PA Sports, bürgerlich Parham Vakili, ist ein deutscher Rapper iranischer Abstammung, geboren am 1. April 1990 in Essen. Seit dem Debüt „Streben nach Glück“ (2011) hat er zwölf Soloalben und vier Kollaboalben mit Kianush veröffentlicht, die meisten davon Top-10-Erfolge. Seit 2014 führt er das Label „Life is Pain“, das Künstler wie Jamule und Fourty groß gemacht hat. Stand 2026 ist er mit dem Album „Parham“ (2025), einer Tour und einem Live-Battle gegen Ssynic weiterhin eine feste Größe im Deutschrap.
Key Takeaways
- Geboren am 1. April 1990 in Essen als Sohn iranischer Akademiker; bürgerlicher Name Parham Vakili.
- Karrierestart mit zwölf Jahren bei Freestyle-Wettbewerben im Ruhrgebiet, 2006 Gründung des Duos SAW mit KC Rebell.
- Erfolgreichstes Soloalbum: „Streben nach Glück“ (2021, Platz 2); „Crossover“ mit Kianush (2020) erreichte ebenfalls Platz 2.
- Gründete im Februar 2014 das Label „Life is Pain“; die Life is Pain GmbH (Sitz Berlin) besteht seit April 2016, Geschäftsführer ist Parham Vakili.
- Die Single „Casino Royal“ (mit Kianush) wurde in Deutschland und Österreich mit Gold ausgezeichnet.
- 2025 erschien das Album „Parham“ (Platz 5); am 5. September 2026 bestritt er bei DLTLLY sein erstes Live-Battle seit rund 20 Jahren.
- Offizielle Vermögenszahlen existieren nicht; uamr.de nennt keine Beträge, sondern beschreibt die Einnahmequellen.
| Name | PA Sports (bürgerlich Parham Vakili) |
|---|---|
| Geboren | 1. April 1990 in Essen |
| Beruf/Funktion | Rapper, Labelgründer und Geschäftsführer |
| Unternehmen | Life is Pain GmbH (Musiklabel, Berlin) |
| Familie/Wohnort | Vater von drei Kindern; lebt seit 2024 wieder in Nordrhein-Westfalen |
| Einnahmequellen | Musikverkäufe und Streaming, Konzerte und Touren, Labelgeschäft, Battle-Rap-Auftritte |
Herkunft und frühe Jahre
Parham Vakili wuchs in den Essener Stadtteilen Steele und Rüttenscheid auf. Seine Eltern sind Diplom-Ingenieure, die nach der islamischen Revolution den Iran verließen, um in Europa zu studieren. Mit zwölf Jahren trat er als „PA Lyricist“ bei Freestyle-Wettbewerben im Ruhrgebiet an. Über Manuellsen, damals bei Eko Freshs Label „German Dream“, kam er in die Musikindustrie: 2005 war der 15-Jährige Gast auf Eko Freshs Mixtape „Fick deine Story“. Ein geplantes Soloalbum bei „German Dream“ erschien nie; er wechselte zum Mülheimer Label „Shrazy Records“.
Karriere: Von SAW über die Solojahre bis zu Life is Pain

2006 gründete PA Sports mit KC Rebell das Duo SAW („Schwarz auf weiß“ 2006, „Kinder des Zorns“ 2008). Nach dem Bruch mit Manuellsens Label „Pottweiler Entertainment“ 2010 konzentrierte er sich auf die Solokarriere. Auf das Debüt „Streben nach Glück“ (2011) folgten „Vom Glück zurück“ (2012, Platz 46) und „Machtwechsel“ (2013, Platz 20). Der Sprung in die Top 10 gelang 2014 mit „H.A.Z.E“ (Platz 7); „Eiskalter Engel“ (2015) und „Zurück zum Glück“ (2016) erreichten Platz 6, „Verloren im Paradies“ (2017) Platz 5, „Keine Tränen“ (2019) Platz 9. Das zweite Album namens „Streben nach Glück“ stieg 2021 auf Platz 2 ein und ist sein erfolgreichstes Soloalbum. 2023 folgten „Life is Pain“ (Platz 4) und „Machtwechsel II“ (Platz 23).
Kianush, Kollegah und weitere Kollaborationen
Sein wichtigster Partner ist Kianush: Gemeinsam erschienen „Desperadoz“ (2014, Platz 14), „Desperadoz II“ (2018, Platz 5), „Crossover“ (2020, Platz 2) und „Desperadoz III“ (2021, Platz 13). Die Single „Casino Royal“ aus „Crossover“ erhielt Gold in Deutschland und Österreich. Mit Kollegah nahm er 2017 „HSHC“ auf, mit Kianush und Mosh36 2019 „Push“; weitere Gäste waren Capital Bra („Hell“, 2021, Platz 5) sowie Sido und Haftbefehl („Doktor“, 2023).
Das Label Life is Pain
Im Februar 2014 gründete PA Sports das Label „Life is Pain“; Kianush war das erste Signing. 2016 folgten Moe Phoenix und Mosh36, 2018 der Essener Jamule (Top-5-Debüt „LSD“), 2019 Fourty, dessen Single „Weisser Rauch“ dem Label die erste Goldauszeichnung einbrachte. Später kamen Hamzo 500, Rua und Yakary hinzu. Die Life is Pain GmbH wurde im April 2016 ins Handelsregister eingetragen, zunächst in Essen, später mit Sitz in Berlin; Geschäftsführer ist Parham Vakili. 2023 kündigte er an, das Label von acht auf fünf bis sechs Künstler zu verkleinern.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026
Am 4. April 2025 erschien das Soloalbum „Parham“ (Platz 5 in Deutschland, Platz 17 in Österreich). Die für Herbst 2025 geplante Tour wurde auf Februar 2026 verschoben und in „Streben nach Glück“-Tour umbenannt; Stationen waren unter anderem Hamburg, Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Essen. Im Herbst 2025 stritt er öffentlich mit Moses Pelham, der die Freigabe eines Samples aus dem Glashaus-Song „Haltet die Welt an“ für einen Song über das Leid eines palästinensischen Kindes verweigerte.
Das größte Thema 2026 war seine Rückkehr in den Battle-Rap: Am 5. September 2026 trat er beim Geburtstagsevent der Liga DLTLLY im Festsaal Kreuzberg in Berlin gegen Ssynic an, sein erstes Live-Battle seit rund 20 Jahren. Die Tickets waren innerhalb einer Minute vergriffen; das Match wurde nicht offiziell gewertet, Ssynic räumte jedoch einen knappen Sieg von PA Sports ein. Im selben Monat gab Jamule nach rund acht Jahren seinen Abschied von Life is Pain bekannt und unterschrieb bei Sony Music.
PA Sports Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Angaben zum Vermögen von PA Sports existieren nicht; kursierende Schätzungen sind nicht nachprüfbar, deshalb nennt uamr.de keine Beträge. Belegbar ist die wirtschaftliche Basis. Erste Säule sind Musikverkäufe und Streaming: Seit 2014 platzierte sich fast jedes seiner Alben in den Top 10, „Casino Royal“ erhielt Gold, und „Crossover“ kommt laut Wikipedia auf knapp 200 Millionen Streams. Zweite Säule sind Konzerte und Touren, zuletzt die „Streben nach Glück“-Tour 2026. Dritte Säule ist das Labelgeschäft: Als Gründer und Geschäftsführer der Life is Pain GmbH profitiert er von Erfolgen seiner Künstler wie Fourtys Platin-Single „Weisser Rauch“. Hinzu kommen Battle-Rap-Auftritte wie das ausverkaufte DLTLLY-Event 2026 und ein 2015 geschlossener Verlagsvertrag mit Imagem. Erträge daraus sind nicht öffentlich bekannt.
Privatleben und Kontroversen
PA Sports hat eine 2013 geborene Tochter sowie zwei Söhne; nach sieben Jahren in Berlin zog er Anfang 2024 zurück nach Nordrhein-Westfalen. Belegte Konflikte: 2012 disste er Haftbefehl auf „100 Bars Reloaded“ (2015 beigelegt); 2018 eskalierte ein Zerwürfnis mit KC Rebell, woraufhin er sich vorübergehend in „P.A.“ umbenannte und im Juni 2019 zum alten Namen zurückkehrte. 2016 wurde ein Interview, in dem er sich gegen Nationalismus und für Religionsfreiheit aussprach, über die Rapszene hinaus bekannt.
FAQ
Wie heißt PA Sports mit bürgerlichem Namen? Parham Vakili. Er wurde am 1. April 1990 in Essen geboren und hat iranische Wurzeln.
Wie hoch ist das Vermögen von PA Sports? Offizielle Zahlen gibt es nicht, uamr.de nennt keine Beträge. Seine Einnahmen stammen aus Musik, Konzerten, dem Label Life is Pain und Battle-Rap-Auftritten.
Welches Album von PA Sports war am erfolgreichsten? „Streben nach Glück“ (2021) und das Kollaboalbum „Crossover“ mit Kianush (2020) erreichten jeweils Platz 2 der deutschen Charts.
Wem gehört das Label Life is Pain? PA Sports gründete es 2014; die Life is Pain GmbH in Berlin führt Parham Vakili als Geschäftsführer.
Welche Künstler standen bei Life is Pain unter Vertrag? Unter anderem Kianush, Moe Phoenix, Mosh36, Jamule, Fourty, Hamzo 500, Rua und Yakary. Jamule wechselte im September 2026 zu Sony Music.
Was macht PA Sports 2026? Er spielte im Februar 2026 die „Streben nach Glück“-Tour und trat am 5. September 2026 bei DLTLLY in Berlin gegen Ssynic an.
Fazit
PA Sports zählt zu den konstantesten Figuren im Deutschrap: Zwölf Soloalben, vier Kollaboalben mit Kianush, Goldauszeichnungen und ein eigenes Label bilden das Fundament seiner Karriere, und mit „Parham“, der Tour 2026 und dem Battle gegen Ssynic bleibt er relevant. Seine Vermögensbasis stützt sich auf Musik, Live-Geschäft und die Life is Pain GmbH; konkrete Beträge sind nicht öffentlich bekannt, uamr.de verzichtet bewusst auf Schätzungen.