
Last updated: September 9, 2026
Quick Answer: Regensburg gehört 2026 zu den stabilsten Immobilienstandorten Bayerns mit durchschnittlichen Kaufpreisen von rund 4.900 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen. Als Immobilienstandort bietet Regensburg besonders in den Vierteln Kasernenviertel, Stadtamhof, Ostenviertel und Galgenberg attraktive Chancen für Eigennutzer und Kapitalanleger. Wer gezielt nach Rendite sucht, findet in Randlagen wie Reinhausen oder Konradsiedlung-Wutzlhofen günstigere Einstiegspreise bei soliden Mieteinnahmen.
Key Takeaways
- Regensburg als Immobilienstandort zeigt seit Anfang 2026 wieder steigende Preise: Wohnungen plus 2,1 Prozent, Häuser plus 3,7 Prozent im Jahresvergleich.
- Bestandswohnungen kosten im Schnitt rund 4.000 Euro pro Quadratmeter, Neubauwohnungen etwa 5.750 Euro pro Quadratmeter.
- Mietshäuser legten im ersten Quartal 2026 um rund 5,3 Prozent zu, was die Attraktivität für Anleger unterstreicht.
- Die durchschnittliche Bruttomietrendite bei Mehrfamilienhäusern liegt bei etwa 4,8 Prozent und ist damit überdurchschnittlich für Bayern.
- Spitzenmieten von 15,5 bis 15,9 Euro pro Quadratmeter werden in innenstadtnahen Lagen wie Kasernenviertel, Stadtamhof und Ostenviertel erzielt.
- Für Familien eignen sich besonders Ostenviertel, Burgweinting-Harting und Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen.
- Günstige Einstiegslagen mit Renditepotenzial: Reinhausen, Konradsiedlung-Wutzlhofen, Brandlberg-Keilberg.
- Die durchschnittliche Kaltmiete liegt stadtübergreifend bei rund 13,74 Euro pro Quadratmeter, mit starken Unterschieden je nach Stadtteil.
Welche Stadtteile in Regensburg sind am beliebtesten zum Wohnen?
Die gefragtesten Wohnlagen in Regensburg sind die Altstadt, das Kasernenviertel, Stadtamhof und das Ostenviertel. Diese Viertel verbinden historisches Flair, kurze Wege und eine gute Infrastruktur, was sowohl Eigennutzer als auch Mieter anzieht.
Das Kasernenviertel hat sich in den letzten Jahren vom ehemaligen Militärgelände zum urbanen Trendviertel entwickelt. Junge Berufstätige und Studierende schätzen die Mischung aus sanierten Altbauten, Cafés und kurzen Wegen zur Universität. Das Ostenviertel punktet mit Gründerzeitbauten, breiten Straßen und einer ruhigeren Atmosphäre, die Familien und ältere Käufer anspricht. Stadtamhof, nördlich der Donau gelegen, bietet historisches Ambiente mit direktem Altstadtblick und ist für Käufer mit gehobenen Ansprüchen besonders interessant.

Regensburg Immobilienpreise nach Stadtteil: Ein Vergleich
Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind erheblich. Wer gezielt kauft, zahlt in der Innenstadt deutlich mehr als in den Randlagen.
| Stadtteil | Preissegment | Zielgruppe |
|---|---|---|
| Altstadt / Innenstadt | Spitzenlage, hohe Preise | Eigennutzer, Family Offices |
| Kasernenviertel / Stadtamhof | Gehoben bis Spitze | Anleger, Eigennutzer |
| Ostenviertel / Galgenberg | Mittel bis gehoben | Familien, Kapitalanleger |
| Burgweinting-Harting | Mittelpreisig | Familien, Eigennutzer |
| Reinhausen / Konradsiedlung | Günstig bis mittel | Renditeinvestoren, Einsteiger |
Der stadtweite Durchschnitt für Eigentumswohnungen im Bestand liegt 2026 bei rund 4.000 Euro pro Quadratmeter, für Neubauten bei etwa 5.750 Euro pro Quadratmeter. Angebotspreise auf Portalen zeigen im August 2026 sogar Spitzenwerte von knapp 6.000 Euro pro Quadratmeter, was auf ein knappes Angebot in beliebten Lagen hindeutet.
Regensburg Altstadt vs. Neustadt: Immobilien kaufen im Vergleich
Die Altstadt bietet einzigartiges Flair, ist aber durch Denkmalschutzauflagen und begrenzte Verfügbarkeit teuer und komplex. Neuere Stadtteile wie Burgweinting-Harting oder Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen bieten modernere Bausubstanz zu moderateren Preisen.
Wer in der Altstadt kauft, muss mit Auflagen beim Umbau rechnen und zahlt Spitzenpreise. Der Vorteil: hohe Nachfrage, geringe Leerstandsrisiken und starke Wertstabilität. In den Neubauvierteln am Stadtrand sind Grundrisse zeitgemäßer, Energiestandards besser und die Kaufnebenkosten durch weniger Sanierungsbedarf kalkulierbarer. Für Eigennutzer mit Familien ist das oft die praktischere Wahl.
Entscheidungsregel: Altstadt wählen, wenn Wertstabilität und Lagequalität Priorität haben. Neubaulagen wählen, wenn laufende Kosten und moderner Wohnkomfort wichtiger sind.
Beste Gegenden in Regensburg für Kapitalanlage und Vermietung
Für Kapitalanleger sind innenstadtnahe Viertel mit hoher Mieternachfrage am attraktivsten. Kasernenviertel, Stadtamhof, Steinweg-Pfaffenstein und Ostenviertel erzielen Spitzenmieten von 15,5 bis 15,9 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete.
Die durchschnittliche Bruttomietrendite bei Mehrfamilienhäusern liegt bei etwa 4,8 Prozent, was für einen bayerischen Großstadtstandort überdurchschnittlich ist. Mietshäuser verzeichneten im ersten Quartal 2026 ein Preisplus von rund 5,3 Prozent, während der stadtweite Mietdurchschnitt bei 13,74 Euro pro Quadratmeter liegt.
Besonders dynamisch entwickelten sich zwischen 2022 und 2025 die Viertel Galgenberg und Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen mit überdurchschnittlichen Mietsteigerungen. Diese Lagen bieten noch Potenzial, ohne die Spitzenpreise der Innenstadt zu verlangen.

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Regensburg in Zukunft?
Nach einer Konsolidierungsphase 2023 und 2024 ziehen die Preise in Regensburg seit Anfang 2026 wieder an. Wohnungen legten binnen zwölf Monaten rund 2,1 Prozent zu, Häuser etwa 3,7 Prozent.
Treiber dieser Entwicklung sind die anhaltend hohe Nachfrage durch Universität, Technologiefirmen und Zuzug aus dem Münchner Umland sowie ein strukturell knappes Angebot. Gewerbesegmente wie Kaufhäuser zeigten zwar im ersten Quartal 2026 leichte Rückgänge, das Wohnsegment bleibt aber stabil. Für die mittlere Frist spricht die wirtschaftliche Stärke Regensburgs mit BMW, Continental und einer wachsenden Hochschullandschaft für eine weiterhin solide Preisentwicklung.
Regensburg: Welche Viertel für Familien geeignet sind
Familien finden in Regensburg vor allem in Ostenviertel, Burgweinting-Harting, Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen und Oberisling-Graß gute Bedingungen. Diese Stadtteile bieten Schulen, Grünflächen, ruhige Wohnstraßen und eine solide Verkehrsanbindung.
- Burgweinting-Harting: Neuere Bebauung, viele Einfamilienhäuser, gute Schulversorgung, S-Bahn-Anschluss.
- Ostenviertel: Gründerzeitbauten mit großen Wohnungen, Parks, familienfreundliche Infrastruktur.
- Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen: Ruhige Randlage, Naturzugang, moderate Preise im Vergleich zur Innenstadt.
Regensburg Studentenviertel: Wo sind die günstigsten Lagen?
Das Kasernenviertel und die Umgebung der Universität im Norden der Stadt sind die klassischen Studentenlagen. Günstigere Mieten finden sich in Reinhausen, Konradsiedlung-Wutzlhofen und Brandlberg-Keilberg.
Für Anleger, die auf Studenten als Mieter setzen, sind kleine Wohnungen nahe der Universität interessant. Die Nachfrage ist konstant hoch, Leerstände selten. Wer günstiger einsteigen will, schaut in die östlichen und nördlichen Randlagen, akzeptiert dafür aber etwas längere Wege zum Campus.
Regensburg als Geldanlage: Sinnvoll für Einsteiger?
Regensburg als Immobilienstandort ist für Einsteiger grundsätzlich geeignet, erfordert aber realistische Erwartungen. Die Einstiegspreise sind nicht niedrig, aber die Mietrenditen und die Wertstabilität sprechen für den Standort.
Wer mit begrenztem Budget einsteigen will, sollte Randlagen wie Reinhausen, Konradsiedlung-Wutzlhofen oder Sallern-Gallingkofen prüfen. Dort sind Kaufpreise niedriger, die Mietrenditen aber oft attraktiver als in den teuren Innenstadtlagen. Wichtig: Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) von rund 10 bis 12 Prozent einkalkulieren.
Häufige Fehler beim Immobilienkauf in Regensburg vermeiden
Der größte Fehler ist, allein auf den Stadtteilnamen zu vertrauen, ohne die konkrete Mikrolage zu prüfen. Auch in begehrten Vierteln gibt es Straßen mit Lärmproblemen, Sanierungsstau oder ungünstigen Grundrissen.
Weitere typische Fehler:
- Kaufpreis ohne Nebenkosten kalkulieren: Rund 10 bis 12 Prozent Kaufnebenkosten sind Pflicht.
- Mietrendite überschätzen: Bruttomietrenditen klingen attraktiver als Nettorenditen nach Verwaltung und Instandhaltung.
- Sanierungskosten unterschätzen: Gerade Altbauten in der Innenstadt haben oft erheblichen Modernisierungsbedarf.
- Mietspiegel ignorieren: Die offiziellen Mietspiegelunterlagen der Stadt Regensburg sind die rechtliche Grundlage für Mietanpassungen und sollten vor dem Kauf ausgewertet werden.
Welche Gegenden in Regensburg sollte man meiden?
Keine Lage in Regensburg ist pauschal zu meiden, aber es gibt Viertel mit höherem Risiko für Anleger. Gewerbeintensive Zonen, Lagen nahe Hauptverkehrsachsen oder Gebiete mit hohem Leerstand bei Gewerbeimmobilien erfordern mehr Sorgfalt.
Wer renditeorientiert kauft, sollte Lagen mit einseitiger Mieterstruktur oder schlechter ÖPNV-Anbindung kritisch prüfen. Einzelne Straßenzüge in Reinhausen oder Konradsiedlung können Verwaltungsaufwand bedeuten, der die Rendite schmälert. Eine Besichtigung zu verschiedenen Tageszeiten und eine Analyse der Leerstandsquote im Umfeld sind Pflicht.
Infrastruktur und Verkehrsanbindung nach Stadtteil
Regensburg verfügt über ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz mit Bussen und S-Bahn-Verbindungen nach München und Nürnberg. Die Anbindung variiert jedoch stark je nach Stadtteil.
- Innenstadt, Kasernenviertel, Stadtamhof: Fußläufig zu allem, kein Auto notwendig.
- Burgweinting-Harting, Ostenviertel: Gute Buslinien, S-Bahn-Nähe, für Pendler geeignet.
- Reinhausen, Brandlberg-Keilberg: Eher autoabhängig, Busverbindungen vorhanden aber weniger dicht.
Für Anleger gilt: Gute ÖPNV-Anbindung ist ein direkter Mietpreistreiber und reduziert das Leerstandsrisiko erheblich.
Sanierungsbedürftige Viertel in Regensburg mit Potenzial
Viertel mit Aufholpotenzial sind jene, in denen die Infrastruktur bereits gut ist, aber die Bausubstanz noch Investitionen erfordert. Teile von Reinhausen und Konradsiedlung-Wutzlhofen fallen in diese Kategorie.
Wer dort günstig kauft, saniert und vermietet, kann von der Mietsteigerungsdynamik profitieren, die sich in diesen Lagen in den letzten Jahren gezeigt hat. Voraussetzung: solide Handwerkerpreise einkalkulieren und Förderprogramme der KfW für energetische Sanierung nutzen.
Fazit und nächste Schritte
Regensburg als Immobilienstandort bietet 2026 eine seltene Kombination: wirtschaftliche Stärke, Universitätsstadt-Dynamik und eine Marktstruktur, die nach der Konsolidierungsphase wieder Aufwärtspotenzial zeigt. Wer konkret handeln will, sollte folgende Schritte gehen:
- Ziel klären: Eigennutzung, Kapitalanlage oder beides? Das bestimmt den Stadtteil.
- Budget realistisch planen: Kaufpreis plus 10 bis 12 Prozent Nebenkosten plus eventuelle Sanierungsreserve.
- Mikrolage prüfen: Straßenlärm, Nachbarschaft, ÖPNV-Anbindung vor Ort besichtigen.
- Mietspiegel auswerten: Die städtischen Mietspiegeldaten nach Stadtteil analysieren, bevor eine Kaufentscheidung fällt.
- Rendite netto rechnen: Bruttomietrendite minus Verwaltung, Instandhaltung und Leerstandsrisiko ergibt das reale Bild.
- Lokale Expertise einbinden: Ein ortskundiger Makler oder Gutachter kennt Preisunterschiede auf Straßenebene, die kein Portal abbildet.
Regensburg bleibt ein Markt, der Geduld und lokales Wissen belohnt. Wer die richtigen Viertel kennt und die Zahlen sorgfältig prüft, findet hier solide Investitionsmöglichkeiten in einem der stabilsten bayerischen Immobilienmärkte.
FAQ
Welcher Stadtteil in Regensburg hat die besten Mietrenditen? Innenstadtnahe Lagen wie Kasernenviertel und Stadtamhof erzielen die höchsten Mieten, aber auch die höchsten Kaufpreise. Für die beste Nettorendite sind Randlagen wie Reinhausen oder Konradsiedlung-Wutzlhofen oft attraktiver, weil der Kaufpreis niedriger ist.
Was kostet eine Eigentumswohnung in Regensburg 2026 im Schnitt? Bestandswohnungen kosten im Schnitt rund 4.000 Euro pro Quadratmeter, Neubauwohnungen etwa 5.750 Euro pro Quadratmeter. Auf Angebotsportalen liegen die Werte teilweise bei knapp 6.000 Euro pro Quadratmeter.
Lohnt sich ein Immobilienkauf in Regensburg als Kapitalanlage? Ja, für langfristig orientierte Anleger. Die durchschnittliche Bruttomietrendite bei Mehrfamilienhäusern liegt bei etwa 4,8 Prozent, was für Bayern überdurchschnittlich ist. Entscheidend sind Lage, Kaufpreis und Sanierungszustand.
Welche Viertel in Regensburg eignen sich für Familien? Burgweinting-Harting, Ostenviertel, Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen und Oberisling-Graß bieten gute Schulen, Grünflächen und ruhige Wohnstraßen.
Wie hoch ist die durchschnittliche Kaltmiete in Regensburg? Stadtübergreifend liegt die durchschnittliche Kaltmiete bei rund 13,74 Euro pro Quadratmeter, mit erheblichen Unterschieden zwischen den Stadtteilen. Spitzenlagen erreichen 15,5 bis 15,9 Euro pro Quadratmeter.
Steigen die Immobilienpreise in Regensburg weiter? Nach der Konsolidierung 2023/2024 zeigen die Preise seit Anfang 2026 wieder eine leichte Aufwärtsbewegung: Wohnungen plus 2,1 Prozent, Häuser plus 3,7 Prozent im Jahresvergleich.
Was sind die günstigsten Stadtteile in Regensburg für Käufer? Reinhausen, Konradsiedlung-Wutzlhofen, Brandlberg-Keilberg und Sallern-Gallingkofen bieten die niedrigsten Einstiegspreise bei akzeptabler Infrastruktur.
Welche Fehler sollte man beim Immobilienkauf in Regensburg vermeiden? Die häufigsten Fehler sind: Kaufnebenkosten vergessen, Bruttomietrendite mit Nettorendite verwechseln, Sanierungskosten unterschätzen und die Mikrolage nicht persönlich prüfen.
Ist die Altstadt in Regensburg eine gute Investition? Die Altstadt bietet hohe Wertstabilität und starke Nachfrage, aber auch Denkmalschutzauflagen und Spitzenpreise. Sie eignet sich eher für eigenkapitalstarke Käufer als für renditeorientierte Einsteiger.
Wie wichtig ist die ÖPNV-Anbindung für den Immobilienwert in Regensburg? Sehr wichtig. Gute Bus- und S-Bahn-Anbindung ist ein direkter Mietpreistreiber und reduziert das Leerstandsrisiko. Lagen mit schlechter Anbindung sind schwerer zu vermieten und entwickeln sich preislich langsamer.
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