Ryan Garcia ist US-amerikanischer Profiboxer und seit Februar 2026 WBC-Weltmeister im Weltergewicht. Der 28-Jährige aus Kalifornien galt früh als Ausnahmetalent, geriet 2024 aber durch einen positiven Dopingtest auf Ostarin und eine einjährige Sperre in die Schlagzeilen. Nach der Niederlage gegen Rolando Romero im Mai 2025 gelang 2026 das Comeback mit dem Titelgewinn gegen Mario Barrios und der K.o.-Verteidigung gegen Conor Benn. Stand Oktober 2026 lautet seine Profibilanz 26 Siege, 2 Niederlagen, ein No Contest.
Key Takeaways
- Geboren am 8. August 1998 in Victorville, Kalifornien; Vater Henry Garcia ist seit Januar 2026 wieder sein Trainer.
- Amateurbilanz laut Wikipedia 215 Siege bei 15 Niederlagen; Profidebüt 2016, seitdem bei Golden Boy Promotions.
- Erste Niederlage im April 2023 gegen Gervonta Davis; rund 1,2 Millionen Pay-per-View-Käufe in den USA.
- Dopingfall 2024: Nach dem Sieg gegen Devin Haney wurde Ostarin nachgewiesen; einjährige Sperre durch die NYSAC, Kampf zum No Contest erklärt.
- Comeback-Niederlage am 2. Mai 2025 gegen Rolando Romero auf dem Times Square.
- Erster WM-Titel am 21. Februar 2026 gegen Mario Barrios; erste Verteidigung am 12. September 2026 per K.o. in Runde 2 gegen Conor Benn.
- Offizielle Zahlen zu Garcias Vermögen existieren nicht; uamr.de nennt deshalb keine Beträge.
| Name | Ryan Garcia („King Ry“) |
|---|---|
| Geboren | 8. August 1998 in Victorville, Kalifornien, USA |
| Beruf/Funktion | Profiboxer, WBC-Weltmeister im Weltergewicht (seit Februar 2026) |
| Unternehmen/Vereine | Golden Boy Promotions (Promoter seit 2016), Zuffa Boxing (Co-Veranstalter 2026) |
| Familie/Wohnort | Zwei Kinder (geboren 2019 und 2023); Ehe mit Andrea Celina, seit 2024 getrennt |
| Einnahmequellen | Kampfbörsen und Pay-per-View-Beteiligungen, Werbeverträge (u. a. Gatorade), Reichweite in sozialen Medien |
Herkunft und frühe Jahre
Ryan Garcia kam am 8. August 1998 in Victorville in Kalifornien zur Welt. Seine Großeltern stammen laut Wikipedia aus Nuevo León in Mexiko; Garcia trägt bei seinen Kämpfen die Flaggen beider Länder in den Ring. Vater Henry Garcia boxte kurz professionell und trainierte den Sohn von Kindesbeinen an.
Mit sieben Jahren begann Garcia zu boxen, sein Ziel waren die Olympischen Spiele 2016. Dazu kam es nicht, die Amateurkarriere war dennoch außergewöhnlich: Laut Wikipedia gewann er 15 nationale Nachwuchstitel und beendete die Amateurzeit mit 215 Siegen bei 15 Niederlagen, bevor er mit 17 Jahren ins Profilager wechselte. Privat hat Garcia laut Wikipedia zwei Kinder (geboren 2019 und 2023); die Ehe mit Andrea Celina endete 2024 in der Trennung.
Karriere: Vom Wunderkind zum Weltmeister

Sein Profidebüt gewann Garcia am 9. Juni 2016 in Tijuana durch technischen K.o. in Runde 1. Im November 2016 nahm ihn Golden Boy Promotions unter Vertrag, die Firma von Oscar De La Hoya. Ab 2018 trainierte er bei Eddy Reynoso, dem Coach von Canelo Álvarez. Erstrunden-K.o.s gegen Romero Duno (2019) und Francisco Fonseca (2020) begründeten seinen Ruf als Knockout-Künstler.
Den Durchbruch markierte der 2. Januar 2021: Gegen Olympiasieger Luke Campbell ging Garcia in Runde 2 zu Boden, gewann aber in Runde 7 durch technischen K.o. den WBC-Interimstitel im Leichtgewicht. Am 22. April 2023 verlor er erstmals als Profi: Gervonta Davis streckte ihn in Runde 7 mit einem Körpertreffer nieder. Kommerziell war der Abend ein Erfolg, laut Wikipedia wurden in den USA rund 1,2 Millionen Pay-per-View-Käufe registriert.
Der 20. April 2024 wurde zum Wendepunkt. In Brooklyn traf Garcia auf den ungeschlagenen WBC-Champion Devin Haney, verfehlte beim Wiegen mit 143,2 Pfund das Limit von 140 Pfund, schickte Haney dreimal zu Boden und gewann nach Mehrheitsentscheidung. Am 1. Mai 2024 teilte die Voluntary Anti-Doping Association mit, dass Garcias Proben vom Vortag und vom Kampftag positiv auf das anabole Mittel Ostarin waren. Garcia bestritt eine wissentliche Einnahme. Am 20. Juni 2024 verhängte die New York State Athletic Commission im Rahmen einer Einigung eine einjährige Sperre sowie eine Geldstrafe und wertete den Kampf in ein No Contest um. Haney reichte zudem Zivilklage ein, verfolgte sie 2025 aber nicht weiter. Im Juni 2024 wurde Garcia nach der Beschädigung eines Hotelzimmers in Beverly Hills festgenommen, im Juli schloss ihn der WBC nach rassistischen Äußerungen in einem Livestream aus. Garcia sprach damals offen über Alkoholprobleme und eine bipolare Störung.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026
Das Comeback nach der Sperre geriet zum Rückschlag. Am 2. Mai 2025 boxte Garcia bei der ersten Boxveranstaltung auf dem New Yorker Times Square gegen Rolando „Rolly“ Romero um den vakanten WBA-Titel im Weltergewicht, ging in Runde 2 zu Boden und verlor einstimmig nach Punkten. Das geplante Rematch mit Devin Haney war damit hinfällig. Garcias Vater erklärte später, sein Sohn sei mit einer Handverletzung und Depressionen in den Kampf gegangen.
Im November 2025 hob der WBC den Ausschluss auf, im Januar 2026 machte Garcia seinen Vater zum Cheftrainer, wie das Fachmagazin „BoxSport“ berichtete. Am 21. Februar 2026 folgte in Las Vegas der größte Erfolg seiner Laufbahn: Garcia schickte WBC-Weltmeister Mario Barrios in den ersten 30 Sekunden zu Boden und gewann einstimmig mit 119:108, 120:107 und 118:109. „Es fühlt sich gut an, endlich Weltmeister zu sein“, sagte er laut Associated Press.
Die erste Titelverteidigung gegen den Briten Conor Benn war zunächst von einem Promoter-Streit überschattet: Golden Boy schickte im Juni 2026 eine Unterlassungsaufforderung an Zuffa Boxing, weil Dana Whites Boxsparte ohne den Promoter verhandelt habe. Nach einer Einigung stieg der Kampf am 12. September 2026 in Las Vegas als Co-Veranstaltung von Zuffa Boxing, Golden Boy und „The Ring“. Garcia schickte Benn in Runde 2 zu Boden, der Ringrichter brach nach 1:25 Minuten ab. Anschließend forderte Garcia WBA-Champion Teófimo López heraus; ein Termin stand Anfang Oktober 2026 nicht fest.
Ryan Garcia Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Zahlen zu Ryan Garcias Vermögen oder Einkommen existieren nicht; kursierende Schätzungen in Promi-Rankings beruhen auf Hochrechnungen ohne Einblick in Verträge. uamr.de nennt deshalb bewusst keine Beträge und beschränkt sich auf die belegbare Struktur seiner Einnahmen.
Die wichtigste Säule sind Kampfbörsen und Beteiligungen an Pay-per-View-Erlösen. Das Duell mit Gervonta Davis erreichte rund 1,2 Millionen Käufe, der Haney-Kampf laut Wikipedia rund 500.000. Als amtierender WBC-Weltmeister verhandelt Garcia 2026 aus einer Position der Stärke, zumal mit Zuffa Boxing ein neuer Veranstalter um ihn wirbt.
Zweite Säule sind Werbeverträge. Belegt ist die Partnerschaft mit Gatorade: Laut Wikipedia war Garcia 2021 der erste US-Boxer in einer Kampagne der Sportgetränkemarke. Weitere Sponsoren aus älteren Texten lassen sich nicht seriös belegen. Dritte Säule ist seine Reichweite in sozialen Medien. Immobilien, Fahrzeuge oder Unternehmensbeteiligungen sind nicht öffentlich dokumentiert.
FAQ
Wie lautet Ryan Garcias Profibilanz?
Stand Oktober 2026: 26 Siege (21 durch K.o.), 2 Niederlagen (Davis 2023, Romero 2025) und ein No Contest.
Welchen Titel hält Ryan Garcia?
Seit dem 21. Februar 2026 den WBC-Weltmeistertitel im Weltergewicht, gewonnen gegen Mario Barrios und verteidigt gegen Conor Benn.
Warum wurde der Sieg gegen Devin Haney annulliert?
In Garcias Proben wurde das verbotene Mittel Ostarin nachgewiesen. Die New York State Athletic Commission sperrte ihn für ein Jahr und änderte das Ergebnis in ein No Contest.
Wer trainiert Ryan Garcia?
Seit Januar 2026 wieder sein Vater Henry Garcia. Zuvor arbeitete er mit Eddy Reynoso, Joe Goossen und Derrick James.
Wie hoch ist Ryan Garcias Vermögen?
Dazu gibt es keine offiziellen Angaben. Seine Einnahmen stammen aus Börsen, Pay-per-View-Beteiligungen und Werbeverträgen; uamr.de nennt keine Beträge.
Gegen wen kämpft Ryan Garcia als Nächstes?
Nach dem Benn-Kampf forderte er WBA-Champion Teófimo López heraus. Ein Termin war Anfang Oktober 2026 nicht bestätigt.
Fazit
Ryan Garcia hat die Lücke zwischen Popularität und sportlicher Substanz 2026 geschlossen. Dopingfall, Sperre und die Niederlage gegen Romero hätten die Karriere beenden können; stattdessen holte er mit seinem Vater in der Ecke den ersten WM-Titel und verteidigte ihn in zwei Runden. Wirtschaftlich steht er auf drei belegbaren Säulen: Börsen und Pay-per-View-Anteile, Werbepartner wie Gatorade und Reichweite in sozialen Medien. Konkrete Beträge bleiben Spekulation, weshalb uamr.de keine nennt.