Ozzy Osbourne (1948–2025) war Sänger und Mitgründer von Black Sabbath und damit eine der prägenden Figuren des Heavy Metal. Nach seinem Rauswurf 1979 baute er mit Alben wie „Blizzard of Ozz“ und „No More Tears“ eine Solokarriere auf. Am 5. Juli 2025 verabschiedete er sich mit dem Konzert „Back to the Beginning“ in Birmingham von der Bühne, am 22. Juli 2025 starb er im Alter von 76 Jahren. Stand 2026 halten Memoiren, Dokumentationen und ein Konzertfilm sein Erbe lebendig.
Key Takeaways
- Geboren am 3. Dezember 1948, aufgewachsen im Birminghamer Arbeiterviertel Aston.
- 1969 wurde aus der Band Earth Black Sabbath; acht Studioalben bis 1978, Rauswurf im April 1979.
- Solodebüt „Blizzard of Ozz“ (1980) mit „Crazy Train“; die ersten sieben Soloalben erreichten in den USA Multi-Platin.
- Rock and Roll Hall of Fame: 2006 mit Black Sabbath, am 19. Oktober 2024 als Solokünstler.
- Parkinson-Diagnose 2019; Abschiedskonzert am 5. Juli 2025 im Villa Park, Tod am 22. Juli 2025 in Buckinghamshire.
- Vermögensbasis: Musikrechte, Tantiemen, Tourneen, Ozzfest, TV-Formate, Merchandising und Bücher – ohne offiziell bekannte Beträge.
| Name | John Michael „Ozzy“ Osbourne |
|---|---|
| Geboren | 3. Dezember 1948 bei Birmingham, England; gestorben 22. Juli 2025 in Jordans, Buckinghamshire |
| Beruf/Funktion | Sänger, Songwriter, Fernsehdarsteller, Autor |
| Unternehmen | Black Sabbath (1969–1979, Reunions bis 2017 und 2025), Solokünstler, Ozzfest |
| Familie/Wohnort | Verheiratet mit Sharon Osbourne (seit 1982); Kinder Aimee, Kelly, Jack sowie Jessica und Louis aus erster Ehe; lebte in Buckinghamshire und Los Angeles |
| Einnahmequellen | Musikrechte und Tantiemen, Tourneen, Ozzfest, Fernsehformate, Merchandising, Buchverkäufe |
Herkunft und frühe Jahre
John Michael Osbourne kam am 3. Dezember 1948 als viertes von sechs Kindern zur Welt. Der Vater war Werkzeugmacher, die Mutter Fabrikarbeiterin; die Familie lebte in einem kleinen Reihenhaus in Aston. Wegen seiner Legasthenie tat er sich in der Schule schwer, danach arbeitete er auf dem Bau, in einer Autofabrik und im Schlachthof. Mit 17 Jahren wurde er wegen eines Einbruchs verurteilt und saß sechs Wochen im Gefängnis Winson Green, weil er die Geldstrafe nicht zahlen konnte.
Karriere: Von Black Sabbath zum Solokünstler

1968 schlossen sich Osbourne, Bassist Geezer Butler, Gitarrist Tony Iommi und Schlagzeuger Bill Ward zusammen, zunächst als Earth; im August 1969 wurde daraus Black Sabbath. Dem Debütalbum von 1970 folgte „Paranoid“ mit „Iron Man“ und „War Pigs“; bis 1978 entstanden acht Studioalben. Am 27. April 1979 warf die Band ihren Sänger wegen seines Alkohol- und Drogenkonsums hinaus; Ronnie James Dio übernahm.
Osbourne unterschrieb bei Jet Records von Don Arden, dessen Tochter Sharon sein Management übernahm. Mit Gitarrist Randy Rhoads entstand „Blizzard of Ozz“ (1980) mit „Crazy Train“, 1981 folgte „Diary of a Madman“. Am 19. März 1982 starb Rhoads bei einem Flugzeugabsturz während der Tournee. Zwei Monate zuvor hatte Osbourne auf der Bühne einer Fledermaus den Kopf abgebissen – ein Vorfall, der sein Image als „Prince of Darkness“ prägte. Es folgten „Bark at the Moon“ (1983) und „No More Tears“ (1991) mit „Mama, I’m Coming Home“; 1994 erhielt er einen Grammy für „I Don’t Want to Change the World“.
1996 gründete Sharon Osbourne das Ozzfest, das bis 2010 lief und bis 2005 mehr als vier Millionen Besucher zählte; 1997 kam es dort zur Reunion mit Black Sabbath. Von 2002 bis 2005 zeigte MTV die Reality-Serie „The Osbournes“ über den Familienalltag in Beverly Hills. 2003 erreichte das Duett „Changes“ mit Tochter Kelly Platz eins der britischen Charts, 2006 folgte die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame mit Black Sabbath. Das Reunion-Album „13″ (2013) erreichte Platz eins in Großbritannien und den USA; solo erschienen noch „Ordinary Man“ (2020) und „Patient Number 9″ (2022). Am 19. Oktober 2024 wurde er in Cleveland als Solokünstler in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen; die Laudatio hielt Jack Black.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026
Im Februar 2019 wurde bei Osbourne Parkinson diagnostiziert; im Januar 2020 machte er die Erkrankung in „Good Morning America“ öffentlich. Ein Sturz und Wirbelsäulenoperationen beendeten sein Tourleben. Am 5. Juli 2025 folgte im Villa Park das Abschiedskonzert „Back to the Beginning“ mit den vier Gründungsmitgliedern vor mehr als 40.000 Zuschauern; Osbourne sang sitzend auf einem schwarzen Thron. Der Erlös ging zu gleichen Teilen an Cure Parkinson’s, das Birmingham Children’s Hospital und das Acorns Children’s Hospice. Jack Osbourne bezifferte ihn Anfang 2026 auf rund sechs bis sieben Millionen Pfund; weit höhere Medienzahlen wies die Familie als übertrieben zurück.
Am 22. Juli 2025 starb Ozzy Osbourne im Kreis seiner Familie in Jordans, Buckinghamshire. Die Sterbeurkunde nennt einen Herzstillstand infolge eines Herzinfarkts, eine koronare Herzkrankheit sowie Parkinson. Am 30. Juli nahmen Tausende Fans beim Trauerzug durch Birmingham Abschied; die private Beisetzung fand am 31. Juli auf dem Familienanwesen statt.
Posthum erschienen am 7. Oktober 2025 die Memoiren „Last Rites“ und die Paramount+-Dokumentation „Ozzy: No Escape From Now“. Am 3. Dezember 2025 nahmen Sharon und Kelly Osbourne den Lord Mayor’s Award der Stadt Birmingham entgegen; die Ausstellung „Ozzy Osbourne: Working Class Hero“ zählte bis dahin fast 400.000 Besucher. Am 22. Juli 2026 feierte Birmingham den ersten „Ozzy Day“. Der Konzertfilm „Ozzy & Black Sabbath: Back to the Beginning“ startet am 28. Oktober 2026 weltweit im Kino.
Ozzy Osbourne Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Zahlen zum Vermögen von Ozzy Osbourne existieren nicht; uamr.de nennt daher keine Beträge. Grundlage der Vermögensbasis sind die Rechte und Tantiemen aus einem Katalog, der zusammen mit Black Sabbath mehr als 100 Millionen verkaufte Alben umfasst – jede Wiedergabe von „Paranoid“ oder „Crazy Train“ bringt Einnahmen aus Urheberrechten. Hinzu kamen Tourneen, das Ozzfest, die Fernsehformate „The Osbournes“ und „Ozzy & Jack’s World Detour“, Werbeauftritte und Merchandising. Die Autobiografien „I Am Ozzy“ (2009) und „Last Rites“ (2025) ergänzen die Buchrechte. Was Sharon Osbourne und die Kinder geerbt haben, ist nicht öffentlich bekannt; die Katalogrechte bleiben die tragende Säule des Nachlasses.
Privatleben
1971 heiratete Osbourne Thelma Riley; aus der Ehe stammen Jessica und Louis. Nach der Scheidung heiratete er am 4. Juli 1982 seine Managerin Sharon Arden, mit der er die Kinder Aimee (1983), Kelly (1984) und Jack (1985) hatte. Er war Anhänger von Aston Villa.
FAQ
Wie hoch war das Vermögen von Ozzy Osbourne? Offizielle Angaben gibt es nicht, und uamr.de nennt keine Beträge. Belegt ist die Vermögensbasis: Musikrechte, Tourneen, Ozzfest, Fernsehformate, Merchandising und Bücher.
Woran ist Ozzy Osbourne gestorben? Er starb am 22. Juli 2025 mit 76 Jahren in Buckinghamshire. Laut Sterbeurkunde waren ein Herzstillstand nach Herzinfarkt, eine koronare Herzkrankheit und Parkinson die Ursachen.
Wann war das letzte Konzert von Ozzy Osbourne? Am 5. Juli 2025 im Villa Park in Birmingham unter dem Titel „Back to the Beginning“, gemeinsam mit den Gründungsmitgliedern von Black Sabbath.
Warum wurde Ozzy Osbourne bei Black Sabbath entlassen? Am 27. April 1979 trennte sich die Band wegen seines Alkohol- und Drogenkonsums von ihm; Ronnie James Dio wurde sein Nachfolger.
Was erscheint 2026 von Ozzy Osbourne? Der Konzertfilm „Ozzy & Black Sabbath: Back to the Beginning“ läuft ab dem 28. Oktober 2026 weltweit im Kino; Memoiren und Dokumentation erschienen bereits im Oktober 2025.
Fazit
Ozzy Osbourne hat den Heavy Metal mitbegründet, ihn als Solokünstler über vier Jahrzehnte geprägt und mit „The Osbournes“ ein Fernsehgenre populär gemacht. Sein Abschied im Juli 2025 vor den Fans seiner Heimatstadt und sein Tod wenige Tage später markieren das Ende einer Ära. Die Vermögensbasis aus Musikrechten, Festival- und TV-Geschäft bleibt im Nachlass bestehen, auch wenn uamr.de keine Beträge nennt.