Julien Bam, bürgerlich Julien Zheng Zheng Kho Budorovits, ist ein deutscher Webvideoproduzent, Tänzer, Sänger, Synchronsprecher und Podcaster aus Aachen. Mit aufwendigen Musik- und Kurzfilmvideos wurde er zum abonnentenstärksten deutschsprachigen YouTuber, spricht im Kino die deutsche Stimme von Sonic the Hedgehog und betreibt mit Rezo den Podcast „Hobbylos“. Im März 2025 beendete er seinen Hauptkanal mit dem Finale von „Der Mann im Mond“; ein Comeback schließt er Stand Sommer 2026 vorerst aus.
Key Takeaways
- Julien Bam wurde am 23. November 1988 in Aachen geboren; seine Mutter stammt aus Singapur mit chinesischen und indonesischen Wurzeln.
- Nach Anfängen als Breakdancer und beim Kurzfilmkanal „JuBaFilms“ startete er im Februar 2012 seinen eigenen YouTube-Kanal.
- Seit 2022 ist er laut Wikipedia der abonnentenstärkste deutschsprachige YouTuber; der Hauptkanal zählte im Mai 2025 rund 6,2 Millionen Abonnenten.
- Er gewann die 1LIVE Krone 2015 und 2016, den Webvideopreis 2016 und 2017 sowie mit „Hobbylos“ zweimal den Deutschen Podcastpreis.
- Als Synchronsprecher ist er die deutsche Stimme von Sonic in allen drei Kinofilmen (2020, 2022, 2024) und in der Serie „Knuckles“.
- Am 15. März 2025 erschien das letzte Video auf seinem Hauptkanal; „Bulien Jam“, „JUcktmichnicht“ und der Podcast laufen weiter, offizielle Vermögenszahlen gibt es nicht.
Steckbrief: Julien Bam
| Name | Julien Bam (bürgerlich Julien Zheng Zheng Kho Budorovits) |
| Geboren | 23. November 1988, Aachen |
| Beruf/Funktion | Webvideoproduzent, Tänzer, Sänger, Synchronsprecher, Filmemacher, Podcaster |
| Unternehmen/Projekte | YouTube-Kanäle „Julien Bam“ (beendet 2025), „Bulien Jam“, „JUcktmichnicht“; Podcast „Hobbylos“; Raw Mind Pictures GmbH; Netflix-Serie „Life’s a Glitch“ |
| Familie/Wohnort | Lebt in Aachen; Bruder Shawn Bu ist Filmemacher und Webvideoproduzent |
| Einnahmequellen | YouTube-Werbeerlöse, Podcast-Produktion mit Spotify, Synchronsprechen, Musik-Streaming, Werbekooperationen, Film- und Serienprojekte |
Herkunft und Anfänge in Aachen
Julien Bam kam am 23. November 1988 in Aachen zur Welt. Seine Mutter Mui-Leng wurde in Singapur geboren und hat laut Wikipedia chinesische und indonesische Wurzeln, sein Vater hat tschechische, rumänische und russische Vorfahren. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte Bam in Singapur, 2008 machte er an der Aachener Viktoriaschule Abitur. Sein Bruder Shawn Bu arbeitet ebenfalls als Filmemacher.
Zunächst war Bam vor allem Tänzer: Als Breakdancer gab er drei Jahre lang Tanzunterricht und arbeitete hinter den Kulissen der Show „Got to Dance“. Ab 2011 gehörte er zum Aachener Kurzfilmkanal „JuBaFilms“, für den er mit Gong Bao und Michael Hilli Kurzfilme drehte, die Tanzchoreografien in kleine Geschichten einbetteten.
Durchbruch auf YouTube: Von „Songs in Real Life“ bis „Mach die Robbe“
Seinen Kanal „Julien Bam“ legte er am 17. Februar 2012 an, das erste Video folgte laut „Bild“ am 19. Februar 2012. Typisch waren Spezialeffekte, Trickshots, Tanz und Parodien; Formate wie „Songs in Real Life“, „Hey Ju“ oder die Weihnachtsspecials um „Santa der Boss“ bauten eine große Fangemeinde auf. 2015 erhielt er den Bravo Otto und die 1LIVE Krone für „Most Epic Dance-Moves“, 2016 erneut die 1LIVE Krone sowie den Webvideopreis als „Person of the Year“, 2017 drei weitere Webvideopreise. Beim Goldene Kamera Digital Award 2017 war er nur nominiert.
Sein erfolgreichstes Video ist der 2018 veröffentlichte Song „Mach die Robbe“ mit laut Wikipedia deutlich über 40 Millionen Aufrufen. Mit „Bunny Bars“ (feat. Elif und Jay-C) erreichte er 2022 Platz 62 der deutschen Singlecharts. 2018 brachte er mit got2b ein eigenes Haarspray heraus und eröffnete in Köln die Tanzschule „Bamschool“, die nach einem Jahr wegen zu hoher Kosten schloss; 2018/19 saß er in der Jury von „Masters of Dance“.
Sonic, Netflix und „Hobbylos“
Als Synchronsprecher debütierte Bam 2017 in „Ich – Einfach unverbesserlich 3“. Seine bekannteste Rolle ist die deutsche Stimme von Sonic the Hedgehog in den Kinofilmen von 2020, 2022 und 2024 sowie in der Serie „Knuckles“. 2017 gründete er mit seinem Bruder die Produktionsfirma Raw Mind Pictures GmbH.
Am 21. Dezember 2019 kündigte er an, auf dem Hauptkanal keine regulären Videos mehr zu veröffentlichen, und streamte stattdessen bis Juli 2021 auf Twitch; die Highlights landeten auf dem 2020 gestarteten Kanal „JUcktmichnicht“. Am 17. Juli 2021 startete mit Rezo der Podcast „Hobbylos“, der 2022 und 2023 den Deutschen Podcastpreis gewann. Im Oktober 2021 erschien auf Netflix die Serie „Life’s a Glitch with Julien Bam“ unter der Regie von Shawn Bu, in der Bam sich selbst spielt.
Aktuelle Entwicklung 2025/2026: Das Ende des Hauptkanals
Aus der 2019 angekündigten Abschiedstrilogie wurden 16 Videos in drei Kurzfilmreihen: „Das letzte Märchen in Asozial“ (2021), „Der letzte Song aus der Bohne“ (2022) und „Der Mann im Mond“ (2023 bis 2025), teils vorab bei Amazon Freevee gezeigt. Am 15. März 2025 erschien „Der Mann im Mond – Das Finale“ als letztes Video auf dem Hauptkanal; als Grund nannte er laut „EarlyGame“ die hohen Produktionskosten. Laut Wikipedia hatte der Hauptkanal im Mai 2025 rund 6,2 Millionen Abonnenten und 1,7 Milliarden Aufrufe, „Bulien Jam“ etwa 2,1 Millionen und „JUcktmichnicht“ rund 1,35 Millionen Abonnenten.
„Hobbylos“ ist seit Mitte 2024 nicht mehr Spotify-exklusiv und wurde im Sommer 2025 zum Videopodcast umgebaut; Spotify nannte dazu über 1,2 Millionen Follower und mehr als 250 Millionen Streams. Im September 2025 verschenkte Bam seinen ruhenden Gaming-Kanal „JuTubeGaming“ an Sturmwaffel, der die 2-Millionen-Marke erreicht hatte.
Im Juni 2026 zog Bam Bilanz: Zwölf Jahre lang habe er nur „Vollgas oder existenzielle Krise“ gekannt und ein halbes Jahr gebraucht, um nach dem Finale abschalten zu können, berichtete „Mein-MMO“. Derzeit reist er viel und plant kein Comeback auf dem Hauptkanal. Eine Doku oder Bühnenshow ist nicht belegt.
Julien Bam Vermögen: Einnahmequellen und Vermögensbasis
Offizielle Zahlen zu Julien Bams Vermögen oder Einkommen existieren nicht; kursierende Schätzungen stammen von Klick-Portalen ohne Einblick in seine Finanzen. uamr.de nennt deshalb bewusst keine Beträge.
Über Jahre war YouTube die wichtigste Säule: Der Hauptkanal mit 1,7 Milliarden Aufrufen sowie „Bulien Jam“ und „JUcktmichnicht“ mit jeweils über einer halben Milliarde Aufrufen generieren Werbeerlöse. Dazu kommen Musik-Streams, Werbekooperationen wie mit got2b oder die preisgekrönte Snapchat-Kampagne für Fanta, seit 2021 der Podcast „Hobbylos“ als Produktion von Spotify Studios und Y.O.U. Media, Synchronhonorare aus der „Sonic“-Reihe, die Netflix-Serie und die Firma Raw Mind Pictures GmbH. Vermarktet wird Bam von der Y.O.U. Talent Management GmbH seiner Managerin Annika Schulz. Bekannt ist, dass er ein Haus mit Pool in Aachen besitzt; weitere Details zu Immobilien oder Beteiligungen sind nicht öffentlich.
FAQ
Hat Julien Bam mit YouTube aufgehört? Sein Hauptkanal endete am 15. März 2025; „Bulien Jam“, „JUcktmichnicht“ und „Hobbylos“ laufen weiter. Ein Comeback des Hauptkanals ist laut seinen Aussagen von Juni 2026 nicht geplant.
Ist Julien Bam die deutsche Stimme von Sonic? Ja, er spricht Sonic the Hedgehog in den drei Kinofilmen von 2020, 2022 und 2024 sowie in der Serie „Knuckles“.
Wie viele Abonnenten hat Julien Bam? Laut Wikipedia hatte der Hauptkanal im Mai 2025 rund 6,2 Millionen Abonnenten, „Bulien Jam“ etwa 2,1 Millionen und „JUcktmichnicht“ rund 1,35 Millionen.
Wo kann man „Hobbylos“ hören? Der Podcast mit Rezo erscheint jeden Samstag; die Audiofassung gibt es seit Mitte 2024 auf allen gängigen Plattformen, die Videofassung seit Sommer 2025 auf Spotify.
Wie hoch ist das Vermögen von Julien Bam? Dazu gibt es keine offiziellen Angaben. Seine Einnahmen stammen aus YouTube, dem Podcast, Synchronrollen, Musik-Streaming und Werbekooperationen; Beträge nennt uamr.de nicht.
Fazit
Julien Bam hat den deutschen YouTube-Mainstream über ein Jahrzehnt geprägt wie kaum ein anderer Creator: vom Aachener Breakdancer über „Mach die Robbe“ bis zum abonnentenstärksten deutschsprachigen Kanal. Mit dem Finale von „Der Mann im Mond“ im März 2025 zog er selbst den Schlussstrich unter das aufwendige Kurzfilm-Format. Seine Karriere ruht heute auf „Hobbylos“, der Sonic-Synchronrolle und seinen Zweitkanälen; Vermögenszahlen bleiben Spekulation.