Bastian Roth, bekannt unter dem Pseudonym Basti Red, ist ein deutscher Podcaster mit Schwerpunkt auf Fußball- und Gerichtsberichterstattung. Er moderiert die Sendungen „Drei90“ und „Verurteilt! – Der Gerichtspodcast“ und ist zudem am Format „Fußball 2000“ des Hessischen Rundfunks beteiligt. Öffentlich bekannt wurde er vor allem durch seine journalistische Arbeit rund um den Fußballverein Eintracht Frankfurt.
Werdegang
Bastian Roth kommt ursprünglich aus dem Bereich des Sportjournalismus. Über mehrere Jahre entwickelte er sich zu einer etablierten Stimme in der deutschsprachigen Podcast-Landschaft. Sein inhaltlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Berichterstattung über Eintracht Frankfurt, eine Ausrichtung, die einen Großteil seiner journalistischen und moderativen Tätigkeit bis heute prägt. Aus dieser thematischen Nähe zum Verein und zur Frankfurter Fußballszene entwickelten sich in der Folge mehrere eigenständige Medienprojekte.
In einem Interview beschrieb Roth seinen beruflichen Weg als Entwicklung aus einer Phase der Perspektivlosigkeit heraus hin zu mehreren parallel laufenden Podcast-Projekten. Zugleich äußerte er, mit seiner Moderationstätigkeit seinem eigentlichen Wunschberuf als Comedian nähergekommen zu sein. Diese Selbsteinschätzung ordnet seinen Werdegang als schrittweisen Wechsel von klassischem Sportjournalismus hin zu einer breiter angelegten Medienpräsenz ein, die journalistische, moderative und unterhaltende Elemente miteinander verbindet.
Karriere-Stationen: Der Podcast „Drei90“
Im Jahr 2016 gründete Bastian Roth gemeinsam mit Axel Goldmann, Vincenzo „Enzo“ Tino und David Frogier de Ponlevoy den Podcast „Drei90“. Die Sendung erscheint wöchentlich, einzelne Folgen dauern zwischen zwei und vier Stunden und erreichen nach verfügbaren Angaben zwischen 20.000 und 25.000 Hörerinnen und Hörer pro Episode. Neben aktuellen Fußballthemen ordnet jeder der vier Moderatoren das Geschehen zusätzlich aus der Perspektive seines jeweiligen Lieblingsvereins ein: Goldmann berichtet über den 1. FC Köln, Roth über Eintracht Frankfurt, Frogier de Ponlevoy über den SC Freiburg und den SV Darmstadt 98, Tino über den VfB Stuttgart. Neben fußballbezogenen Inhalten greift der Podcast auch alltägliche und humoristische Themen auf, etwa Erfahrungen der Moderatoren im Dienstleistungssektor.
„Drei90“ wurde 2019 mit dem Deutschen Podcast-Preis in der Kategorie Sport ausgezeichnet. Die Moderatoren gelten in der Branche als etablierte Ansprechpartner und werden regelmäßig als Gäste zu anderen Podcast-Formaten eingeladen, darunter der Podcast „Rasenfunk“. Seit 2019 tritt das Team zudem mit Live-Shows auf, unter anderem in der Frankfurter Konzerthalle Batschkapp.
Neben „Drei90“ ist Bastian Roth auch an einem eigenständigen, vereinsbezogenen Format beteiligt, das unter der Bezeichnung „Eintracht Podcast“ läuft, sowie an dem Podcast „Wettbrötchen“. Damit ist er in mehrere thematisch verwandte, aber redaktionell eigenständige Produktionen eingebunden, die sich jeweils unterschiedlich stark auf Eintracht Frankfurt, Fußball im Allgemeinen oder begleitende Alltagsthemen konzentrieren.
Weitere Projekte: „Verurteilt!“ und „Fußball 2000“
Im Mai 2019 startete Bastian Roth gemeinsam mit der Gerichtsreporterin Heike Borufka vom Hessischen Rundfunk den Podcast „Verurteilt! – Der Gerichtspodcast“. Das Format behandelt reale Kriminalfälle und deutsche Gerichtsurteile und verbindet dabei Informationsvermittlung mit Einordnung und Einfühlungsvermögen. Roth übernimmt darin die Rolle eines Gesprächspartners, der komplexe juristische Sachverhalte für ein breiteres Publikum verständlich aufbereitet, während Borufka die fachjournalistische Perspektive der Gerichtsberichterstattung einbringt. Die Zusammenarbeit der beiden ist auf eine Mischung aus Zugänglichkeit und inhaltlicher Tiefe ausgelegt. Neben der Podcast-Veröffentlichung tritt das Format auch in Live-Veranstaltungen auf, bei denen reale Kriminalfälle vor Publikum besprochen werden; nach vorliegenden Angaben verzeichneten einzelne dieser Veranstaltungen bis zu 800 Besucherinnen und Besucher.
Zusätzlich ist Bastian Roth am Video-Podcast-Format „Fußball 2000“ des Hessischen Rundfunks beteiligt, das sich ebenfalls mit Fußballthemen mit regionalem Bezug zu Hessen befasst. Damit ist er neben seinen unabhängig produzierten Formaten auch in ein öffentlich-rechtliches Angebot eingebunden.
Aktuelles Wirken
Unter dem Namen Basti Red ist Bastian Roth auf Plattformen wie Instagram und X (vormals Twitter) aktiv, wo er unter anderem über seine Podcast-Projekte informiert. Das Fußballmagazin 11Freunde bezeichnete ihn als „Frankfurter Original“, eine Einordnung, die seine enge inhaltliche Verbindung zur Frankfurter Fußballszene widerspiegelt. Auch das Sportportal ran.de, heute Teil von Joyn, stellte ihn im Rahmen des Formats „ran Bundesliga Countdown“ als Eintracht-Frankfurt-Podcaster vor und ließ ihn dort zu aktuellen Themen rund um den Verein zu Wort kommen.
Seine mediale Tätigkeit erstreckt sich damit über mehrere Formate mit unterschiedlicher Ausrichtung: den sport- und alltagsorientierten Podcast „Drei90“, das juristisch ausgerichtete Format „Verurteilt!“ sowie das öffentlich-rechtliche Format „Fußball 2000“. Gemeinsam ist diesen Projekten die Verbindung aus journalistischer Aufbereitung, moderativer Präsenz und einem erkennbaren Bezug zu Frankfurt und Hessen.
Persönliches, soweit öffentlich bekannt
Zu privaten Lebensumständen wie Geburtsdatum, Wohnort oder familiärem Hintergrund liegen keine belastbaren, öffentlich zugänglichen und verifizierbaren Angaben vor. Bastian Roth tritt öffentlich in erster Linie über seine journalistische und moderative Arbeit in Erscheinung, weniger über private Details. Frühere, im Umlauf befindliche Angaben zu einem angeblichen Vermögen, Einkommen oder Immobilienbesitz dieser Person konnten anhand unabhängiger, seriöser Quellen nicht bestätigt werden und werden daher in diesem Beitrag nicht wiedergegeben.
Quellen-Fazit
Die Angaben in diesem Beitrag stützen sich auf die offizielle Website des Podcasts „Verurteilt! – Der Gerichtspodcast“, einen Wikipedia-Eintrag zum Podcast „Drei90“, eine Erwähnung im Fußballmagazin 11Freunde sowie einen Beitrag des Sportportals ran.de/Joyn. Weitere, im Netz kursierende Biografie-Angaben zu Basti Red, etwa ein abweichender bürgerlicher Name oder konkrete Vermögenswerte, ließen sich keiner unabhängigen, überprüfbaren Quelle zuordnen und wurden entsprechend nicht übernommen.