News

Informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen in der Universitätsallianz Ruhr.

UA Ruhr News Center

Lehrer und Lehrerinnen mit Kompetenzen für ein erfolgreiches Unterrichten in inklusiven Settings werden in allen Schulformen gesucht. Deshalb erhalten Lehramtsstudierende höherer Semester der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Inklusion“ jetzt schon zum dritten Mal die Möglichkeit zum Erwerb zentraler Basiskompetenzen.

Die nächste Workshopreihe der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) startet am 22.03.2018 in Bochum an der Ruhr-Universität (RUB) mit einer gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung (10 bis 12 Uhr). Dabei soll es wie im letzten Durchlauf zwei Impulsvorträge und anschließend je zwei Workshops von den einzelnen Universitäten geben, die dann am gleichen Tag an der RUB stattfinden (13 bis 17 Uhr).

Für einen gemeinsamen Auftakt konnten Herr Christoph Dicke vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Referat 511 - Grundsatzfragen Inklusion, Projektgruppe Inklusion) und Dr. Kathrin Racherbäumer (Vertretung der Professur für Inklusive Pädagogik und Diversität) von der Universität Duisburg-Essen gewonnen werden. Sie stellen bildungspolitische Grundlagen und inhaltliche Schwerpunkte des Themas Inklusion vor und stellen sich anschließend den Fragen der Studierenden.

Darüber hinaus soll es an den einzelnen Standorten der UA Ruhr im Zeitraum vom 09.04.2018 bis zum 30.04.2018 weitere Workshops geben. Dabei stellen Dozierende der drei Universitäten im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Inklusion“ ihre neu entwickelten Konzepte vor. Weiterführende Informationen zum Programm finden Sie im Flyer und im Abstractband.


Der Besuch der Veranstaltungen wird für die späteren Bewerbungsunterlagen umfassend bescheinigt. Ein Zertifikat wird bei verpflichtender Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und an mindestens zwei Workshops ausgestellt.

Anmeldung:
Die einzelnen Workshops sind für alle Lehramtsstudierenden der höheren Semester der drei Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund kostenfrei. Um den größtmöglichen Nutzen aus den Workshops ziehen zu können, ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung zu den Workshops ist bis zum 06.03.2018 möglich.

Bitte beachten Sie, dass Sie die Anmeldung nur über die Universitäts-E-Mail-Adressen der drei Standorte vornehmen können. Die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung am 22.03.2018 ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Workshops.

Hier geht es zur Anmeldung

Weitere Informationen finden Sie über die Webseite

Für weitergehende Fragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Ansprechpartner/-innen:

Universität Duisburg-Essen (UDE):
Dr. Günther Wolfswinkler
E-Mail: guenther.wolfswinkler@uni-due.de
Tel.: 0201 - 183 26 96


Ruhr-Universität Bochum (RUB):
Rainer Vohwinkel
E-Mail: rainer.vohwinkel@rub.de
Tel.: 0234 - 32 11942


Technische Universität Dortmund (TU):
Dr. Dorothée Schlebrowski
E-Mail: zuwi.dokoll@tu-dortmund.de
Tel.: 0231 - 755 5308

Beim Neujahrsempfang zog das Team vom Exzellenzcluster eine stolze Bilanz und beleuchtet die Vision des neuen Antrags.

Das RESOLV-Team von der RUB und der Technischen Universität (TU) Dortmund hat beim Neujahrsempfang am Montag, 19. Februar 2018, in Dortmund auf die bisherige Zusammenarbeit zurückgeblickt. Die Vielzahl der Veröffentlichungen zeigt die Forschungsstärke des Verbundes: Mehr als 700 Publikationen haben die Lösungsmittelforscherinnen und -forscher seit 2012 erstellt, davon 155 in sogenannten High Impact Journals. An etwa 120 waren mehrere universitätsübergreifende Gruppen beteiligt. Das Team hat in dieser Zeit mehr als 90 Auszeichnungen erhalten, darunter zwölf Grants des Europäischen Forschungsrats.

Am Mittwoch, 21. Februar, reichte das Exzellenzcluster den Antrag für eine neue Förderung für sieben Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Antragsteller sind die RUB und die TU Dortmund.

„Die Reise in das neue interdisziplinäre Forschungsgebiet Solvation Science ist an der RUB gestartet“, erinnerte Prof. Dr. Martina Havenith, Sprecherin von RESOLV, auf dem Neujahrsempfang. „Von Beginn an haben wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen von der TU Dortmund zusammengearbeitet. Gemeinsam stellen wir uns neuen wissenschaftlichen Herausforderungen.“

Vision des neuen Antrags
Bei der Veranstaltung in Dortmund beleuchtete Havenith die weitere Vision des neuen RESOLV-Antrags. „Wir schlagen eine Brücke von mikroskopischen Solvatationskonzepten hin zu makroskopischen Eigenschaften. Dies ist die Voraussetzung, um Schlüsseltechnologien von der grünen Chemie bis zu bio-basierten künstlichen Systemen für die chemische Energiekonversion zu verbessern“, so Havenith.


Neue Professuren geplant
Die TU Dortmund ist bereits jetzt ein starker Partner im Exzellenzcluster. Im Erfolgsfall wird der Schwerpunkt Solvation Science in der nächsten Runde durch weitere Professuren an den Fakultäten für Physik, Chemie und Chemische Biologie sowie für Bio- und Chemieingenieurwesen ausgebaut werden.

„Mit den zusätzlichen Professuren schärfen wir das Profil der Fakultäten in Bezug zu RESOLV. So ergänzen RUB und TU Dortmund ihre Kompetenzen als gleichberechtigte Partner optimal und tragen auch strukturell zur Weiterentwicklung des Clusters bei“, erläuterte die Rektorin der TU Dortmund, Prof. Dr. Ursula Gather. Sie wünschte allen Beteiligten „viel Erfolg für die neue Antragsrunde.“

Diesen Wünschen schloss sich RUB-Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich an und ergänzte: „Die erfolgreiche Arbeit von RESOLV hat die RUB in mehrfacher Hinsicht geprägt. Neben der Etablierung des Forschungsgebietes konnten auch Best-Practice-Modelle für die Nachwuchsförderung und die Gewinnung von herausragenden Forscherpersönlichkeiten aufgebaut werden, die nun mit der TU Dortmund partnerschaftlich weiterentwickelt werden.“

88 Cluster im Rennen
Seit September 2017 arbeitet das RESOLV-Team den Vollantrag für das Exzellenzcluster aus, das ein international besetztes Gremium im Juni 2018 begutachten wird. Im September wird eine Kommission, in der das Expertengremium und die Wissenschaftsministerinnen und -minister des Bundes und der Länder sitzen, entscheiden, welche Cluster künftig gefördert werden. Von den 88 Kandidaten werden letztendlich 45 bis 50 Exzellenzcluster bewilligt, die insgesamt rund 385 Millionen Euro pro Jahr erhalten. Förderbeginn ist der 1. Januar 2019.


Zur Einrichtung:
Im Cluster RESOLV – kurz für Ruhr explores solvation – erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Rolle von Lösungsmitteln. Für RESOLV arbeiten Expertinnen und Experten der RUB und der TU Dortmund gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern der Universität Duisburg-Essen, der Max-Planck-Institute für Eisenforschung (Düsseldorf), Chemische Energiekonversion (Mülheim an der Ruhr) und Kohlenforschung (Mülheim an der Ruhr) sowie vom Fraunhofer-Institut Umsicht in Oberhausen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte RESOLV im Juni 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative 28 Millionen Euro für fünf Jahre. Die RUB ist Sprecherhochschule.