Johnny Knoxville: Biographie, Karriere und Vermögen des „Jackass“-Gründers

Johnny Knoxville Vermögen und Biographie

Johnny Knoxville, geboren als Philip John Clapp in Knoxville, Tennessee, ist das Gesicht von „Jackass“ – der Stunt-Reihe, die 2000 bei MTV begann und bis 2026 fünf Kinofilme hervorbrachte. Mit Jeff Tremaine und Spike Jonze betreibt er die Produktionsfirma Dickhouse. Daneben ist er Schauspieler („The Dukes of Hazzard“, „Bad Grandpa“, „Action Point“), gewann 2022 ein Match bei WrestleMania 38 und moderiert seit Januar 2026 „Fear Factor: House of Fear“ bei Fox. Im Juni 2026 erschien mit „Jackass: Best and Last“ der erklärte Abschlussfilm der Reihe.

Key Takeaways

  • Johnny Knoxville wurde am 11. März 1971 als Philip John Clapp in Knoxville, Tennessee, geboren.
  • Die MTV-Serie „Jackass“ lief vom 1. Oktober 2000 bis zum 12. August 2001 in drei Staffeln mit 25 Episoden.
  • Die fünf Hauptfilme bis „Jackass Forever“ (2022) spielten laut Wikipedia rund 559,7 Millionen US-Dollar weltweit ein.
  • Ein Bullen-Stunt für „Jackass Forever“ führte zu einer Hirnblutung; seither verzichtet er auf Stunts mit Gehirnerschütterungsrisiko.
  • Seit dem 14. Januar 2026 moderiert er bei Fox „Fear Factor: House of Fear“, eine zweite Staffel ist bestellt.
  • „Jackass: Best and Last“ kam am 26. Juni 2026 in die US-Kinos und ist laut Knoxville der letzte Film der Reihe.
NamePhilip John Clapp, bekannt als Johnny Knoxville
Geboren11. März 1971 in Knoxville, Tennessee, USA
Beruf/FunktionStuntman, Schauspieler, Produzent, Moderator, Podcaster
UnternehmenDickhouse Productions / Dickhouse Entertainment (mit Jeff Tremaine und Spike Jonze)
Familie/WohnortDrei Kinder aus zwei früheren Ehen; seit November 2025 verheiratet mit der Kostümbildnerin Emily Ting
EinnahmequellenMitinhaberschaft an Dickhouse („Jackass“), Schauspielgagen, Moderation („Fear Factor: House of Fear“), Podcasts

Herkunft und frühe Jahre

Philip John Clapp kam am 11. März 1971 in Knoxville, Tennessee, zur Welt. Sein Vater verkaufte Autos und Reifen, seine Mutter unterrichtete in einer Sonntagsschule; er wuchs mit zwei älteren Schwestern auf. Sein Cousin, der Country-Songwriter Roger Alan Wade, schenkte ihm mit 14 Jahren Jack Kerouacs „On the Road“ – das Buch weckte seinen Wunsch, Schauspieler zu werden.

Nach dem Highschool-Abschluss 1989 zog er nach Kalifornien, wo er sich mit Werbespots, Komparsenrollen und als Double für Keanu Reeves bei „Bram Stoker’s Dracula“ (1992) durchschlug. Den Künstlernamen wählte er nach seiner Heimatstadt.

Der Wendepunkt kam 1996: Knoxville wollte Selbstverteidigungsausrüstung am eigenen Leib testen, und das Skateboard-Magazin „Big Brother“ um Redakteur Jeff Tremaine überredete ihn, den Versuch zu filmen – der Grundstein für „Jackass“.

Karriere: Von „Jackass“ bis Hollywood

Johnny Knoxville: Karrierestationen von „Jackass“ bis „Fear Factor“, Kennzahlen der Filmreihe und Zeitleiste 2026
Johnny Knoxville: Biographie, Karriere und Vermögen des „Jackass“-Gründers 2

Tremaine, Knoxville und Regisseur Spike Jonze entwickelten daraus ein Serienkonzept, das MTV gegen Comedy Central und FX ersteigerte. „Jackass“ startete am 1. Oktober 2000 und lief in drei Staffeln mit 25 Episoden bis zum 12. August 2001. Knoxville gilt als Ideengeber vieler Stunts und als Anführer der Truppe um Steve-O, Chris Pontius, Bam Margera und Wee Man.

Die Serie endete auf Knoxvilles Wunsch nach der dritten Staffel – und wurde zur Filmreihe. „Jackass: The Movie“ (2002) spielte bei 5 Millionen US-Dollar Budget rund 79,5 Millionen US-Dollar weltweit ein. Es folgten „Jackass Number Two“ (2006), „Jackass 3D“ (2010), „Bad Grandpa“ (2013) und „Jackass Forever“ (2022, rund 80,6 Millionen US-Dollar bei 10 Millionen Budget). Zusammen kommen diese fünf Filme laut Wikipedia auf rund 559,7 Millionen US-Dollar weltweit.

Produziert wird all das von Dickhouse Productions, der Firma, die Knoxville mit Tremaine und Jonze gründete und betreibt – zuletzt als Dickhouse Entertainment gemeinsam mit den MTV Entertainment Studios. Umsatzzahlen der Firma sind nicht veröffentlicht.

Parallel baute Knoxville eine Schauspielkarriere auf: „Men in Black II“ (2002), John Waters‘ „A Dirty Shame“ (2004) und die Hauptrolle des Luke Duke in „The Dukes of Hazzard“ (2005). In „Bad Grandpa“ (2013) spielte er unter schwerer Maske den 86-jährigen Irving Zisman und war Co-Autor und Produzent. Es folgten „The Last Stand“ (2013), „Skiptrace“ (2016) und die Freizeitpark-Komödie „Action Point“ (2018), die er ebenfalls mitschrieb und produzierte.

Im Januar 2022 trat Knoxville beim WWE Royal Rumble an und wurde von Sami Zayn eliminiert. Am 3. April 2022 besiegte er Zayn bei WrestleMania 38 in einem „Anything Goes“-Match, unterstützt von „Jackass“-Kollegen wie Chris Pontius und Wee Man.

Der Preis der Stunts ist dokumentiert. 2008 riss sich Knoxville bei einem Motorrad-Stunt die Harnröhre und brauchte nach eigenen Angaben rund dreieinhalb Jahre täglich einen Katheter. Bei den Dreharbeiten zu „Jackass Forever“ wurde er von einem Bullen umgerissen: Handgelenksbruch, Rippenbrüche, Gehirnerschütterung und eine Hirnblutung waren die Folge, dazu kognitive Einbußen und Depressionen. Im Januar 2026 erklärte er, keine Stunts mehr auszuführen, die eine Gehirnerschütterung auslösen könnten.

Aktuelle Entwicklung 2025/2026

Seit April 2024 moderiert Knoxville mit Elna Baker den Podcast „Pretty Sure I Can Fly“ (SiriusXM). Im Oktober 2025 spielte er in der Apple-TV-Thrillerserie „The Last Frontier“ den entflohenen Häftling S.T. Covington; Apple stellte die Serie im Dezember 2025 nach einer Staffel ein.

Am 8. Januar 2026 kündigte Knoxville auf Instagram einen fünften „Jackass“-Film an; am 14. Januar 2026 startete bei Fox „Fear Factor: House of Fear“ mit ihm als Moderator. Laut Produzent Endemol Shine North America erreichte die Premiere 16,5 Millionen Zuschauer über alle Plattformen; am 24. April 2026 bestellte Fox eine zweite Staffel.

„Jackass: Best and Last“ lief am 26. Juni 2026 in den USA an. Laut The Numbers erzielte der Film ein Startwochenende von rund 8,5 Millionen US-Dollar und bis Ende August 2026 etwa 27,4 Millionen US-Dollar weltweit bei rund 10 Millionen Budget – das schwächste Ergebnis der Reihe, aber mit 88 Prozent positiven Kritiken bei Rotten Tomatoes. Knoxville nannte ihn den natürlichen Schlusspunkt; eine „.5“-Version werde es nicht geben.

Seit dem 18. Juni 2026 erscheint wöchentlich „Jackass: The Podcast“ mit Knoxville und Tremaine beim Netzwerk Headgum. Im Juli 2026 wurde zudem seine Rolle in der Mockumentary-Serie „Mt. Mystic“ bekannt; Sender und Starttermin stehen Stand Oktober 2026 nicht fest.

Johnny Knoxville Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis

Offizielle Angaben zu Johnny Knoxvilles Vermögen existieren nicht; kursierende Schätzungen sind Hochrechnungen ohne belastbare Grundlage. uamr.de nennt deshalb keine Beträge. Nachvollziehbar ist die Vermögensbasis: An erster Stelle steht die Mitinhaberschaft an Dickhouse – als Mitgründer, Produzent und Autor ist Knoxville an der Marke „Jackass“ beteiligt, deren Kinofilme mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt haben. Hinzu kommen Schauspielgagen, die Moderation von „Fear Factor: House of Fear“ und zwei werbefinanzierte Podcasts. Kolportierte Investments in Immobilien, Bekleidung oder Spirituosen lassen sich nicht belegen.

Privatleben

Knoxville war dreimal verheiratet: mit Melanie Lynn Cates (1995–2008, eine 1996 geborene Tochter), mit Naomi Nelson (Heirat 2010, Scheidung 2024 rechtskräftig; ein Sohn von 2009 und eine Tochter von 2011) und seit November 2025 mit der Kostümbildnerin Emily Ting („Jackass Forever“). Die Zeremonie leitete sein Freund John Waters.

FAQ

Wie heißt Johnny Knoxville wirklich?
Sein bürgerlicher Name ist Philip John Clapp. Den Künstlernamen wählte er nach seiner Geburtsstadt Knoxville in Tennessee.

Wie entstand „Jackass“?
Aus einem 1996 für das Magazin „Big Brother“ gefilmten Selbstversuch, aus dem Knoxville, Jeff Tremaine und Spike Jonze die MTV-Serie entwickelten, die am 1. Oktober 2000 startete.

Ist „Jackass: Best and Last“ wirklich der letzte Film?
Ja, laut Knoxville. Er bezeichnete den im Juni 2026 veröffentlichten fünften Film als natürlichen Schlusspunkt und schloss eine „.5“-Fassung aus.

Was macht Johnny Knoxville 2026?
Er moderiert „Fear Factor: House of Fear“ bei Fox, hat „Jackass: Best and Last“ veröffentlicht und betreibt mit Jeff Tremaine „Jackass: The Podcast“.

Wie hoch ist das Vermögen von Johnny Knoxville?
Offizielle Zahlen gibt es nicht, deshalb nennt uamr.de keinen Betrag. Seine Vermögensbasis bilden die Mitinhaberschaft an Dickhouse, Schauspiel- und Moderationsgagen sowie Podcasts.

Fazit

Johnny Knoxville hat aus einem abgelehnten Magazinartikel eine Marke gemacht, die 25 Jahre und mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar Kinoumsatz getragen hat – und sie als Mitinhaber von Dickhouse nie aus der Hand gegeben. Dass er 2026 selbst den Schlussstrich unter „Jackass“ zieht, wirkt nach dem Bullen-Stunt konsequent. „Fear Factor“, Podcasts und Schauspielrollen zeigen, dass seine Karriere nicht am Stunt hängt.