Maggie Smith: Biographie, Karriere und Vermögen der Schauspiellegende

Maggie Smith Vermögen

Maggie Smith war eine der prägendsten Schauspielerinnen Großbritanniens: zwei Oscars, fünf BAFTAs, vier Emmys, drei Golden Globes und ein Tony Award stehen für mehr als 70 Jahre auf Bühne und Leinwand. Einem Millionenpublikum wurde sie als Professorin McGonagall in „Harry Potter“ und als Violet Crawley in „Downton Abbey“ vertraut. Am 27. September 2024 starb sie im Alter von 89 Jahren in London. Stand 2026 wird ihr Werk weiter geehrt, zuletzt im Kinofilm „Downton Abbey: Das große Finale“ (2025).

Key Takeaways

  • Geboren am 28. Dezember 1934 in Ilford (Essex), Bühnendebüt 1952 in Oxford als Viola in „Was ihr wollt“.
  • Zwei Oscars: 1970 für „Die besten Jahre der Miss Jean Brodie“, 1979 für „Das verrückte California-Hotel“.
  • Weltruhm im Alter: McGonagall in sieben „Harry Potter“-Filmen (2001–2011), Violet Crawley in „Downton Abbey“ (2010–2022).
  • 1990 zur Dame ernannt, 2014 Companion of Honour; gestorben am 27. September 2024 in London.
  • uamr.de nennt keine Vermögens- oder Nachlassbeträge – offizielle Zahlen existieren nicht.
NameDame Margaret Natalie „Maggie“ Smith, CH, DBE
Geboren28. Dezember 1934 in Ilford, Essex; gestorben 27. September 2024 in London
Beruf/FunktionSchauspielerin (Theater, Film, Fernsehen)
Unternehmen/VereinRoyal National Theatre (Ensemble 1963–1971), West End, Broadway, Stratford Festival (Ontario)
Familie/WohnortVerheiratet mit Robert Stephens (1967–1975) und Beverley Cross (1975–1998); Söhne Chris Larkin (* 1967) und Toby Stephens (* 1969); zuletzt in London
EinnahmequellenGagen aus Film-, Serien- und Theaterproduktionen, Wiederholungs- und Lizenzvergütungen, ererbte Tantiemen, Werbekampagne für Loewe (2023); keine Beträge bekannt

Herkunft und frühe Jahre

Margaret Natalie Smith kam am 28. Dezember 1934 in Ilford in der Grafschaft Essex zur Welt. Ihre Mutter Margaret Hutton Little stammte aus Glasgow und arbeitete als Sekretärin, ihr Vater Nathaniel Smith war Pathologe. 1939 zog die Familie nach Oxford, weil der Vater eine Stelle an der Universität antrat.

Smith verließ die Oxford High School mit 16 Jahren, um an der Oxford Playhouse School Schauspiel zu lernen. 1952 gab sie als Viola in Shakespeares „Was ihr wollt“ bei der Oxford University Dramatic Society ihr professionelles Debüt – mit 17 Jahren. 1956 folgten das Broadway-Debüt in der Revue „New Faces of 1956″ und ihr erster Film „Child in the House“.

Karriere: Von Oliviers Ensemble bis Hogwarts

Maggie Smith: Karrierestationen, Auszeichnungen und Einnahmequellen der britischen Schauspiellegende, Stand 2026
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1963 feierte Smith ihr West-End-Debüt und wurde Ensemblemitglied der Royal National Theatre Company unter Laurence Olivier, der sie bis 1971 angehörte. Als Desdemona in „Othello“ (1965) erhielt sie ihre erste Oscar-Nominierung. Der Durchbruch kam mit „Die besten Jahre der Miss Jean Brodie“ (1969), für den sie 1970 den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann; im selben Jahr wurde sie zum CBE ernannt.

Für „Das verrückte California-Hotel“ (1978) erhielt sie 1979 ihren zweiten Oscar als beste Nebendarstellerin, „Zimmer mit Aussicht“ (1985) brachte Golden Globe und BAFTA. 1990 gewann sie für „Lettice and Lovage“ den Tony Award – damit gehört sie zu den wenigen Darstellerinnen mit der „Triple Crown of Acting“ aus Oscar, Emmy und Tony. Ebenfalls 1990 erhob Königin Elisabeth II. sie zur Dame (DBE). Privat war sie von 1967 bis 1975 mit dem Schauspieler Robert Stephens verheiratet, Vater ihrer Söhne Chris Larkin und Toby Stephens; 1975 heiratete sie den Drehbuchautor Beverley Cross, der 1998 starb.

In den 1990er Jahren erreichte Smith mit „Hook“ (1991) und „Sister Act“ (1992) ein breites Publikum; 2002 folgte mit „Gosford Park“ ihre sechste Oscar-Nominierung, 2004 der erste Emmy für „Mein Haus in Umbrien“. Den größten Popularitätsschub brachte das Spätwerk: Von 2001 bis 2011 spielte sie in sieben der acht „Harry Potter“-Filme Minerva McGonagall. Von 2010 bis 2015 verkörperte sie in „Downton Abbey“ die scharfzüngige Violet Crawley – eine Rolle, die ihr drei Emmys und einen Golden Globe einbrachte und die sie in den Kinofilmen 2019 und 2022 fortsetzte. 2014 wurde sie Companion of Honour; 2019 kehrte sie mit dem Solostück „A German Life“ auf die Londoner Bühne zurück.

Aktuelle Entwicklung 2025/2026

Ihre letzten Filmarbeiten waren „Ein Junge namens Weihnachten“ (2021), „Downton Abbey II: Eine neue Ära“ (2022) und „The Miracle Club“ (2023). Im Oktober 2023 sorgte die damals 88-Jährige als eines der Gesichter einer Kampagne des Modehauses Loewe für Aufsehen.

Am 27. September 2024 starb Maggie Smith im Chelsea and Westminster Hospital in London; laut ihren Söhnen war sie am Ende von Freunden und Familie umgeben. König Charles III. würdigte sie als „nationales Kulturgut“, Weggefährten wie Daniel Radcliffe, Emma Watson und Helen Mirren meldeten sich zu Wort. Am 1. Oktober 2024 dimmten die Theater des West End für zwei Minuten ihre Lichter; die private Trauerfeier fand am 4. November 2024 statt.

Posthum blieb sie präsent: „Downton Abbey: Das große Finale“ startete im September 2025 in den Kinos (Deutschland: 11. September). Regisseur Simon Curtis erklärte, der Film enthalte so viele Anspielungen auf Violet Crawley, dass er wie eine Hommage wirke; im Trailer betrachtet Lady Mary ein Porträt der verstorbenen Countess. Im August 2026 berichteten britische Medien über ihren Nachlass: Hauptbegünstigte sind demnach ihre beiden Söhne; Rechte aus dem Werk ihres zweiten Ehemanns Beverley Cross werden zwischen ihren Söhnen und Cross‘ Kindern aus früherer Beziehung aufgeteilt.

Maggie Smith Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis

Die wirtschaftliche Basis von Maggie Smith beruhte auf mehr als sieben Jahrzehnten bezahlter Arbeit. Den größten Anteil dürften Gagen aus Filmproduktionen ausgemacht haben, allen voran aus zwei der erfolgreichsten Franchises der Filmgeschichte: Sieben „Harry Potter“-Filme, sechs „Downton Abbey“-Staffeln und zwei zugehörige Kinofilme bedeuteten rund 20 Jahre kontinuierliche Beschäftigung in Großproduktionen. Hinzu kamen Theaterengagements im West End und am Broadway sowie Hollywood-Rollen von „Hook“ bis „Sister Act“.

Eine zweite Säule bilden wiederkehrende Vergütungen: Wiederholungs- und Lizenzentgelte für Serien und Filme, die bis heute im Fernsehen und auf Streamingplattformen laufen, sowie die Tantiemen aus dem Werk von Beverley Cross, die sie nach dessen Tod geerbt hatte. Als Werbepartnerin trat sie selten auf – die Loewe-Kampagne 2023 war die Ausnahme. Immobilien oder Beteiligungen sind über ein Landhaus in West Sussex hinaus nicht öffentlich belegt.

Offizielle Angaben zum Vermögen der Schauspielerin gibt es nicht; die in Boulevardmedien kursierenden Nachlasssummen sind Schätzungen, die Steuern und Verbindlichkeiten nicht abbilden. uamr.de nennt deshalb bewusst keine Beträge zu ihrer Person.

FAQ

Wann ist Maggie Smith gestorben? Maggie Smith starb am 27. September 2024 im Alter von 89 Jahren in einem Londoner Krankenhaus. Eine Todesursache nannte die Familie nicht öffentlich.

Welche Auszeichnungen hat Maggie Smith gewonnen? Zwei Oscars (1970 und 1979), fünf BAFTA Film Awards, vier Emmys, drei Golden Globes und einen Tony Award (1990). 1990 wurde sie zur Dame ernannt.

Welches war der letzte Film von Maggie Smith? Ihr letzter Kinofilm war „The Miracle Club“ (2023). Zuvor hatte sie 2022 in „Downton Abbey II: Eine neue Ära“ ein letztes Mal Violet Crawley gespielt.

Wer erbt das Vermögen von Maggie Smith? Nach britischen Medienberichten vom August 2026 sind ihre Söhne Chris Larkin und Toby Stephens die Hauptbegünstigten. Beträge nennt uamr.de nicht.

Wie wird Maggie Smith in „Downton Abbey: Das große Finale“ geehrt? Der 2025 gestartete dritte Kinofilm enthält laut Regisseur Simon Curtis zahlreiche Anspielungen auf Violet Crawley und wirkt dadurch wie eine Hommage an Smith.

Fazit

Maggie Smith verband klassische Bühnenschule mit einem Spätwerk, das sie jüngeren Generationen als McGonagall und Violet Crawley vertraut machte. Zwei Oscars, ein Tony und vier Emmys dokumentieren eine Laufbahn von 1952 bis 2023; mit „Downton Abbey: Das große Finale“ blieb sie 2025 präsent. Ihre Vermögensbasis bestand aus Gagen, Lizenzvergütungen und ererbten Rechten – konkrete Zahlen gibt es nicht, und uamr.de nennt keine.