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Wem gehört Braun? Aktuelle Informationen

    Braun, ein renommierter Name in der Welt der Elektrogeräte, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Im Jahr 2024 steht die Marke Braun im Besitz des US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble (P&G). Diese Braun-Übernahme erfolgte 2005, als P&G den damaligen Mutterkonzern Gillette kaufte.

    Die Procter & Gamble Service GmbH, früher als Braun GmbH bekannt, blickt auf eine lange Tradition zurück. Gegründet 1921 vom Ingenieur Max Braun, entwickelte sich das Braun-Unternehmen zu einer Ikone des deutschen Industriedesigns. In den letzten Jahren hat sich der Fokus auf Körperpflege und Rasur verstärkt.

    Interessanterweise hat P&G Braun auf eine Liste von etwa hundert Marken gesetzt, von denen man sich trennen möchte. Dies könnte in Zukunft zu einer neuen Braun-Übernahme führen. Trotz dieser Unsicherheit bleibt Braun eine starke Marke im Portfolio von P&G, die 2011/2012 einen Umsatz von 499 Millionen Euro erzielte.

    Es ist erwähnenswert, dass 2012 der italienische Hersteller De’Longhi für 140 Millionen Euro die unbegrenzten Nutzungsrechte der Marke Braun für Haushaltsgeräte erwarb. Dies zeigt die komplexen Eigentumsverhältnisse und Lizenzierungen, die heute im Braun-Unternehmen bestehen.

    Inhalt des Artikels

    Die Geschichte von Braun: Von den Anfängen bis heute

    Die Braun-Geschichte begann 1921 in Frankfurt-Bockenheim. Der Ingenieur Max Braun gründete eine kleine Werkstatt für Radioteile. Seine Vision prägte die Zukunft der Marke.

    Gründung und frühe Jahre

    In den Anfangsjahren konzentrierte sich Braun auf die Herstellung von Radiozubehör. Die Firma wuchs stetig und erweiterte ihr Sortiment um Plattenspieler und Rasierer. Diese Braun-Produkte legten den Grundstein für den späteren Erfolg.

    Aufstieg zur Design-Ikone

    1951 übernahmen Max Brauns Söhne die Leitung. Sie führten eine neue Unternehmenskultur ein, die das Braun-Design revolutionierte. Unter der Leitung von Dieter Rams entstanden in den 1950er Jahren Produkte, die bis heute als Designklassiker gelten.

    Übernahmen und Veränderungen

    1967 wurde Braun von Gillette übernommen. Dies brachte neue Ressourcen und Möglichkeiten. 2005 folgte die Übernahme durch Procter & Gamble. Trotz dieser Veränderungen blieb die Marke ihren Designprinzipien treu. Braun-Produkte stehen weiterhin für Funktionalität und zeitloses Design.

    • 1921: Gründung in Frankfurt-Bockenheim
    • 1951: Neuausrichtung unter der Leitung der Braun-Söhne
    • 1967: Übernahme durch Gillette
    • 2005: Übernahme durch Procter & Gamble

    Wem gehört Braun?

    Seit 2005 ist Procter & Gamble der Braun-Eigentümer. Der US-Konzern erwarb die Marke für 7 Milliarden Euro. P&G, an der New Yorker Börse notiert, erzielte 2023 einen Umsatz von 82 Milliarden Dollar. Neben Braun gehören auch Marken wie Gillette und Oral-B zum Konzern.

    2012 gab es eine Änderung: De’Longhi kaufte die Nutzungsrechte für Braun-Haushaltsgeräte. Die Marke blieb bei P&G. Braun-Produkte für Körperpflege und Rasur werden weiterhin von P&G hergestellt und verkauft.

    Interessant ist der Vergleich zu B. Braun SE, einem anderen deutschen Unternehmen:

    • 63.011 Mitarbeiter (2023)
    • 8,755 Milliarden Euro Umsatz (2023)
    • Tätig in 64 Ländern
    • Fokus: Medizintechnik und Pharmaprodukte

    B. Braun SE ist nicht mit der Marke Braun verwandt. Es zeigt aber, wie erfolgreich deutsche Unternehmen im Gesundheitssektor sind. Braun unter P&G-Führung bleibt eine starke Marke im Bereich Körperpflege und Rasur.

    Procter & Gamble: Der aktuelle Eigentümer von Braun

    Seit 2005 gehört die Braun-Marke zum Konsumgüterriesen Procter & Gamble (P&G). Die P&G-Übernahme markierte einen Wendepunkt in der Braun-Entwicklung. P&G erwarb damals den Braun-Mutterkonzern Gillette für rund 57 Milliarden Dollar.

    Übernahme durch P&G im Jahr 2005

    Die Übernahme von Braun durch P&G war Teil einer größeren Strategie. P&G wollte sich als Beautypflege-Unternehmen neu positionieren. Mit einem Jahresumsatz von 76,118 Milliarden Dollar in 2021 ist P&G ein Gigant der Konsumgüterindustrie. Der Nettogewinn lag im selben Jahr bei 14,035 Milliarden Dollar.

    Auswirkungen auf die Marke Braun

    Die P&G-Übernahme brachte Veränderungen für die Braun-Marke mit sich:

    • Fokussierung auf Körperpflege und Rasur
    • Auslagerung der Haushaltsgeräte-Sparte an De’Longhi (2013)
    • Partnerschaft mit Pure für Braun-Audioprodukte (2017)

    Trotz dieser Umstrukturierungen bleibt Braun eine wichtige Marke im P&G-Portfolio. Die Braun-Entwicklung unter P&G zielt darauf ab, das Design-Erbe der Marke zu bewahren und gleichzeitig neue Märkte zu erschließen. P&G plant, Braun-Lautsprecher in Europa zu lancieren und prüft die Wiedereinführung von Radios, Kopfhörern und Soundbars.

    Die Marke Braun unter P&G-Führung

    Seit der Übernahme durch Procter & Gamble im Jahr 2005 hat die Braun-Markenentwicklung eine signifikante Wandlung durchlaufen. P&G setzte eine neue Strategie um, die Braun stärker auf Körperpflegeprodukte ausrichtete. Diese P&G-Strategie zielte darauf ab, Brauns Stärken in einem wettbewerbsintensiven Markt optimal zu nutzen.

    Die Braun-Positionierung unter P&G blieb dem Erbe von Qualität und Design treu, passte sich aber den Anforderungen eines globalen Konzerns an. P&G investierte in Innovationen, wie die Entwicklung neuer Rasiertechnologien, um Brauns Marktposition zu stärken. Diese Fokussierung führte zu einer Rationalisierung der Produktpalette.

    Interessanterweise behielt Braun trotz der Integration in P&G seine eigenständige Identität. Die Marke profitierte von P&Gs Ressourcen und globaler Reichweite, was zu einer Expansion in neue Märkte führte. Gleichzeitig musste sich Braun in einem Umfeld behaupten, in dem es mit anderen P&G-Marken um Aufmerksamkeit und Ressourcen konkurrierte.

    Die Zahlen sprechen für den Erfolg dieser Strategie: Braun trägt wesentlich zu P&Gs Umsatz im Bereich Körperpflege bei. 2024 verzeichnete die Marke ein stetiges Wachstum, besonders in den Segmenten elektrische Rasierer und Epilierer. Die Braun-Markenentwicklung unter P&G zeigt, wie traditionelle Werte mit moderner Unternehmensführung erfolgreich vereint werden können.

    Brauns Produktpalette: Was bleibt, was geht?

    Die Braun-Produkte haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Unter der Führung von Procter & Gamble hat sich die Marke neu ausgerichtet. Der Fokus liegt nun klar auf Körperpflege und Rasur.

    Körperpflege und Rasur im Mittelpunkt

    Braun-Rasur steht heute im Zentrum des Angebots. Elektrische Rasierer und Trimmer gehören zu den Bestsellern der Marke. Auch Haarpflegeprodukte wie Haartrockner und Glätteisen sind weiterhin Teil des Sortiments. Diese Konzentration auf Kernkompetenzen hat Braun geholfen, seine Marktposition zu stärken.

    Veränderungen bei Haushaltsgeräten

    Eine große Veränderung gab es 2012 bei den Braun-Haushaltsgeräten. Die gesamte Sparte wurde an De’Longhi ausgelagert. Kaffeemaschinen, Bügeleisen und Küchengeräte werden seitdem nicht mehr von Braun selbst hergestellt. De’Longhi nutzt die Marke Braun für diese Produkte weiter, während sich Braun auf Körperpflege konzentriert.

    Diese Neuausrichtung hat Braun geholfen, sich auf seine Stärken zu besinnen. Die Marke steht heute für hochwertige Rasur- und Körperpflegeprodukte. Andere Produktlinien wurden reduziert oder eingestellt, um diesen Fokus zu schärfen.

    Der Einfluss von Dieter Rams auf das Braun-Design

    Dieter Rams prägte als Leiter der Formgebung von 1961 bis 1995 maßgeblich die Braun-Designphilosophie. Seine Ästhetik „Weniger, aber besser“ revolutionierte nicht nur Braun-Produkte, sondern die gesamte Industriedesign-Branche.

    Rams‘ Einfluss auf die Braun-Ästhetik zeigt sich in ikonischen Entwürfen wie der Radio-Plattenspieler-Kombination SK 4 von 1956 und der Zitruspresse MPZ 21 von 1972. Seine zehn Thesen für gutes Design, formuliert in den 1970er Jahren, sind bis heute Maßstab für modernes Produktdesign.

    Die Braun-Designphilosophie unter Rams inspirierte zahlreiche moderne Technologieunternehmen. Apple-Produkte zeigen deutliche Parallelen zu Rams‘ Entwürfen. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

    Trotz Rams‘ prägender Rolle war die Entwicklung des Braun-Designs eine Gemeinschaftsleistung. Designer wie Fritz Eichler, Hans Gugelot und Reinhold Weiss trugen wesentlich zur Braun-Ästhetik bei. Heute führt Oliver Grabes seit 2009 das Erbe fort und entwickelt den Designansatz „Strength of Pure“ weiter.

    Brauns Bedeutung für die Designwelt

    Braun prägt die Designwelt nachhaltig. Der Braun-Designeinfluss zeigt sich in vielen modernen Produkten. Die klare Formensprache und Funktionalität inspirieren Technologieunternehmen weltweit.

    Inspirationsquelle für moderne Technologieunternehmen

    Brauns Designphilosophie beeinflusst das Technologiedesign maßgeblich. Apple-Produkte greifen oft Elemente von Braun auf. Jonathan Ive, Apples ehemaliger Chefdesigner, ließ sich von Braun-Geräten inspirieren. Der iMac G3 von 1998 erinnert an den Braun LE1 Lautsprecher von 1959.

    Langlebigkeit des Markenkapitals

    Das Markenkapital von Braun bleibt trotz Veränderungen stark. Die Designs aus den 1960er Jahren gelten noch heute als Klassiker. Museen weltweit stellen Braun-Produkte aus. Der Verkaufspreis für vintage Braun-Geräte steigt stetig.

    Brauns Einfluss zeigt sich auch in Zahlen:

    • Über 400 Schulen nutzen Braun-inspirierte Designs in Bildungsprojekten
    • 41% der Teilnehmer an Braun-Design-Workshops haben Migrationshintergrund
    • Jährlich finden rund 30 Ausstellungen zu Braun-Design statt

    Der anhaltende Erfolg unterstreicht die Zeitlosigkeit des Braun-Designs. Das Markenkapital basiert auf Qualität und Innovation. Braun setzt weiterhin Maßstäbe im Produktdesign und inspiriert Designer weltweit.

    Zukunftsperspektiven: Möglicher Verkauf von Braun

    Die Braun-Zukunft steht möglicherweise vor einem Wendepunkt. Gerüchte über einen potenziellen Markenverkauf durch den aktuellen Eigentümer Procter & Gamble (P&G) sorgen für Aufsehen in der Branche. Die P&G-Strategie könnte eine Neuausrichtung des Portfolios vorsehen, bei der Braun nicht mehr ins Bild passt.

    Ein Markenverkauf würde weitreichende Folgen haben. Neue Eigentümer könnten frische Impulse setzen und die Produktpalette umgestalten. Die Frage ist, ob Brauns Design-DNA und Qualitätsanspruch erhalten bleiben. Experten sehen Chancen für eine Wiederbelebung der Marke unter neuer Führung.

    Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Entscheidung:

    • Braun erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro
    • Die Marke ist in über 100 Ländern vertreten
    • Der Markenwert wird auf etwa 3 Milliarden Euro geschätzt

    Die Braun-Zukunft hängt von der P&G-Strategie ab. Ein Markenverkauf könnte neue Perspektiven eröffnen, birgt aber auch Risiken. Die nächsten Monate werden zeigen, welchen Weg das Traditionsunternehmen einschlägt.

    Die Rolle von De’Longhi bei Braun-Produkten

    Die De’Longhi-Braun-Kooperation prägt seit 2012 die Entwicklung von Braun-Haushaltsgeräten. De’Longhi erwarb damals für 140 Millionen Euro die Markenrechte von Procter & Gamble. Diese Übernahme führte zu einer Aufteilung der Marke: De’Longhi produziert nun die Haushaltsgeräte, während P&G weiterhin für Körperpflegeprodukte verantwortlich bleibt.

    Die Zusammenarbeit erwies sich als Erfolg für beide Unternehmen. De’Longhi verzeichnete in Deutschland ein Umsatzwachstum von 15% im Bereich Haushaltsgeräte. Die De’Longhi Deutschland GmbH, mit Sitz in Neu-Isenburg, beschäftigt rund 130 Mitarbeiter und vertreibt neben Braun auch Produkte der Marken De’Longhi, Kenwood und nutribullet.

    Durch die Markenlizenzen konnte De’Longhi sein Portfolio deutlich erweitern. Heute umfasst die Produktpalette von Braun-Haushaltsgeräten unter anderem Bügeleisen, Stabmixer und Küchenmaschinen. Einige dieser Produkte werden in China gefertigt. De’Longhi setzt in Deutschland auf eine Viermarkenstrategie in den Bereichen Kaffee, Essenszubereitung, Klimageräte und Bügeln.

    Die Übernahme der Braun-Markenrechte durch De’Longhi zeigt, wie Markenlizenzen die Positionierung und Wahrnehmung etablierter Marken beeinflussen können. Für Braun bedeutete dies eine Neuausrichtung im Bereich der Haushaltsgeräte unter der Führung eines spezialisierten Herstellers.

    Brauns globale Präsenz und Marktposition

    Braun hat sich als starke Marke auf den internationalen Märkten etabliert. Der Braun-Marktanteil ist besonders in Europa und Nordamerika beachtlich. Die Marke genießt in vielen Ländern eine führende Position im Bereich Körperpflege und Rasur.

    Internationale Verkaufszahlen

    Genaue Zahlen zum Braun-Vertrieb sind nicht öffentlich zugänglich. Trotzdem lässt sich aus Branchenberichten schließen, dass Braun weiterhin erfolgreich auf den internationalen Märkten agiert. Die Marke verzeichnet stabile Umsätze in ihren Kernmärkten.

    Wichtige Märkte für Braun-Produkte

    Neben den traditionell starken Märkten in Europa und Nordamerika gewinnen asiatische Länder zunehmend an Bedeutung für den Braun-Vertrieb. China und Indien bieten großes Potenzial für Wachstum. Braun passt seine Produktpalette und Marketingstrategien an die Bedürfnisse dieser neuen Märkte an.

    Die globale Expansion von Braun zeigt sich auch in der Anpassung der Produktlinien an lokale Präferenzen. Dies stärkt den Braun-Marktanteil in verschiedenen Regionen und sichert die Position der Marke auf den internationalen Märkten.

    Herausforderungen und Chancen für die Marke Braun

    Die Braun-Markenstrategie steht vor vielfältigen Herausforderungen. In einem hart umkämpften Markt muss Braun seine Wettbewerbsfähigkeit ständig unter Beweis stellen. Gleichzeitig bieten sich neue Chancen, das Innovationspotenzial voll auszuschöpfen.

    Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Braun beschäftigt weltweit über 60.000 Mitarbeiter. Um flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können, setzt das Unternehmen seit 2017 auf den „Tasks & Teams“-Ansatz. Dieser ermöglicht es Mitarbeitern, sich neuen Herausforderungen zu stellen und nicht in festen Aufgabenbereichen zu verharren.

    Die Braun-Markenstrategie zielt darauf ab, unnötigen Personalaufbau zu vermeiden. Stattdessen wird die Arbeitsweise neu verteilt. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und fördert das Innovationspotenzial. Allerdings bleibt eine gewisse hierarchische Struktur notwendig, um die Balance zwischen Führung und Eigenverantwortung zu wahren.

    Für die Zukunft plant Braun, sein Dienstleistungsangebot zu erweitern und neue Standorte zu erschließen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung bedarfsgerechter Services. Zuverlässigkeit und starke Partnerschaften sollen die Marke Braun weiter stärken und ihre Position im Markt festigen.

    Brauns Innovationen im 21. Jahrhundert

    Die Braun-Technologie bleibt im 21. Jahrhundert wegweisend. Das Unternehmen, das seit 2005 zu Procter & Gamble gehört, setzt weiterhin auf Produktinnovationen. Der Fokus liegt dabei auf elektrischen Rasierern und Haarpflegeprodukten.

    Die Braun-Entwicklung konzentriert sich auf die Integration neuer Technologien. Verbesserte Akku-Laufzeiten und intelligente Sensoren sind Beispiele für diese Innovationen. Die Herausforderung besteht darin, diese Neuerungen mit dem klassischen Braun-Design zu verbinden.

    Braun ist nicht börsennotiert, sondern Teil des Procter & Gamble Konzerns. P&G erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 82,0 Milliarden US-Dollar. Zum Konzern gehören neben Braun weitere bekannte Marken wie Gillette und Oral-B.

    Die Produktinnovationen von Braun tragen zum Erfolg des Unternehmens bei. Trotz des Verkaufs der Haushaltsgeräte-Sparte an De’Longhi im Jahr 2012 bleibt Braun im Bereich der Körperpflege führend. Die Marke setzt weiterhin Maßstäbe in Technologie und Design.

    Die Beziehung zwischen Braun und anderen P&G-Marken

    Braun ist seit 2005 Teil des P&G-Markenportfolios. Die Übernahme durch Procter & Gamble brachte Braun in eine Familie von bekannten Marken wie Gillette und Oral-B. Diese Eingliederung eröffnete neue Möglichkeiten für Synergien und Wachstum.

    Die Markenstrategie von P&G zielt darauf ab, die Stärken jeder Marke zu nutzen. Braun profitiert von P&Gs Ressourcen und Expertise im globalen Marketing. Gleichzeitig behält Braun sein einzigartiges Design-Erbe und seine Innovationskraft bei.

    Im P&G-Markenportfolio ergänzt Braun die Körperpflege-Sparte. Die Marke konzentriert sich auf hochwertige Elektrogeräte wie Rasierer und Haartrockner. Diese Spezialisierung ermöglicht es Braun, seine Position als Premiummarke zu stärken.

    Die Synergien zwischen Braun und anderen P&G-Marken zeigen sich in verschiedenen Bereichen:

    • Gemeinsame Forschung und Entwicklung
    • Geteilte Vertriebskanäle
    • Koordinierte Marketingkampagnen

    Trotz dieser Zusammenarbeit bleibt Brauns Identität erhalten. Die Marke setzt weiterhin auf ihr charakteristisches Design und technische Innovation. Diese Balance zwischen Integration und Eigenständigkeit ist ein Schlüsselelement in P&Gs Markenstrategie für Braun.

    Fazit

    Die Braun-Zukunft steht 2024 auf soliden Füßen. Der Markenwert des Unternehmens, das seit 2005 zu Procter & Gamble gehört, bleibt hoch. P&G ist an der New Yorker Börse notiert und erzielte 2023 einen Umsatz von 82 Milliarden Dollar. Braun trägt als Teil der Grooming-Sparte zum Erfolg bei.

    Der Unternehmensausblick für Braun ist positiv. Die Marke setzt weiter auf Qualität und innovatives Design. Besonders im Bereich Elektrorasierer und Haarpflegeprodukte ist Braun stark. Die Haushaltsgeräte-Sparte wurde an De’Longhi ausgelagert, bleibt aber unter der Marke Braun präsent.

    Vor der P&G-Übernahme gehörte Braun zum Gillette-Konzern. Ob ein erneuter Verkauf ansteht, ist offen. Klar ist: Die Braun-Zukunft hängt davon ab, wie gut das Unternehmen Tradition und Innovation verbindet. Der Markenwert und das Design-Erbe bleiben dabei zentrale Faktoren für den weiteren Erfolg.

    FAQ

    Wem gehört Braun?

    Braun gehört seit 2005 dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G). Die Marke Braun blieb im Besitz von P&G, während De’Longhi 2012 die Nutzungsrechte für Haushalts-Kleingeräte erwarb.

    Wie hat sich Braun im Laufe der Zeit entwickelt?

    Braun wurde 1921 in Frankfurt gegründet. In den 1950ern begann unter Dieter Rams die Ära des berühmten Braun-Designs. 1967 erfolgte die Übernahme durch Gillette, 2005 dann durch P&G. Die Produktpalette wurde mehrfach angepasst, der Fokus liegt heute auf Körperpflege und Rasur.

    Welche Auswirkungen hatte die P&G-Übernahme auf Braun?

    Die Übernahme durch den Konsumgüterriesen P&G 2005 führte zu Veränderungen in der Produktpalette und Markenausrichtung. Braun wurde Teil eines globalen Konzerns und musste sich in diesem Umfeld behaupten. Die Marke konzentrierte sich verstärkt auf Körperpflege.

    Auf welche Produkte konzentriert sich Braun heute?

    Unter P&G-Führung fokussiert sich Braun auf Körperpflege- und Rasurprodukte. Die Haushaltsgeräte-Sparte wurde 2012 an De’Longhi ausgelagert. Braun behält seine Stärken bei elektrischen Rasierern, Haarpflegeprodukten und ähnlichen Bereichen.

    Welche Rolle spielte Dieter Rams für das Braun-Design?

    Dieter Rams prägte als Chefdesigner maßgeblich den Braun-Stil. Seine Philosophie „Weniger, aber besser“ beeinflusste nicht nur Braun-Produkte, sondern die gesamte Industriedesign-Branche. Rams‘ Einfluss ist bis heute in vielen Produktdesigns erkennbar.

    Warum inspiriert Brauns Design moderne Technologieunternehmen?

    Brauns Design inspiriert Unternehmen wie Apple. Apples Chefdesigner Jonathan Ive zitiert Braun-Produkte in seinen Entwürfen. Brauns Markenkapital bleibt stark und unterstreicht die Langlebigkeit guten Designs.

    Wird Braun möglicherweise verkauft?

    P&G erwägt möglicherweise den Verkauf von Braun. Dies könnte zu weiteren Veränderungen in der Markenausrichtung und Produktpalette führen. Die Zukunft von Braun hängt von strategischen Entscheidungen des Mutterkonzerns und potenziellen neuen Eigentümern ab.

    Welche Rolle spielt De’Longhi bei Braun?

    De’Longhi erwarb 2012 die Nutzungsrechte für Braun-Haushaltsgeräte. Dies führte zu einer Aufteilung der Marke: Haushaltsgeräte werden von De’Longhi produziert, während P&G die Körperpflegeprodukte behält.

    Wie wichtig sind internationale Märkte für Braun?

    Braun hat eine starke globale Präsenz, besonders in Europa und Nordamerika. Asiatische Märkte gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Marke. Genaue Verkaufszahlen sind nicht öffentlich, aber Braun bleibt ein wichtiger Akteur in vielen Ländern.

    Vor welchen Herausforderungen und Chancen steht Braun?

    Herausforderungen sind starker Wettbewerb und sich ändernde Konsumgewohnheiten. Chancen liegen in Innovationen wie verbesserter Technologie, Weiterentwicklung des Designs und der Nutzung des Markenimages für neue Produktkategorien.

    Wie innovativ ist Braun heute?

    Braun setzt weiterhin auf Innovationen, besonders bei Rasierern und Haarpflegeprodukten. Neue Technologien wie längere Akku-Laufzeiten und intelligente Sensoren werden integriert. Die Herausforderung ist, Innovation mit dem klassischen Braun-Design zu verbinden.

    Wie profitiert Braun von der Zugehörigkeit zu P&G?

    Braun ist Teil des P&G-Markenportfolios und kann von Synergien mit anderen Körperpflegemarken profitieren. Gleichzeitig muss Brauns einzigartiges Profil innerhalb des Konzerns bewahrt werden.