Will Smith zählt seit den 1990er-Jahren zu den bekanntesten Entertainern der Welt: Rapper, Star der Sitcom „Der Prinz von Bel-Air“, Hauptdarsteller von „Independence Day“ und „Men in Black“. 2022 gewann er den Oscar für „King Richard“ – am selben Abend ohrfeigte er Chris Rock und wurde für zehn Jahre von allen Academy-Veranstaltungen ausgeschlossen. Stand 2026 läuft sein Comeback: 2024 kam „Bad Boys: Ride or Die“ ins Kino, 2025 folgten Album und erste Headliner-Tournee, 2026 dreht er den Thriller „Supermax“.
Key Takeaways
- Willard Carroll Smith II wurde am 25. September 1968 in Philadelphia geboren und wuchs in West-Philadelphia auf.
- Als DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince gewann er 1989 den ersten Grammy der Kategorie „Best Rap Performance“; insgesamt hält er vier Grammys.
- „Der Prinz von Bel-Air“ (1990–1996) machte ihn zum TV-Star, danach folgten Kinoerfolge wie „Bad Boys“, „Independence Day“ und „Men in Black“.
- Für „King Richard“ erhielt Smith 2022 den Oscar als bester Hauptdarsteller; nach der Ohrfeige gegen Chris Rock verhängte die Academy am 8. April 2022 einen zehnjährigen Bann.
- „Bad Boys: Ride or Die“ spielte 2024 weltweit rund 400,5 Mio. US-Dollar ein; am 28. März 2025 erschien das Album „Based on a True Story“, im Sommer 2025 folgte eine Tournee mit 26 Terminen.
- Die 2019 mitgegründete Westbrook Inc. ist sein unternehmerisches Zentrum; im September 2025 schloss sie einen First-Look-Vertrag mit Paramount Pictures.
| Name | Willard Carroll Smith II (Künstlername Will Smith) |
|---|---|
| Geboren | 25. September 1968 in Philadelphia, Pennsylvania, USA |
| Beruf/Funktion | Schauspieler, Rapper, Filmproduzent, Unternehmer |
| Unternehmen | Westbrook Inc. (Mitgründer, 2019), Overbrook Entertainment |
| Familie/Wohnort | Verheiratet mit Jada Pinkett Smith (seit 1997, getrennt lebend seit 2016); Kinder Trey, Jaden und Willow; Raum Los Angeles |
| Einnahmequellen | Filmgagen und Produzentenanteile, Musik (Alben, Tournee), Beteiligung an Westbrook Inc., Studioverträge (Paramount, Amazon MGM), Buchverkäufe |
Herkunft und frühe Jahre
Will Smith kam am 25. September 1968 in Philadelphia zur Welt. Seine Mutter arbeitete in der Schulverwaltung, sein Vater war Luftwaffenveteran und Kältetechniker. Smith wuchs im Stadtteil Wynnefield in West-Philadelphia auf und besuchte die Overbrook High School.
Mit zwölf begann er zu rappen, 1985 lernte er DJ Jazzy Jeff kennen. Als DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince feierten beide erste Charterfolge; „Parents Just Don’t Understand“ brachte dem Duo 1989 den ersten Grammy der Kategorie „Best Rap Performance“. Weil der junge Star sein Geld schnell ausgab und Steuern nicht korrekt abführte, geriet er um 1990 in ernste Schwierigkeiten mit der Steuerbehörde IRS.
Karriere: vom Fresh Prince zum Oscar-Preisträger

Den Ausweg bot das Fernsehen: 1990 nahm NBC Smith für die Sitcom „Der Prinz von Bel-Air“ unter Vertrag, die bis 1996 lief und ihm zwei Golden-Globe-Nominierungen einbrachte. „Summertime“ (1991) bescherte dem Duo den zweiten Grammy. Mit „Bad Boys“ (1995), „Independence Day“ (1996) und „Men in Black“ (1997) wurde er binnen weniger Jahre zu einem der verlässlichsten Blockbuster-Stars Hollywoods.
Die Grammys für „Men in Black“ (1998) und „Gettin‘ Jiggy wit It“ (1999) brachten seine Sammlung auf vier Trophäen. Für „Ali“ (2001) und „Das Streben nach Glück“ (2006) wurde er jeweils für den Oscar nominiert, „I Am Legend“ (2007) und „Hancock“ (2008) bestätigten seinen Status als Kassenmagnet. Mit James Lassiter baute er die Produktionsfirma Overbrook Entertainment auf; im November 2021 erschien seine Autobiografie „Will“.
Auszeichnungen und Kontroversen
Der Höhepunkt seiner Schauspielkarriere war die Rolle des Tennisvaters Richard Williams in „King Richard“ (2021). Dafür gewann Smith 2022 Golden Globe, SAG Award, BAFTA und am 27. März 2022 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Überschattet wurde der Triumph vom Eklat des Abends: Nach einem Witz über Jada Pinkett Smith ging Smith auf die Bühne und ohrfeigte den Moderator Chris Rock.
Am 1. April 2022 trat Smith aus der Academy aus; am 8. April 2022 schloss ihn diese für zehn Jahre – also bis 2032 – von allen ihren Veranstaltungen aus, Nominierungen bleiben formal möglich. Im Juli 2022 entschuldigte er sich per Video bei Rock. Beruflich hatte der Vorfall Folgen: Netflix stoppte den Actionfilm „Fast and Loose“, das Drama „Emancipation“ (Apple TV+, Dezember 2022) blieb kommerziell hinter den Erwartungen zurück.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026
Das Comeback begann im Juni 2024 mit „Bad Boys: Ride or Die“: Der vierte Teil der Reihe spielte bei einem Budget von rund 100 Mio. US-Dollar weltweit rund 400,5 Mio. US-Dollar ein. Am 28. März 2025 veröffentlichte Smith mit „Based on a True Story“ sein erstes Album seit 2005; die Kritiken fielen verhalten aus, kommerziell blieb es weit hinter früheren Erfolgen zurück. Dennoch ging Smith im Sommer 2025 auf seine erste Headliner-Tournee: 26 Termine zwischen dem 25. Juni in Rabat und dem 2. September in Paris, darunter vier in Deutschland.
Im September 2025 unterzeichnete Westbrook einen First-Look-Vertrag mit Paramount Pictures für Kinofilme mit Smith in der Hauptrolle; genannt wurden „Sugar Bandits“ und „Rabbit Hole“. Im Mai 2026 wurde bekannt, dass Smith die Hauptrolle im Gefängnisthriller „Supermax“ (Regie: David Gordon Green) übernimmt; Amazon MGM Studios sicherte sich die weltweiten Rechte, die Dreharbeiten begannen im August 2026 in Australien. Anfang Oktober 2026 kündigten Westbrook Studios und die Malar Group die Serie „215″ über die Anfänge von DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince an.
Will Smith Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Zahlen zum Vermögen von Will Smith existieren nicht; uamr.de nennt deshalb keine Beträge, sondern beschreibt die Vermögensbasis. Wichtigste Säule sind seit den 1990er-Jahren Filmgagen und Beteiligungen an den Einspielergebnissen seiner Blockbuster. Die zweite Säule ist Westbrook Inc., gegründet am 10. Juli 2019 von Smith, Jada Pinkett Smith, Miguel Melendez und Kosaku Yada. Die Gruppe bündelt Overbrook Entertainment, Westbrook Studios, Westbrook Media und Red Table Talk Enterprises und produzierte unter anderem „King Richard“, „Bad Boys: Ride or Die“ und die Serie „Bel-Air“ (2022–2025).
Hinzu kommen Musikeinnahmen aus Katalog, Album und Tournee, Erlöse aus der Autobiografie „Will“ sowie Studioverträge mit Paramount und Amazon MGM. Angaben zu Immobilien oder privaten Investments sind nicht öffentlich belegt.
FAQ
Wie viel Vermögen hat Will Smith? Offizielle Zahlen gibt es nicht, uamr.de nennt keine Schätzbeträge. Seine Vermögensbasis: Filmgagen, Produzentenanteile, Musikeinnahmen und die Beteiligung an Westbrook Inc.
Darf Will Smith wieder zu den Oscars? Nein. Die Academy hat ihn am 8. April 2022 für zehn Jahre von allen ihren Veranstaltungen ausgeschlossen, der Bann läuft bis 2032.
Wie verlief Will Smiths frühe Karriere als Rapper? Mit DJ Jazzy Jeff bildete er ab 1985 ein Duo. „Parents Just Don’t Understand“ gewann 1989 den ersten Rap-Grammy, „Summertime“ 1992 den zweiten.
Welche Projekte hat Will Smith 2026? Er dreht seit August 2026 den Amazon-Thriller „Supermax“, entwickelt mit Westbrook die Serie „215″ und bereitet mit Paramount Kinofilme wie „Sugar Bandits“ vor.
Ist Will Smith noch mit Jada Pinkett Smith verheiratet? Ja, seit dem 31. Dezember 1997. Im Oktober 2023 machte Jada Pinkett Smith in ihren Memoiren „Worthy“ öffentlich, dass beide seit 2016 getrennt leben; eine Scheidung ist nicht geplant.
Fazit
Will Smiths Karriere reicht vom Rap-Pionier über den Sitcom-Star bis zum Oscar-Preisträger – mit der Ohrfeige von 2022 als tiefstem Einschnitt. Stand 2026 folgt ihm das Publikum weiterhin: „Bad Boys: Ride or Die“ war ein Kassenerfolg, und mit „Supermax“, dem Paramount-Vertrag und der Serie „215″ ist die Projektliste gut gefüllt. Belastbare Zahlen zu seinem Privatvermögen gibt es nicht – seriös beschreiben lässt sich nur die Vermögensbasis.