Die facettenreiche Stadt im Westen Deutschlands verbindet historisches Erbe mit Moderne und Technologie wie kaum eine andere Großstadt Deutschlands. Mit einer Million Einwohner ist Köln die größte Stadt der Region und gleichzeitig der kulturelle Mittelpunkt. Umzüge, Ausstellungen, Museen, Historisches und die bunte Medienwelt gehören zu Köln einfach dazu.
Historisches Köln mit 2000 Jahre alter Geschichte
Bereits 50 n. Chr. wurde die Siedlung Colonia Claudia von den Römern gegründet. Die römische Vergangenheit ist in vielen Teilen der Stadt noch zu sehen. Doch das sind nicht die einzigen historischen Besonderheiten vor Ort. Der Kölner Dom muss bei einem Besuch der Stadt unbedingt auf die Liste. Mehr als 600 Jahre dauerte der Dombau, der 1248 begann. Weitere Kirchenbauten sind St-Gereon oder Groß St-Martin.
Köln hat so viel zu bieten, dass ein Tagesausflug einfach nicht ausreicht. Direkt in der Altstadt oder in den anliegenden Bezirken liegt das ein oder andere Hotel in Köln, das je nach Vorliebe von exklusiv elegant bis minimalistisch und kompakt reicht. Viele Sehenswürdigkeiten können ganz einfach zu Fuß erreicht werden oder man nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel.
Lebendige Moderne als Kontrast zum Historischen
Köln wurde im Zweiten Weltkrieg hart getroffen. Viele historische Gebäude wurden zerstört und nicht wieder aufgebaut. Zwar wurden auch einige Bereiche so originalgetreu wie möglich restauriert, doch ein Großteil der Innenstadt wurde modern und funktional wieder aufgebaut. Deshalb ist hier der Kontrast zwischen Moderne und Geschichte besonders stark zu spüren.

Ein exzellentes Beispiel der modernen Architektur sind die Kranhäuser, die sich direkt am Wasser befinden. El Lissitzky schuf die vertikalen Wolkenkratzer bereits vor mehr als 100 Jahren auf dem Papier. Gebaut wurden sie erst viele Jahre später. Von 2006 bis 2010 wurden die drei Kranhäuser realisiert, die heute die Landschaft maßgeblich bestimmen. Architektur-Fans begeben sich zum Rheinauhafen und können hier die sogenannten Wolkenbügel bestaunen. Glas, Stahl und Beton geben den Ton an und zeigen der Moderne den Weg. Nachhaltigkeit wurde ebenfalls berücksichtigt, denn das Technikkonzept der Häuser konzentriert sich auf einen minimalen Stromverbrauch.
Medienhochburg Köln
Auf der Medien-Landkarte gibt es einen großen roten Punkt bei Köln. Die Stadt ist nicht nur der Sitz von großen Sendern wie RTL, hier sind ebenfalls Produktionsfirmen, Medien-Agenturen und Verlage ansässig, die in der Branche den Ton angeben. Der Media-Park Köln und Köln-Deutz sind Bereiche, in denen vor allem Produktionsfirmen angesiedelt sind. Constantin Entertainment, Bavaria Entertainment oder die bildundtonfabrik (btf) haben hier ihre Hauptsitze.
Dass Köln so stark im Bereich Medien vertreten ist, hat mit der guten Infrastruktur innerhalb der Stadt zu tun, die ein kleines autonomes Ökosystem für Medien geschaffen hat. Hinzu kommen die verschiedenen künstlerischen und bildenden Einrichtungen, die für kreativen Nachschub sorgen. Frischer Wind kommt von der Kunsthochschule für Medien Köln, der Film- und Medienstiftung NRW und der ifs internationale Filmschule Köln.
Fazit
Köln ist eine sehr vielseitige Stadt, die sich nicht auf einer Schiene festnageln lassen will. Historisch gesehen ist Köln eine der ältesten Städte Deutschlands mit beeindruckenden Zeugen der Vergangenheit. Doch das ist nicht alles. Im Panorama der Stadt tauchen der Kölner Dom und die technisch raffinierten Kranhäuser auf, die den Kontrast von Geschichte und Moderne widerspiegeln. Dieser Zwiespalt ist der perfekte Nährboden für die Kreativität, die in der vielschichtigen Medienkultur der Stadt benötigt wird.