpfe bei M-1 Global oder OKTAGON werden nicht annähernd so vergütet wie Hauptkämpfe in den USA; die Veranstalter veröffentlichen keine Gagen. Mit 27 Profikämpfen über zwölf Jahre gehörte Pütz dennoch zu den am häufigsten gebuchten deutschen Kämpfern seiner Gewichtsklasse.

Entscheidend für das Vermögen sind daher die Einnahmen neben dem Käfig:

  • Sponsoring: Verträge mit Sportartikel- und Nahrungsergänzungsmittelherstellern, Produktplatzierungen in sozialen Medien
  • YouTube: Seit August 2021 aktiv; der Kanal zählt mehr als 200.000 Abonnenten und erzielt laufende Werbeeinnahmen
  • Trainer und Coaching: Als zertifizierter Fitnesstrainer und Ernährungsberater bietet Pütz Personal Training und Online-Programme an
  • Auftritte: Seminare, Kommentatorentätigkeit und Events rund um OKTAGON und GMC

Offizielle Zahlen zum Vermögen von Stephan Pütz gibt es nicht; uamr.de verzichtet auf Schätzungen. Angaben zu Immobilienbesitz, Sportwagen oder Uhrensammlungen, die in manchen Veröffentlichungen kursieren, sind nicht belegt.

Leben nach dem Käfig: Tiere, Umwelt und YouTube

Seit dem Karriereende konzentriert sich Pütz auf seine Arbeit als Trainer, seinen YouTube-Kanal und soziale Projekte. Gemeinsam mit seiner Frau Lea gründete er „Ralphy’s Ranch“, eine Auffangstation für Tiere in Not. Zudem engagiert er sich beim Verein Mission Erde e.V. für Umwelt- und Naturschutz. Auf YouTube dokumentiert er Training, Ernährung und seinen Alltag – und erreicht damit ein Publikum weit über die MMA-Szene hinaus.

FAQ

Womit verdient Stephan Pütz sein Geld? Mit Kampfbörsen aus 27 Profikämpfen, Sponsoring, seinem YouTube-Kanal sowie seiner Tätigkeit als Fitnesstrainer und Ernährungsberater. Offizielle Zahlen zum Vermögen gibt es nicht.

Wie lautet die Kampfbilanz von Stephan Pütz? 22 Siege und 5 Niederlagen in 27 Profikämpfen zwischen 2012 und 2024.

Welche Titel hat Stephan Pütz gewonnen? M-1 Global Champion im Halbschwergewicht (2014) und Schwergewicht (2015), GMC-Champion im Halbschwergewicht (2018/2019) und Schwergewicht (2020) sowie Gürtel bei Superior FC, Respect FC und Fair FC.

Wann hat Stephan Pütz seine Karriere beendet? Am 4. Mai 2024 bestritt er bei OKTAGON 57 in Frankfurt seinen Abschiedskampf.

Warum heißt Stephan Pütz „T-800“? Der Kampfname ist eine Anspielung auf den Terminator aus dem gleichnamigen Film – passend zu seiner Größe von 1,98 Metern und seinem unnachgiebigen Kampfstil.

Was macht Stephan Pütz heute? Er arbeitet als Fitnesstrainer und Ernährungsberater, betreibt einen YouTube-Kanal und kümmert sich mit seiner Frau um die Tierauffangstation „Ralphy’s Ranch“.

Fazit

Stephan Pütz hat gezeigt, dass sich auch außerhalb der UFC eine erfolgreiche MMA-Karriere aufbauen lässt: mehrere internationale Titel, eine Bilanz von 22:5 und ein Abschied auf der großen OKTAGON-Bühne. Reich im Sinne von Fußball- oder Boxstars wird man im europäischen MMA allerdings kaum – die Verdienstmöglichkeiten bleiben überschaubar. Sein zweites Standbein als Trainer und YouTuber sichert ihm auch nach dem Karriereende ein solides Einkommen.