Aktuell

 

August 2010

Mercator Research Center Ruhr gibt Ergebnis der ersten Ausschreibung bekannt: 17 Projekte von Halbleiterstrukturen bis zur Impfforschung

Mit über 2,2 Millionen Euro fördert die Stiftung Mercator mit der Initiative Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) 17 innovative Forschungsprojekte an den drei UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund, und Duisburg-Essen. Diese Projekte konnten in der ersten Ausschreibungsrunde einen hochkarätig besetzten Beirat überzeugen. Mehr als 100 Antragsskizzen der drei Universitäten waren eingegangen, 43 zum weiteren Verfahren zugelassen.
Mit dieser Förderung verbinden die Stiftung Mercator und MERCUR das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den drei Universitäten in der Metropole Ruhr zu fördern und sie gleichzeitig bei ihrer wissenschaftlichen Profilbildung zu unterstützen.

Zu den erfolgreichen Projekten, die nach den Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgewählt wurden, gehören beispielsweise folgende Vorhaben:

  • an den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen soll mit Hilfe einer neuartigen Kombination aus elektrischer und optischer Messung die Struktur von künstlichen „Atomen“ entschlüsselt werden. Das Ziel ist es, auf Quantenmechanik basierende Computer zu entwickeln, die um ein vielfaches schneller arbeiten als herkömmliche;
  • eine gemeinsame Forschergruppe der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen, die therapeutische Impfverfahren zur Behandlung von chronischen Infektionskrankheiten, Allergien und Autoimmunerkrankungen untersucht;
  • ein Lern-Fernsehstudio an der Technischen Universität Dortmund, als deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt zur Vermittlung von Medienkompetenz.
„Wir freuen uns über die große Resonanz und den erfolgreichen Auftakt von MERCUR“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Ich bin überzeugt, dass mit den nun ausgewählten Projekten die Wissenschaft in der Metropole Ruhr noch stärker zusammenwachsen wird.“ Die Stiftung Mercator stellt für einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 22 Millionen Euro für die Initiative zur Verfügung.
„Die bewilligten Projekte belegen, dass wir in der Metropole Ruhr auf einem guten Weg sind, die wissenschaftliche Kooperation zwischen den Universitäten durch gemeinsame Projekte und Zentren zu intensivieren und gleichzeitig auch deren Spezialisierung zu unterstützen. Damit stellt sich in der Metropole Ruhr nicht die Frage, ob Konkurrenz oder Kooperation einander ausschließende Paradigmen sind. Das Zusammenwirken beider Faktoren ist vielmehr unabdingbar für den Erfolg in der heutigen Hochschullandschaft“, so Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR.
Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), stimmen überein: "Wir sind mit dem Ergebnis der ersten Bewilligungsrunde sehr zufrieden. Es wurden von unseren drei Universitäten gemeinsam konzipierte Projekte bewilligt, die unsere Zusammenarbeit und damit den Zusammenhalt der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) deutlich stärken und profilieren werden. Zudem werden in jeder der drei Universitäten Forschungsprojekte finanziert, die das jeweils eigene Profil schärfen helfen. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns mit Hilfe von MERCUR gemeinsam auf neue Wege begeben und den Standort Ruhrgebiet als wichtige Wissenschaftsregion auf internationaler Ebene präsentieren werden."


Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news381317.

 

Juli 2010

Webseiten der UAMR-IT-Kooperation online

Die gemeinsamen Aktivitäten der drei zentralen IT-Versorger in der UAMR sind nun auf eigenen Webseiten dokumentiert. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die aktuell verfügbaren IT-Dienste: http://www.it.uamr.de.

 

Juli 2010

Zahlen, Daten Fakten: Der neue Wissenschaftsatlas der Metropole Ruhr

Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und 13 weitere Hochschulen mit über 160.000 ein-geschriebenen Studierenden sowie 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren machen das Ruhrgebiet zu einer der dichtesten Forschungs- und Technologielandschaften in Europa. Was diese Wissensregion auszeichnet, welche Schwerpunkte und Entwicklungsperspektiven in ihr stecken, zeichnet der neu erschienene, aktualisierte und erweiterte Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr nach. Er lässt die vielfach vernetzten Stärken und Potenziale des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort weithin sichtbar werden.
Die Erstauflage dieses Standardwerks aus dem Jahr 2006 war schon lange vergriffen und selbst im Ausland wurde zunehmend der Ruf nach einer zweiten überarbeiteten Auflage laut. „Die Metropole Ruhr ist bereits heute nach Berlin und München die drittgrößte Wissenschaftsregion in Deutschland. Sie hat das Potenzial, daran glauben wir in der Stiftung Mercator, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands zu entwickeln. Der Wissenschaftsatlas zeigt anhand vieler Beispiele die Fülle und Qualität dieser vielfältigen Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung fördert die Neuauflage des Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr mit 155.000 Euro.

Dokumentiert wird unter anderem:

  • dass in den Hochschulen der Metropole Ruhr knapp 20.000 internationale Studierende eingeschrieben sind; für sie und andere wurden mehr als 50 englischsprachige Studienprogramme eingerichtet,
  • dass die Hochschulen und wissenschaftlichen Institute von 2005 bis 2007 insgesamt mehr als 200 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben,
  • dass 19 DFG-Sonderforschungsbereiche und Transregios in der Metropole Ruhr beheimatet sind,
  • dass elf Leibniz-Preisträger der DFG und 28 Leopoldina-Mitglieder, der Nationalen Akade-mie der Wissenschaften, an einer der Universitäten oder einem der Max-Planck-Institute der Region tätig sind,
  • dass 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren in der Region angesiedelt sind mit Schwerpunkten in den Bereichen Energie, Logistik, Informations- und Kommunikations-technologie, Chemie und Gesundheitswirtschaft oder auch in den Querschnittsgebieten Nano- und Mikrotechnologie sowie neue Werkstoffe.

Inhaltlich konzipiert wurde der Wissenschaftsatlas von einem standortübergreifenden Redaktionsausschuss mit Vertretern verschiedenster regionaler Wissenschaftseinrichtungen. Grundlage für die dargestellten Zahlen, Daten und Fakten zur Wissenschaftsregion und den Forschungsschwerpunkten bildet eine Befragung des Instituts Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.


Ansprechpartner für die Presse:
• Beate Kostka, Leiterin der Pressestelle, Universität Duisburg-Essen

Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de
• Marisa Klasen, Kommunikationsmanagerin, Stiftung Mercator

Tel. 0201/245-2253, marisa.klasen@stiftung-mercator.de

 

Juli 2010

RuhrCampusOnline: Bis zu 5.000 Euro Förderung für hochschulübergreifende Lehre

Eine Veranstaltung an mehreren Orten – der virtuelle Standort RuhrCampusOnline (RCO) macht es möglich. Der deutschlandweit einzigartige E-Learning-Verbund der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) fördert einzelne hochschulübergreifende Lehrveranstaltungen aller Fakultäten mit bis zu 5.000 Euro. Damit sollen beispielsweise die Kosten für Helfer gedeckt werden, die Vorlesungen mitschneiden oder die Online-Betreuung unterstützen. Darüber hinaus erhalten geförderte Projekte umfassende mediendidaktische Beratung.
Für einen Förderantrag müssen Bewerberinnen und Bewerber lediglich ein kurzes Onlineformular ausfüllen, in dem sie ihr Fördervorhaben skizzieren. Weitere Informationen zur den Förderbedingungen erhalten Sie hier online: http://www.ruhrcampusonline.de/.

Bei Fragen und für Beratung im Vorfeld des Antrags wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Ansprechpartner an Ihrer Hochschule.
http://www.ruhrcampusonline.de/personen

 

Juli 2010

Treffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr am 23. und 24.Juli 2010

Das nächste Doktorandentreffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr (HDKR) der Lehrstühle für Neuere Geschichte an den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum findet diesmal am 23. und 24. Juli 2010 im Institut für soziale Bewegung in Bochum statt. Aufgegriffen werden Themen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Ulf Eysel, dem Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Ruhr-Universität Bochum, werden rund einstündige Vorträge gehalten. Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter http://www.rub.de/lehrstuhl-ng2/forschung/hdkr.html.

 

Juni 2010

Globalisierungsrundgang durch das Ruhrgebiet am 10. Juli 2010

Am Samstag, den 10. Juli 2010 veranstaltet die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM in Kooperation mit der UAMR einen ganztägigen Rundgang unter dem Motto "Globalsierung und Glokalisierung am Beispiel des Ruhrgebiets". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis Ende Juni anzumelden.

Ziel des Globalisierungsrundgangs 2010 ist es, die interessierte Öffentlichkeit – iinsbesondere Lehrerinnen und Lehrer – in das Themenfeld arbeits- und sozialpolitischer Gestaltungsoptionen wirtschaftlicher Globalisierungsprozesse am Beispiel des Ruhrgebiets einzuführen. Die Stationen sind:

1. Zeche Zollverein, Essen (Bergbau)
2. ehemaliges Krupp-Gelände, Duisburg-Rheinhausen (Eisen- und Stahlindustrie)
3. Phoenix-See, Dortmund (ökologischer Strukturwandel)
4. Opel - Bochum (Automobilindustrie)

Der Rundgang wurde im Kontext der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 in einem Master-Seminar (Ruhr-Uni Bochum - Dr. Manfred Wannöffel / TU Dortmund - Prof. Dr. Uwe Wilkesmann / Universität Duisburg-Essen - Prof. Dr. Matthias Knuth) zusammen Studierenden der drei Ruhrgebietsuniversitäten konzipiert.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich vo 8:00 - 18:00 Uhr inklusive Bustransfer, Mittagessen und Kaffeepause dauern. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen bis 30.06.2010 unter www.rub.de/rub-igm.

 

Juni 2010

Treffen zur Halbzeit: Nachwuchsforscher der Global Young Faculty stellen erste Ergebnisse vor

Beim Midterm-Treffen der Global Young Faculty, dem Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk der Universitätsallianz Metropole Ruhr, werden die fünf Arbeitsgruppen Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Gesellschaft über ihre ersten Ergebnisse berichten. Mit international renommierten Referenten wie Nobelpreisträger Sir John Sulston diskutieren sie zudem über die Verantwortung der Wissenschaft angesichts der Krise des Erdsystems. Ziel der Global Young Faculty ist es, Lösungsansätze für Schlüsselfragen der Zukunft zu entwickeln und diese beim Höhepunkt des wissenschaftlichen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, dem Zukunftskongress „Our Common Future“, im November vorzustellen.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 21. Juni 2010 von 16 bis 20 Uhr
iim Festsaal der Philharmonie Essen statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

 

Juni 2010

Ausschreibungen zum Stipendienprogramm „Horizonte“ für Studierende und Doktoranden laufen

In Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr startet die gemeinnützige Hertie-Stiftung „Horizonte – Das Lehramtsstipendium für Migranten“ zum Wintersemester 2010/11 auch im Ruhrgebiet. Das Stipendienprogramm, das angehende Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte auf dem Weg in die Schule fördert, wird zudem von dem Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der RWE-Stiftung unterstützt.

Ausgeschrieben sind mehrere Studierendenstipendien sowie ein Promotionsstipendium, das sich mit dem Rahmenthema: „Fachsprachenförderung in Chemie – Untersuchungen zum Einfluss auf die Lernleistung bei Lernenden mit und ohne Migrationshintergrund“ beschäftigen soll.

Das Promotionsstipendium ist an der Universität Duisburg-Essen angesiedelt. Mit dem Stipendium ist die Übernahme einer Tutorentätigkeit im Rahmen des Horizonte-Lehramtsstipendienprogramms verbunden. Die Stipendienhöhe beträgt 1.200 Euro monatlich, hinzu kommen weitere Sachmittel. Beginn der Förderung ist der 1. September 2010.
Die Stipendien für Studierende werden an den drei Standorten der Universitätsallianz Metropole Ruhr eingerichtet: der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren umfasst die finanzielle Förderung für Studierende ein monatliches Studienstipendium von 650 Euro sowie Büchergeld. Für Referendare sieht es ein Bildungsstipendium von 1.000 Euro im Jahr vor. Ein Tutor betreut die Stipendiaten an den drei Universitäten des Ruhrgebiets und unterstützt sie in allen Fragen des Studiums und der Ausbildung.

Bewerbungen für das Promotionsstipendium sind bis zum 30.06.2010 möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

Die Bewerbungsfrist läuft für Abiturienten und Studierende bis zum 31. Juli 2010, für Referendare bis zum 15. August. Weitere Informationen rund um das Programm finden Interessierte unter www.horizonte.ghst.de.