Toto Wolff, geboren am 12. Januar 1972 in Wien, führt das Formel-1-Team von Mercedes seit 2013 als Teamchef und Geschäftsführer und ist zugleich einer seiner Gesellschafter. Unter seiner Leitung gewann das Team von 2014 bis 2021 acht Konstrukteurstitel in Folge; 2026 liegt Mercedes nach 16 von 23 Rennen an der Spitze beider Weltmeisterschaften (Stand Anfang Oktober 2026). Im November 2025 gab Wolff einen Teil seiner Anteile an den CrowdStrike-Gründer George Kurtz ab, bleibt aber Mitbesitzer. Zu seinem Privatvermögen existieren keine offiziellen Zahlen, deshalb nennt uamr.de keine Beträge, sondern beschreibt seine Einnahmequellen und Beteiligungen.
Key Takeaways
- Toto Wolff fuhr in den 1990er-Jahren Formel Ford und beendete seine Profikarriere 1994 aus Geldmangel; als Teamchef holte er mit Mercedes acht Konstrukteurstitel in Serie.
- Nach dem Aufbau eines Beteiligungsgeschäfts stieg er 2009 bei Williams ein; 2013 wechselte er als Nachfolger von Norbert Haug zu Mercedes und übernahm 30 Prozent der Anteile.
- Ab 2021 teilten sich Mercedes-Benz, INEOS und Wolff das Team zu je einem Drittel; im November 2025 verkaufte Wolff 15 Prozent seines Pakets an George Kurtz.
- 2025 wurde das Team Zweiter der Konstrukteurswertung, 2026 führt es mit Kimi Antonelli und George Russell beide Wertungen an.
- Seine Ehefrau Susie Wolff leitet als Managing Director die F1 Academy.
- Offizielle Vermögenszahlen gibt es nicht; die Vermögensbasis bilden Mercedes-Beteiligung, Vergütung als Teamchef und weitere Beteiligungen.
| Name | Torger Christian „Toto“ Wolff |
|---|---|
| Geboren | 12. Januar 1972 in Wien |
| Beruf/Funktion | Teamchef und Geschäftsführer des Mercedes-Formel-1-Teams, Investor, Ex-Rennfahrer |
| Unternehmen/Vereine | Mercedes-AMG Petronas F1 Team (Gesellschafter), Marchfifteen, Marchsixteen Investments, HWA, zuvor Williams F1 |
| Familie/Wohnort | Verheiratet mit Susie Wolff, drei Kinder (eines gemeinsam, zwei aus erster Ehe); Wohnsitz Ermatingen am Bodensee (Schweiz) |
| Einnahmequellen | Beteiligung am Mercedes-Formel-1-Team, Vergütung als Teamchef, Beteiligungsgesellschaften, Minderheitsbeteiligungen (u. a. Aston Martin, Instahelp) |
Herkunft und frühe Jahre
Torger Christian Wolff wuchs in Wien auf. Seine Mutter war eine aus Polen stammende Ärztin, sein Vater ein aus Rumänien stammender Unternehmer, der starb, als der Sohn 15 Jahre alt war. Wolff brach ein Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien ab und absolvierte eine Ausbildung an der Lechner Racing School.
1992 startete er in der österreichischen Formel Ford, 1993 und 1994 fuhr er in Österreich und Deutschland und holte 1994 einen Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Im selben Jahr beendete er seine Profilaufbahn: Sponsoren zogen sich zurück, und Wolff sah nach eigener Darstellung den Leistungsabstand zu Talenten wie Alexander Wurz.
Karriere: Vom Investor zum Teamchef und Mitbesitzer

1998 gründete Wolff mit Rene Berger die Venture-Capital-Gesellschaft Marchfifteen, die zunächst in Internet- und Technologiefirmen investierte; ab 2003 rückten mittelgroße Industrieunternehmen in den Fokus, 2004 kam Marchsixteen Investments hinzu. 2006 beteiligte sich Wolff am Motorsportdienstleister HWA, der 2007 an die Börse ging. Als Amateur gewann er 2006 das 24-Stunden-Rennen von Dubai und fuhr im April 2009 in einem Porsche 997 GT3 RSR mit 7:03 Minuten einen Rundenrekord für Saugmotor-Fahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife. Mit Mika Häkkinen betreibt er eine Sportmanagementgesellschaft, die unter anderem Valtteri Bottas betreute.
Im November 2009 erwarb Wolff über Marchsixteen einen Minderheitsanteil am Formel-1-Team Williams, das 2011 als erstes Formel-1-Team an die Börse ging. Am 21. Januar 2013 wurde er Nachfolger von Norbert Haug als Motorsportchef von Mercedes und übernahm mit Rene Berger 30 Prozent am Formel-1-Team; den Großteil seiner Williams-Anteile verkaufte er 2014.
Ab 2014 folgte eine in der Formel 1 bislang einmalige Serie: Mercedes gewann bis 2021 acht Konstrukteurstitel in Folge sowie sieben Fahrertitel – sechs mit Lewis Hamilton, einen mit Nico Rosberg 2016. Ende 2020 wurde die Eigentümerstruktur neu geordnet: Ab 2021 hielten Mercedes-Benz, der Chemiekonzern INEOS von Jim Ratcliffe und Wolff jeweils ein Drittel des Teams. Im Januar 2024 verlängerte Wolff seinen Vertrag bis Ende 2026.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026
2025 war ein Übergangsjahr: Nach dem Wechsel von Lewis Hamilton zu Ferrari setzte Wolff auf George Russell und den damals 18-jährigen Andrea Kimi Antonelli. Mercedes wurde mit 469 Punkten Zweiter der Konstrukteurswertung hinter McLaren (833); Russell beendete die Fahrer-WM als Vierter, Antonelli als Siebter. Wolff bezeichnete die Saison öffentlich als nicht gut genug.
Im November 2025 verkaufte Wolff 15 Prozent seines Anteilspakets – rund 5 Prozent am Team – an George Kurtz, Gründer des Cybersicherheitsunternehmens CrowdStrike, das seit 2019 Teampartner ist. Wolff bleibt mit rechnerisch rund 28 Prozent Gesellschafter sowie Teamchef und Geschäftsführer; Kurtz rückte in den strategischen Zirkel neben Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius und Jim Ratcliffe auf.
Mit dem neuen Reglement 2026 kehrte Mercedes an die Spitze zurück. Im März 2026 wurde Bradley Lord stellvertretender Teamchef; Wolffs Gesamtverantwortung blieb unverändert. Nach 16 von 23 Rennen führt Mercedes die Konstrukteurswertung mit 556 Punkten vor Ferrari (405) an, in der Fahrerwertung liegt Antonelli mit 320 Punkten vor Russell (236) und Hamilton (214); beide Mercedes-Fahrer gewannen Rennen (Stand Anfang Oktober 2026). Wolffs Vertrag läuft nach den zuletzt bekannten Angaben bis Ende 2026; eine Verlängerung war zum Recherchezeitpunkt nicht offiziell bestätigt.
Toto Wolff Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Angaben zum Privatvermögen von Toto Wolff gibt es nicht. Weder er noch Mercedes veröffentlichen Zahlen zu Vergütung oder Beteiligungswert; Schätzungen von Wirtschaftsmagazinen beruhen auf nicht testierten Hochrechnungen. uamr.de nennt deshalb keine Beträge und beschreibt, worauf seine wirtschaftliche Position beruht.
Die wichtigste Säule ist die Beteiligung am Mercedes-Formel-1-Team: 2013 mit 30 Prozent eingestiegen, ab 2021 mit einem Drittel gleichberechtigt neben Mercedes-Benz und INEOS, seit dem Teilverkauf an George Kurtz mit rechnerisch rund 28 Prozent. Nach Wolffs Einschätzung arbeiten die Formel-1-Teams inzwischen nachhaltig profitabel. Hinzu kommt seine Vergütung als Teamchef und Geschäftsführer. Zweite Säule sind die Beteiligungsgesellschaften Marchfifteen und Marchsixteen sowie das Investment bei HWA. Kleinere Engagements sind das österreichische Start-up Instahelp (2019) und 0,95 Prozent am Sportwagenhersteller Aston Martin (2020). Angaben zu Immobilien, Fahrzeugen oder sonstigen Vermögenswerten sind nicht öffentlich belegt.
Privatleben, Engagement und Ehrungen
Wolff ist mit der 1982 geborenen schottischen Ex-Rennfahrerin Susie Wolff verheiratet. Sie leitet als Managing Director die F1 Academy, die 2023 gestartete Nachwuchsserie der Formel 1 für Fahrerinnen. Das Paar hat ein gemeinsames Kind, aus Wolffs erster Ehe stammen zwei weitere; als Wohnsitz wird Ermatingen am Bodensee genannt. Wolff ist stellvertretender Vorsitzender der Mary Bendet Foundation, die benachteiligte Kinder unterstützt. 2021 verlieh ihm die britische Cranfield University die Ehrendoktorwürde, die Saïd Business School der Universität Oxford ernannte ihn zum Associate Fellow.
FAQ
Wie hoch ist das Vermögen von Toto Wolff? Dazu gibt es keine offiziellen Zahlen, und uamr.de nennt keine Beträge. Seine Vermögensbasis bilden die Beteiligung am Mercedes-Formel-1-Team, die Vergütung als Teamchef sowie Beteiligungen über Marchfifteen und Marchsixteen.
Wem gehört das Mercedes-Formel-1-Team? Bis November 2025 hielten Mercedes-Benz, INEOS und Toto Wolff je ein Drittel. Seitdem ist zusätzlich George Kurtz mit rund 5 Prozent aus Wolffs Paket beteiligt.
Wie lange ist Toto Wolff noch Mercedes-Teamchef? Sein im Januar 2024 verlängerter Vertrag läuft bis Ende 2026; eine weitere Verlängerung war Anfang Oktober 2026 nicht offiziell bestätigt.
Wie läuft die Saison 2026 für Mercedes? Nach 16 von 23 Rennen führt Mercedes die Konstrukteurswertung mit 556 Punkten an, Kimi Antonelli liegt in der Fahrerwertung vor George Russell (Stand Anfang Oktober 2026).
Wer ist Susie Wolff? Die schottische Ex-Rennfahrerin, Jahrgang 1982, ist Toto Wolffs Ehefrau und leitet als Managing Director die F1 Academy.
Fazit
Toto Wolff führt das Mercedes-Team operativ und ist zugleich einer seiner Eigentümer – eine in der Formel 1 einzigartige Doppelrolle. Mit der Tabellenführung 2026 ist Mercedes nach vier titellosen Jahren zurück an der Spitze – offen bleibt, wie es mit Wolffs Vertrag über 2026 hinaus weitergeht. Zu seinem Privatvermögen liegen keine belastbaren Zahlen vor, weshalb uamr.de auf Beträge verzichtet.