Almklausi – Biographie und Karriere

Almklausi Vermögen

Almklausi, bürgerlich Klaus Krehl-Meier, geboren als Klaus Meier am 5. April 1969, ist ein deutscher Partyschlager-Sänger aus Mössingen in Baden-Württemberg. Er gehört seit den 2000er-Jahren zu den bekannteren Namen der deutschen Ballermann- und Partymusikszene und trat mehrfach auch im Fernsehen in Erscheinung. Seine Karriere reicht von den ersten Auftritten als Party-DJ über mehrere Chartplatzierungen bis hin zu Reality-TV-Formaten, in denen er einem breiteren Publikum bekannt wurde.

Herkunft und Werdegang

Almklausi stammt aus Mössingen im Zollernalbkreis. Seine musikalischen Anfänge liegen im Ende der 1980er-Jahre, als er als Party-DJ zu arbeiten begann. Den Schritt ins eigentliche Musikgeschäft vollzog er 2002 mit seiner ersten eigenen Single „Hey kleines Luder“. In der Folge etablierte er sich regelmäßig auf einschlägigen Partysamplern der Schlager- und Ballermannszene und veröffentlichte über die folgenden Jahre eine Vielzahl weiterer Singles im gleichen humorvoll-tanzbaren Stil, der seither seine gesamte musikalische Laufbahn prägt.

Als „Ballermann“ wird ein Strandabschnitt an der Playa de Palma auf Mallorca bezeichnet, der zum Synonym für den deutschen Party-Tourismus auf der Insel geworden ist. Die dort gespielte Musik hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen Genre innerhalb der deutschen Schlagerlandschaft entwickelt, das sich durch einfache, tanzbare Refrains und häufig humoristische oder augenzwinkernde Texte auszeichnet. Almklausi zählt neben zahlreichen anderen Interpreten zu den etablierten Künstlern dieser Szene.

Karriere-Stationen

Seinen Durchbruch in den deutschen Charts erzielte Almklausi im Juni 2007 mit dem Titel „Ein Stern (… der über Stuttgart steht)“, einer umgetexteten Neufassung für den VfB Stuttgart, die er unter dem Künstlernamen „Schwaben König“ veröffentlichte. Ein Jahr später, zur Fußball-Europameisterschaft 2008, folgte mit „Lo lo los gehts!“ ein weiterer Fußballsong, der bis auf Platz 73 der deutschen Single-Charts stieg.

Im Lauf seiner Karriere arbeitete Almklausi mit mehreren anderen Künstlerinnen und Künstlern der Schlager- und Partyszene zusammen, darunter Markus Becker und Helena Fürst. Musikalisch ordnet sich sein Schaffen zwischen Partyschlager und volkstümlichem Liedgut ein; die Titel sind überwiegend humorvoll angelegt, textlich eingängig und auf Tanzrhythmen ausgerichtet. Für seine Auftritte reist er regelmäßig durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, tritt zudem in Bulgarien auf und ist – dem Genre entsprechend – auch auf Mallorca eine feste Größe der Ballermann-Bühnen. Für seine Erfolge in diesem Umfeld wurde er mehrfach mit dem Ballermann-Award ausgezeichnet, in den Jahren 2016, 2017 und 2018 jeweils in der Kategorie „Hit“.

In jüngerer Zeit meldete sich Almklausi mit dem Titel „Oimara“ zurück, einem Techno-Schlager, der nach einem Bericht des Fachmediums schlager.de zunehmend Aufmerksamkeit im Genre erhielt. Der Song reiht sich in die Tradition seiner tanzbaren, auf Partystimmung ausgelegten Produktionen ein und zeigt, dass Almklausi auch nach mehr als zwei Jahrzehnten im Geschäft musikalisch aktiv bleibt.

TV-Auftritte

2019 nahm Almklausi als Kandidat an der siebten Staffel der Sendung „Promi Big Brother“ teil; die Stuttgarter Zeitung stellte ihn dabei als zwölften Bewohner der Staffel vor. Am Ende der Staffel belegte er den fünften Platz. 2021 war er gemeinsam mit seiner Ehefrau Maritta Krehl in der Reality-Show „Das Sommerhaus der Stars“ zu sehen. Beide Formate erweiterten seine Bekanntheit über die reine Partymusikszene hinaus in ein breiteres Fernsehpublikum, das ihn zuvor nicht zwangsläufig kannte.

„Promi Big Brother“ ist ein von Sat.1 ausgestrahltes Reality-Format, in dem prominente Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine begrenzte Zeit gemeinsam in einem abgeschlossenen Wohncontainer leben und dabei rund um die Uhr von Kameras begleitet werden. „Das Sommerhaus der Stars“ wiederum ist ein RTL-Format, bei dem prominente Paare gemeinsam in einem Ferienhaus wohnen und in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antreten. Beide Formate zählen seit Jahren zu den festen Bestandteilen des deutschen Reality-TV-Programms und bringen ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig einem breiten Publikum näher.

Aktuelles Wirken

Almklausi tritt weiterhin regelmäßig bei Partyveranstaltungen und auf einschlägigen Bühnen der Schlager- und Ballermannszene auf, wie Auftrittsübersichten einschlägiger Fachportale zeigen. Mit neuen Veröffentlichungen wie „Oimara“ bleibt er zudem musikalisch aktiv und knüpft an seine bisherige Ausrichtung auf tanzbare Partymusik an. Seine Auftrittsregionen umfassen weiterhin Deutschland, Österreich, die Schweiz, Bulgarien und Mallorca, wo die Ballermann-Saison traditionell den Kern seines Auftrittskalenders bildet.

Persönliches

Almklausi ist mit Maritta Krehl verheiratet, mit der er 2021 gemeinsam in „Das Sommerhaus der Stars“ auftrat. Geboren wurde er als Klaus Meier, sein bürgerlicher Name lautet heute Klaus Krehl-Meier. Über sein Leben abseits von Musik und Fernsehauftritten sind öffentlich nur wenige weitere Details bekannt. Öffentlich in Erscheinung tritt er vor allem im Rahmen seiner Musikkarriere sowie der genannten Fernsehformate, in denen auch seine Ehe mit Maritta Krehl thematisiert wurde.

Quellen-Fazit

Die biografischen Kerndaten – bürgerlicher Name, Geburtsdatum, Herkunft, Karrierebeginn, Chartplatzierungen, Kollaborationen und Auszeichnungen – stützen sich auf den deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Almklausi. Die Teilnahme an „Promi Big Brother“ wird zusätzlich durch einen Bericht der Stuttgarter Zeitung bestätigt. Die aktuelle Veröffentlichung „Oimara“ wird durch einen Beitrag des Fachmediums schlager.de belegt. Zahlreiche weitere, im Netz kursierende Kurzbiografien zu Almklausi ohne erkennbare eigenständige Quellenlage wurden für diesen Artikel bewusst nicht herangezogen. Angaben, die sich mit diesen Quellen nicht eindeutig belegen ließen, sind in diesem Artikel entsprechend nicht enthalten.