Richemont Dividende 2026: Höhe, Termine und Ausblick 2027

Cie Financiere Richemont Dividende 2025

Richemont zahlt für das Geschäftsjahr 2025/26 (1. April 2025 bis 31. März 2026) eine ordentliche Dividende von 3,30 Schweizer Franken je A-Aktie plus eine Sonderdividende von 1,00 Franken, zusammen also 4,30 Franken. Im Vorjahr waren es 3,00 Franken ohne Sonderzahlung. Die Generalversammlung am 9. September 2026 in Genf hat den Antrag des Verwaltungsrats gebilligt, die Auszahlung über die SIX Swiss Exchange erfolgt laut Mitteilung rund um den 21. September 2026. Die Tendenz zeigt weiter nach oben: Die ordentliche Dividende steigt seit 2021 jedes Jahr. Stand der Angaben ist der 16. September 2026.

Key Takeaways

  • Dividende für das Geschäftsjahr 2025/26: 3,30 CHF ordentlich plus 1,00 CHF Sonderdividende je A-Aktie, insgesamt 4,30 CHF (Vorjahr: 3,00 CHF).
  • Die ordentliche Dividende steigt um 10 Prozent; für B-Aktien gelten 0,33 CHF plus 0,10 CHF.
  • Generalversammlung 9. September 2026 in Genf, Zahltag an der SIX rund um den 21. September 2026, an der Börse Johannesburg am 28. September 2026.
  • Dividendenrendite bei einem Kurs von rund 169 CHF (Mitte September 2026): etwa 2,5 Prozent inklusive Sonderdividende, rund 2 Prozent ohne.
  • Schweizer Verrechnungssteuer von 35 Prozent; deutsche Anleger können sich einen Teil zurückholen.
  • Ausblick: Das erste Quartal 2026/27 brachte laut Richemont ein Umsatzplus von 20 Prozent zu konstanten Wechselkursen; eine Dividendenprognose gibt es nicht.
UnternehmenCompagnie Financière Richemont SA
ISINCH0210483332
Dividende GJ 2025/26 (Zahlung 2026)3,30 CHF ordentlich + 1,00 CHF Sonderdividende je A-Aktie
Vorjahr (GJ 2024/25)3,00 CHF je A-Aktie
Hauptversammlung 20269. September 2026, Genf
Zahltagrund um den 21. September 2026 (SIX), 28. September 2026 (JSE)
Ausschüttungspolitikkeine feste Quote; jährlich steigende ordentliche Dividende, bei hoher Nettoliquidität Sonderdividenden
QuelleMitteilung zu den Beschlüssen der Generalversammlung 2026 und Aktionärsinformationen auf der IR-Seite von Richemont

Dividendenhistorie Richemont (2020–2026)

Richemont, Muttergesellschaft von Cartier, Van Cleef & Arpels, IWC, Jaeger-LeCoultre und weiteren Luxusmarken, hat die Dividende nach dem Pandemieeinbruch 2020 kontinuierlich angehoben. Für das Geschäftsjahr 2019/20 gab es nur 1,00 Franken, seither steigt die ordentliche Dividende jedes Jahr um 25 bis 30 Rappen. In Jahren mit hoher Nettoliquidität kam zusätzlich eine Sonderdividende von 1,00 Franken hinzu, zuletzt für 2025/26. Die Angaben zu den Vorjahren stammen aus dem Dividendenkalender von finanzen.ch sowie den Generalversammlungsmitteilungen des Unternehmens; die Jahreszahl bezeichnet das Zahlungsjahr.

Geschäftsjahr (Zahlung)Ordentliche Dividende je A-AktieVeränderung
2019/20 (2020)1,00 CHF–
2020/21 (2021)2,00 CHF+1,00 CHF
2021/22 (2022)2,25 CHF (+1,00 CHF Sonderdividende)+0,25 CHF
2022/23 (2023)2,50 CHF (+1,00 CHF Sonderdividende)+0,25 CHF
2023/24 (2024)2,75 CHF+0,25 CHF
2024/25 (2025)3,00 CHF+0,25 CHF
2025/26 (2026)3,30 CHF (+1,00 CHF Sonderdividende)+0,30 CHF

Termine 2026: Hauptversammlung, Ex-Tag, Zahltag

Weil das Geschäftsjahr von Richemont am 31. März endet, liegt die Dividendensaison im September. Die Jahreszahlen mit dem Dividendenvorschlag veröffentlicht der Konzern jeweils im Mai, die Generalversammlung findet im September in Genf statt. 2026 war das der 9. September; laut Mitteilung wurden alle Anträge angenommen, darunter die Dividende und die Wiederwahl des gesamten Verwaltungsrats für ein Jahr. Der Ex-Tag folgt an der SIX üblicherweise in der Woche nach der Versammlung, die Zahlung in Schweizer Franken erfolgt laut Richemont rund um den 21. September 2026. Für die Zweitnotierung an der Börse Johannesburg ist der 28. September 2026 als Zahltag genannt, umgerechnet in Rand zum am 9. September festgelegten Kurs. Der nächste Termin im Finanzkalender ist die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 13. November 2026.

Dividendenrendite und Ausschüttungsquote

Bei einem Kurs von 169,10 Franken an der SIX, wie ihn onvista Mitte September 2026 auswies, ergibt die Gesamtdividende von 4,30 Franken eine Rendite von rund 2,5 Prozent. Ohne die Sonderdividende, die nicht jedes Jahr gezahlt wird, liegt die Rendite bei knapp 2 Prozent; finanzen.net nennt für die in Euro gehandelte Aktie 2,4 Prozent. Für Anleger in Deutschland kommt das Wechselkursrisiko zwischen Franken und Euro hinzu.

Eine feste Ausschüttungsquote hat Richemont nicht veröffentlicht. Die Praxis der vergangenen Jahre zeigt eine jährlich steigende Basisdividende, ergänzt um Sonderausschüttungen, wenn die Nettoliquidität des Konzerns hoch ist. Nach den Zahlen von finanzen.ch summiert sich die ordentliche Dividende von 3,30 Franken auf eine Ausschüttung von rund 1,76 Milliarden Franken; die Sonderdividende kommt zusätzlich hinzu.

Ausblick 2027

Die nächste Dividende, zahlbar im September 2027, bezieht sich auf das laufende Geschäftsjahr 2026/27. Der Start war stark: Am 15. Juli 2026 meldete Richemont für das erste Quartal ein Umsatzplus von 20 Prozent zu konstanten Wechselkursen, getragen vom Schmuckgeschäft. Ob sich das Tempo hält, zeigen die Halbjahreszahlen im November 2026. Richemont gibt traditionell keine Gewinn- oder Dividendenprognose ab. Bleibt der Verwaltungsrat seiner Linie treu, wäre eine weitere Erhöhung der ordentlichen Dividende im Rahmen des bisherigen Musters denkbar; eine erneute Sonderdividende hängt von der Entwicklung der Nettoliquidität ab und ist nicht planbar.

Steuern auf die Richemont-Dividende

Richemont ist eine Schweizer Gesellschaft, die Dividende wird in Franken erklärt und unterliegt laut Mitteilung der Schweizer Verrechnungssteuer von 35 Prozent. Für Privatanleger in Deutschland gilt zusätzlich die Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Steuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz werden 15 Prozentpunkte der Verrechnungssteuer auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet; die übrigen 20 Prozentpunkte können Anleger über das Formular 85 bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung zurückfordern, in der Regel innerhalb von drei Jahren. Manche Depotbanken bieten diesen Service gegen Gebühr an. Der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 Euro (2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) gilt auch für ausländische Dividenden.

FAQ

Wie hoch ist die Richemont-Dividende 2026? Für das Geschäftsjahr 2025/26 zahlt Richemont 3,30 Franken ordentliche Dividende plus 1,00 Franken Sonderdividende je A-Aktie, insgesamt 4,30 Franken.

Wann wird die Richemont-Dividende ausgezahlt? Laut Mitteilung zur Generalversammlung rund um den 21. September 2026 an der SIX Swiss Exchange, am 28. September 2026 an der Börse Johannesburg.

Warum zahlt Richemont eine Sonderdividende? Der Konzern schüttet in Jahren mit hoher Nettoliquidität zusätzlich zur ordentlichen Dividende 1,00 Franken aus, wie schon 2022 und 2023. Eine Garantie für künftige Sonderdividenden gibt es nicht.

Wie viel Quellensteuer fällt auf die Richemont-Dividende an? Die Schweiz behält 35 Prozent Verrechnungssteuer ein. 15 Prozentpunkte werden in Deutschland angerechnet, 20 Prozentpunkte sind über die Eidgenössische Steuerverwaltung erstattungsfähig.

Wann endet das Geschäftsjahr von Richemont? Am 31. März. Die Dividende wird deshalb erst im September des Folgejahres nach der Generalversammlung gezahlt.

Fazit

Richemont erhöht die ordentliche Dividende für 2025/26 um 10 Prozent auf 3,30 Franken und legt eine Sonderdividende von 1,00 Franken obendrauf. Die Rendite bleibt mit rund 2,5 Prozent moderat, doch die Serie jährlicher Erhöhungen und der starke Start ins Geschäftsjahr 2026/27 sprechen für Kontinuität. Deutsche Anleger sollten den Aufwand für die Rückforderung der Schweizer Verrechnungssteuer einkalkulieren. Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.