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Drei Universitäten erarbeiten gemeinsame Prozesse und Berichte zum Thema.

Das Mercator Research Center Ruhr (Mercur) fördert eine gemeinsame Initiative der Ruhr-Universität Bochum (RUB), der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) zum Thema Nachhaltigkeit mit 30.000 Euro.

Mit dem Projekt innerhalb der Universitätsallianz Ruhr soll die Nachhaltigkeit mehr Aufmerksamkeit erhalten und eine Prozessentwicklung an den beteiligten Universitäten vorangetrieben werden. Ziel ist es, in Form eines offenen Netzwerkes Informationen und Erfahrungen auszutauschen und in einem ersten Schritt zu analysieren, wie und wo die drei Universitäten im Bereich Nachhaltigkeit bereits aktiv sind. Gleichzeitig ermittelt das Projektteam, in welchen Feldern Handlungsbedarf besteht. Das Nachhaltigkeitsprojekt startet im Juni 2018.



Gemeinsame Prozesse entstehen
Die Ergebnisse werden in einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsbericht der UA-Ruhr-Partner veröffentlicht. Außerdem sollen gemeinsame Prozesse sowie zukünftige Maßnahmen und Programme entstehen.

„Wir können uns gut vorstellen, dass sich mittelfristig Angebote für Studierende, zum Beispiel Ringvorlesungen zu Nachhaltigkeitsthemen, entwickeln lassen oder dass neue nachhaltigere Ansätze für innerbetriebliche Abläufe, wie Beschaffung oder Mobilität, erarbeitet werden“, sagt Anna Krewald, Energiemanagerin der RUB.

Um die Bestandsanalyse umzusetzen und die erarbeiteten Strategien durchzuführen, werden insbesondere der „Arbeitskreis Nachhaltigkeit“ der TU Dortmund, die Gruppe „Nachhaltigkeitsprozess“ der UDE und die Abteilung „Strategische Campusentwicklung“ der RUB eng zusammenarbeiten.


Förderung:
Das Projekt der UA Ruhr ist das erste, das im Programm Mercur Admin gefördert wird. Das Programm selbst richtet sich an Beschäftigte aus Technik, Verwaltung und dem Hochschulmanagement der UA-Ruhr-Universitäten. Mit der Förderung möchte Mercur sie dabei unterstützen, sich zu vernetzen, in ihrer Arbeit abzustimmen und gemeinsame Projekte zu starten. Die Laufzeit beträgt ein Jahr.


Bildinformationen:
Die Projektverantwortlichen (von links nach rechts): Elisa Gansel (UDE) , Bastian Stahlbuck (TU Dortmund), Anna Krewald (RUB).
Fotograf: RUB, Marquard.

In der öffentlichen Dialogreihe mit Entscheidern aus der Wirtschaft steht der EU-Austritt der Briten im Blick. Thema der nächsten Runde an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist der EU-Austritt Großbritanniens – und angesichts schleppender Austrittsverhandlungen die Frage, ob ein Chaos-Brexit noch verhindert werden kann. Denn der Zeitdruck ist hoch.

Die Dialoge mit Chief Executive Officers (CEO) gastieren wechselweise an allen drei Ruhrgebietsuniversitäten. Sie sind Teil der Kooperation zwischen der Universitätsallianz Ruhr und dem Initiativkreis Ruhr. An der RUB findet die Veranstaltung in der Reihe „impulse“ des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft (ikf°) statt.

Alle Interessierten sind herzlich zum 4. CEO-Dialog unter dem Titel „Abgang?“ eingeladen: Donnerstag, 14. Juni 2018, um 18 Uhr im Hörsaal HZO 30. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung über folgenden Link: rub.de/ikf/anmelden

Zu Gast an der RUB sind Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, und Wolfgang Langhoff, Vorsitzender des Vorstands von BP Europa. Sie diskutieren mit Prof. Dr. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik an der RUB. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stephan Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft (RUB) und Vorstand des ikf°.


Perspektive ist unklarer denn je
Nach der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit haben sich die meisten Länder Europas ökonomisch stabilisiert – das Wachstum des Bruttoinlandprodukts wird für die Jahre 2017 und 2018 auf durchschnittlich 2,3 Prozent geschätzt. Doch die Perspektive der EU ist seit dem angekündigten Brexit unklarer denn je. Mit dem Abgang Großbritanniens würde der Wirtschaftsraum ein Schwergewicht verlieren – nicht nur einen großen Beitragszahler, sondern auch einen wichtigen Politikgestalter mit globaler Perspektive.

Kann Europa seine Wettbewerbsvorteile verteidigen oder ist der Abgang aus der ökonomischen Spitzengruppe unvermeidlich? Welche Konsequenzen hätte ein Abstieg für die deutschen Unternehmen und wie können sie mit den sich abzeichnenden Risiken umgehen? Beim CEO-Dialog haben UA Ruhr-Studierende die Gelegenheit, diese Fragen mit führenden Experten aus unternehmerischer Praxis und Wissenschaft zu diskutieren.

Pressekontakt:
Prof. Dr. Stephan Paul
Finanzierung und Kreditwirtschaft
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Ruhr-Universität Bochum
Tel: 0234 32 24508
E-Mail: stephan.paul@ruhr-uni-bochum.de

Der Initiativkreis Ruhr:
Der Initiativkreis Ruhr ist ein Zusammenschluss von mehr als 70 führenden Wirtschaftsunternehmen und Institutionen. Sie beschäftigen zusammen etwa 2,25 Millionen Menschen weltweit und generieren einen globalen Umsatz von rund 630 Milliarden Euro. Ziel des Initiativkreises Ruhr ist es, die Entwicklung des Ruhrgebiets voranzutreiben und seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Weitere Informationen unter www.i-r.de.

12 Studierende von US-Elite-Universitäten absolvieren im Juni und Juli das RuhrFellowship Programm der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Während in ihrer Heimat bereits Semesterferien sind, haben sie im Ruhrgebiet die Chance, durch die Teilnahme an einer Summer School das hiesige Campusleben hautnah mit zu erleben. Außerdem erwartet die Studierenden ein Praktikum bei Unternehmen des Ruhrgebiets.

Das Ruhrgebiet ist eine Top-Adresse für angehende Natur- und Ingenieurwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nordamerikanischer Eliteuniversitäten: Als RuhrFellows 2018 lernen Studierende der Universitäten Berkeley, Harvard, Pennsylvania, Yale und Princeton sowie des MIT in diesem Sommer die Ruhr-Region kennen. Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Referats Internationales der TU Dortmund, und Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund, begrüßten die Stipendiaten.

Auf Einladung der UA Ruhr und mit Unterstützung der Max Kade Foundation werden neun US-Studierende zu „Botschafterinnen und Botschaftern des Ruhrgebiets”. Darüber hinaus engagiert sich die Stadt Dortmund und unterstützt über die Wirtschaftsförderung Dortmund zusätzlich in diesem Jahr drei „Dortmund Fellows”, die in Dortmunder Firmen ihre Praktika absolvieren werden. Dies werden in diesem Jahr die Wirtschaftsförderung Dortmund, Taros und die DEW21 sein. Perspektivisch sollen in den nächsten zwei Jahren bis zu zehn Studierende nach Dortmund kommen. Das Programm leistet somit einen wesentlichen Beitrag, um unter anderem Dortmunder Unternehmen Kontakte in die USA zu ermöglichen.

Summer School und Praktika
Abwechselnd organisieren die UA Ruhr-Universitäten seit sieben Jahren das RuhrFellowship-Programm, welches aus zwei Phasen besteht: Im Juni besuchen die RuhrFellows eine Summer School. Das akademische Programm organisiert die UA Ruhr in diesem Jahr unter der Federführung der Technischen Universität Dortmund. Im Juli absolvieren die US-Stipendiatinnen und Stipendiaten vierwöchige Praktika vor allem bei Unternehmen der Region. Diese Austauschprogramme sind von unschätzbarem Wert für die teilnehmenden Studierenden und Firmen und leisten darüber hinaus einen außerordentlichen Beitrag zur Pflege der transatlantischen Beziehungen.

 

 


Langfristig Kontakte knüpfen

Ein Ziel des Stipendien-Programms sind langfristige Forschungs- und Wirtschaftskooperationen zwischen dem Ruhrgebiet und den US-Eliteuniversitäten. Zu diesem Zweck werden die RuhrFellows eng in das Alumni-Programm des Verbindungsbüros der UA Ruhr in New York eingebunden. Manche US-Stipendiatinnen oder Stipendiaten kehren sogar ins Ruhrgebiet zurück, um ihre berufliche Zukunft in der Region zu suchen.

Campus, Unternehmen und Kultur
„Durch das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm gelingt es, die Gäste vom hohen internationalen Standard unserer Universitäten und Unternehmen überzeugen zu können”, sagte Dr. Barbara Schneider bei der Begrüßung der RuhrFellows.
Praktikumsplätze bieten in diesem Jahr die Unternehmen Bayer AG, Brenntag Holding GmbH, HOCHTIEF Aktiengesellschaft, innogy SE, ista International GmbH, Ruhrverband, SMS group GmbH und Vaillant GmbH an. In Dortmund beteiligen sich die Wirtschaftsförderung Dortmund, Taros Chemicals GmbH & Co. KG und Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21). Das prall gefüllte Programm sieht zudem vor, das Ruhrgebiet als attraktives Arbeits- und Lebensumfeld zu präsentieren. So wechseln sich Besuche bei Unternehmen, Vorträge im Rahmen der Reihe „Cultural Series” und kulturelle Angebote ab. Natürlich stehen auch Deutschkurse auf dem Stundenplan.