Aktuell

September 2011

Frühstudium zieht Schüler an - Ruhrgebietsweit Campusluft schnuppern

Spannende Hochschulwelt: Ihre Perspektiven und Möglichkeiten können aufgeweckte Schüler nicht erst nach dem Abitur erkunden. Viele besuchen bereits während der Schulzeit ganz unterschiedliche Vorlesungen. Das Frühstudium an den Universitäten Bochum, Dortmund sowie Duisburg-Essen ist sehr beliebt. Auch hier arbeiten die Mitglieder der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) eng zusammen und bieten einen deutlichen Standortvorteil: Schüler aus der Region können im Umkreis von 50 km zwischen fast 500 Veranstaltungen aus den regulären Vorlesungsverzeichnissen wählen. Die Vielfalt ist so groß wie nirgends in der deutschen Hochschullandschaft.

Ob Germanistik, Informatik oder Wirtschaft – fast alle Fächer ermöglichen den Jugendlichen einen Einblick in den Lehrbetrieb. So können sie herausfinden, ob das geplante Fachgebiet auch wirklich ihren Vorlieben und Fähigkeiten entspricht. Erste Ansprechpartner sind an allen drei Hochschulen die Studienberatungen. Das Schülerstudium richtet sich konkret an die Oberstufe, ist bei besonderen Begabungen aber auch früher möglich. Wer erfolgreich Seminare und Vorlesungen besucht hat, die Klausur besteht oder eine Hausarbeit schreibt, kann sich die Leistungsnachweise später hochschulübergreifend anerkennen lassen.

Ein früher Start ins Unileben scheint zu beflügeln, die erfolgreichen und fleißigen Schüler haben keine Hemmungen, ihre älteren Kommilitonen mal um Rat zu fragen und sind bei den Dozenten gern gesehen.

An allen Campi steigen die Teilnehmerzahlen kontinuierlich. "Seit dem Wintersemester 2003/04 haben über 1.300 engagierte Schüler das Angebot genutzt", sagt beispielsweise Koordinatorin Dr. Irene Szymanski von der Technischen Universität Dortmund. Und einige von ihnen haben jetzt bereits ihren Uniabschluss in der Tasche. Insbesondere die äußerst niedrige Abbrecherquote von unter fünf Prozent bestätigt den Erfolg.

Das kommende Wintersemester beginnt an allen drei Unis am 10. Oktober. Anmeldeschluss ist in Dortmund der 26. September, in Bochum der 7. Oktober, in Duisburg und Essen der 14. Oktober.


Weitere Infos unter: Schülerstudenten in der UAMR.


 

August 2011

Das Ruhrgebiet bekommt neue UAMR-Professoren - Weiterentwicklung der Wissenschaftsregion Ruhr: Mercator Research Center Ruhr fördert standortübergreifende Professuren

Essen, 15. August 2011. Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert erstmalig standortübergreifende UAMR-Professuren. Bewerben können sich die drei Ruhrgebietsuniversitäten. Die Professur muss an mindestens zwei der drei Universitäten angesiedelt sein und in einem Feld, das die Universitätsallianz Metropole Ruhr als übergreifenden Schwerpunkt definiert. Für jede Professur stellt MERCUR 500.000 Euro bis 1 Million Euro für eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren zur Verfügung. Das Ziel von MERCUR, einer Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), ist es, das wissenschaftliche Potenzial der Region weiter zu fördern und sie im nationalen und internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen zu stärken.

Die drei Rektorate können erstmals zum 15. November 2011 UAMR-Professuren bei MERCUR beantragen. Die Professuren können für bereits an den Universitäten tätige Professoren, Neuberufungen oder vorgezogene Berufungen angefragt werden. Anschließend entscheidet der wissenschaftliche Beirat von MERCUR über die Vergabe.


Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR: „Mit der Förderung von UAMR-Professuren wollen wir die Vernetzung innerhalb der Universitätsallianz auch auf personeller Ebene weiter vorantreiben. Zum einen können so herausragende Wissenschaftler, die bereits an einer Ruhrgebietsuniversität lehren und mit Kollegen an den Partneruniversitäten kooperieren, für ihr standortübergreifendes Engagement belohnt werden. Zum anderen können neue Lehrstühle eingerichtet werden, die von vornherein an mehrere Universitäten angebunden sind. Durch diese „Leuchtturmprofessuren“ wird die Universitätsallianz stärker an Profil gewinnen und ihre Attraktivität für renommierte Wissenschaftler erhöhen.“ Eine erste UAMR-Professur wurde von der Universitätsallianz bereits 2010 vergeben. Sie ging an den renommierten Physiker Prof. Dr. Claus Schneider von der Universität Duisburg-Essen. MERCUR greift nun diese Initiative auf und erweitert damit das eigene Förderprogramm.


Das Mercator Research Center

Das Mercator Research Center Ruhr wurde Anfang März 2010 von der Stiftung Mercator gemeinsam mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr gegründet. MERCUR will die strategische Kooperation der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen stärken, die sich 2007 zur UAMR zusammengeschlossen haben. Mit seinem Förderprogramm unterstützt das Center sowohl die Zusammenarbeit als auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb der drei Universitäten. Den dort tätigen Wissenschaftlern/innen bietet MERCUR neue Möglichkeiten zur Entwicklung von Forschungsprojekten, die die Attraktivität des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort nachhaltig erhöhen. Das Center ist das bislang größte Projekt privater Wissenschaftsförderung im Ruhrgebiet.


Weitere Infos unter: www.mercur-research.de


 

August 2011

RuhrCampus hoch 3 Graduiertenförderung: Auf dem Weg zum gemeinsamen Bildungsraum Ruhr

Die Mitglieder der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) erweitern ihr Angebot für Doktoranden: Wer an einer der drei beteiligten Universitäten in einem gemeinsamen Verbundforschungsvorhaben promoviert, kann dank der neuen Regelung an spezifischen Programmen der Graduiertenförderung der anderen Universitäten teilnehmen. Darauf haben sich die drei Rektorate der UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen verständigt und damit ihren Beschluss aus dem Jahr 2009 auf die Graduiertenförderung ausgedehnt.


Bildungsraum Metropole Ruhr

Durch die vereinfachten Zulassungs- und Anerkennungsregelungen auch für Promotionsstudiere ergänzen sich die (Lehr)Angebote der drei Standorte noch besser; zudem wird der Austausch zwischen den Universitäten verstärkt. „Es geht um die Entwicklung eines von allen drei Partneruniversitäten gestalteten gemeinsamen Bildungsraums Ruhr“, so die Prorektoren für Lehre bereits 2009. Durch den neuen Beschluss aus 2011 ist somit ein weiterer wichtiger Schritt zum gemeinsamen Bildungsraum Ruhr getan.


 

Juli 2011

RuhrCampusOnline Abschlussworkshop in Dortmund

Erfolgreiches hochschulübergreifendes Projekt: Virtuelle Lehre ist beliebt!

Die Zahlen sprechen für sich: Über 8.000 Studierende besuchten in den vergangenen drei Jahren rund 70 E-Learning-Veranstaltungen über RuhrCampusOnline (RCO). Das erfolgreiche Projekt der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen hat die hochschulübergreifende Lehre entscheidend verbessert. Ortsunabhängig können Studierende Kurse verschiedenster Fachrichtungen besuchen und Scheine machen, die an ihrer Heimatuni anerkannt werden. Ende Juli endet die Modellphase und damit die Förderung der Stiftung Mercator. Anlass für einen Abschlussworkshop und einen Blick in die Zukunft.


Am 19. Juli kamen Vertreter der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) an der TU Dortmund zusammen. Sie stellten u.a. bei einer Posterpräsentation das vielfältige Spektrum der hochschulübergreifenden Angebote vor. „Vorgesehen ist, dass die Veranstaltungen auch nach diesen Workshops weitergeführt werden – für das kommende Wintersemester haben wir beispielsweise elf neue Kurse“, sagte Projektkoordinatorin Barbara Getto.


RCO wurde von der Stiftung Mercator von 2008 bis 2011 mit insgesamt 800.000 Euro gefördert. Zusätzlich haben die UAMR-Universitäten 100.000 Euro pro Jahr und Hochschule für die Entwicklung und Durchführung der Kurse bereitgestellt. Das Projekt durchläuft im Wintersemester 2011/12 eine abschließende externe Begutachtung. Danach wird über den weiteren Verlauf entschieden.


 

Juni 2011

Karriereforum "Wissenschaftswege im Weitwinkel" der UAMR-Initiative "ScienceCareerNet Ruhr"

Am 11. Juli findet das dritte Karriereforum mit dem Titel »Wissenschaftswege im Weitwinkel« an der Technischen Universität Dortmund statt. Die eintägige Veranstaltung bietet Postdocs sowie Habilitandinnen und Habilitanden die Gelegenheit, sich über Karrieremöglichkeiten und -bedingungen in Wissenschaft und Wirtschaft aus erster Hand zu informieren. Veranstaltet wird das Karriereforum von der UAMR-Initiative »ScienceCareerNet Ruhr«.

In konzentrierter Form präsentiert die Veranstatung Möglichkeiten der persönlichen Laufbahnplanung und damit die Chance, sich mit erfahrenen Persönlichkeiten zu hochschulpolitischen und karriererelevanten Themen auf hohem Niveau auszutauschen. Hochkarätige Expert/innen nehmen sich Zeit für intensive Gespräche und beantworten individuelle Fragen.

Themenschwerpunkte beim dritten. Karriereforum sind Publish or Perish, Karriere in der Industrie, Veranstaltungen rund um das Thema Berufung oder Mobilität in der Wissenschaft.

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, zwischen mehreren parallel laufenden Veranstaltungen Ihren individuellen Tagesplan zusammenzustellen. Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist sowohl in den Kontaktgesprächen als auch in den Themenrunden begrenzt.


Weitere Infos unter: http://www.scn-ruhr.de/karriereforum/index.html

 

Mai 2011

Wenn Ausländer zu Migranten werden. Jetzt anmelden zur Summer School der Ruhr-Unis

Wie erschaffen sich Behörden ihre Ausländer? Unter welchen Bedingungen fühlen sich Menschen, die in Deutschland einwandern, zugehörig? Diesen Fragen gehen Sozialwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE), des Essener Kollegs für Geschlechterforschung und der Ruhr-Universität Bochum vom 20. bis zum 23. September in einer Summer School der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) auf den Grund. Erwartet werden 30 bis 40 internationale Doktoranden. Ort der Veranstaltung „Classifications and the Construction of Belongings“ ist das Kulturwissenschaftliche Institut (KWI) in Essen.

Dass Klassifikationen im Alltag wichtig sind, ist für den Soziologen Damir Softic von der UDE klar. Nicht mehr nur die eigene Staatsangehörigkeit wird jetzt betrachtet, sondern auch die Nationalität der Eltern. Bei der Summer School wird die Forscherin Anne Green (Warwick) berichten, wie sich die Kategorie ‚Migration‘ in den Statistiken Großbritanniens gewandelt hat.

Zu den Hauptrednern gehören renommierte Referentinnen wie Nira Yuval-Davis (London), Nikita Dhawan (Frankfurt) und María do Mar Castro Varela (Berlin). Sie analysieren, wie die Kategorien Geschlecht, Klasse und Ethnizität zusammenwirken. Jeroen Doomernik (Amsterdam) untersucht, wie sich die Diskussion über Migration in den Niederlanden verändert hat.

Doktoranden aus dem In- und Ausland, die über ein Thema aus der Migrationsforschung arbeiten und an der Summer School teilnehmen möchten, bewerben sich bis zum 15. Juni. Die Teilnehmenden wählen zwischen drei Methodenworkshops. Zudem diskutieren sie ihre Forschungsarbeiten mit den anwesenden Expertinnen und Experten aus aller Welt.

Hinweis für Presse-Vertreter: Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. Anja Weiß oder Damir Softic, Tel. 0203/379-2734, damir.softic[at]uni-due.de an.


Weitere Infos unter: http://idw-online.de/de/news425548

 

Mai 2011

Gemeinsam auf Erfolgskurs: Universitätsallianz Metropole Ruhr erhält über zwei Millionen Euro

Mercator Research Center Ruhr bewilligt 13 neue Forschungsprojekte von Pumpspeicherwerken für regenerative Energien bis zur innovativen Steuerung von Proteinaktivitäten

Das Ergebnis der zweiten Ausschreibungsrunde steht fest: Mit über zwei Millionen Euro fördert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR), eine Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), 13 neue Forschungsprojekte an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen sowie an der Technischen Universität Dortmund.

In dieser Ausschreibungsrunde wurden 84 Skizzen eingereicht, 29 Antragssteller wurden zur Abgabe von Vollanträgen eingeladen. Die Bandbreite der Projekte, reichte von naturwissenschaftlichen über biomedizinische bis zu literaturwissenschaftliche Forschungsvorhaben.

Zu den erfolgreichen Projekten gehören beispielsweise folgende Vorhaben:
  • eine gemeinsame, interdisziplinär zusammensetzte Forschergruppe der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen untersucht, wie Energie unter Nutzung von alten Schachtanlagen gespeichert werden kann (sogenannte Unterflur-Pumpspeicherwerke). Ziel ist es, bei der Umstellung auf regenerative Energien und der damit notwendigen Zwischenspeicherung neue technische Alternativen aufzuzeigen;
  • eine Gruppe von Germanisten, Romanisten und Philosophen an den Universitäten Bochum und Duisburg-Essen sowie der TU Dortmund widmet sich der vergleichenden Analyse von Fallgeschichten in der Medizingeschichte, in den Rechts- und Literaturwissenschaften, in der Ethik sowie in der Medienkultur der Gegenwart;
  • Wissenschaftler an der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen beschäftigen sich mit der Entwicklung von dreidimensionalen DNA-Käfigen, die für die Untersuchung von pharmazeutischen Wirkstoffen und deren kontrollierte Freisetzung eingesetzt werden sollen.
Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), sind sich einig: „Auch das Ergebnis der zweiten Bewilligungsrunde zeigt, dass sich innovative Formen kooperativer Forschung leichter umsetzen lassen, wenn damit neue finanzielle Möglichkeiten verbunden sind und nicht an anderer Stelle dafür eingespart werden muss. MERCUR unterstützt damit den Weg der Universitätsallianz Metropole Ruhr, nach dem Gemeinsamen zu suchen und gleichzeitig die Schwerpunkte der einzelnen Allianzuniversitäten weiter zu entwickeln.“

Weitere Infos unter: http://www.mercur-research.de/neue-chancen-f-r-nachwuchswissenschaftler-in-der-metropole-ruhr-global-young-faculty-startet-zweiten-jahrgang-2/

 

Mai 2011

Universitätsallianz Metropole Ruhr eröffnet Kontaktbüro in Brasilien

Flagge zeigt die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) – der Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen – jetzt auch in Lateinamerika. Nach den Standorten New York und Moskau eröffnete sie am Montag, 9. Mai, mit zahlreichen prominenten Gästen ein gemeinsames Kontaktbüro in Rio de Janeiro.

Das UAMR-Büro „ConRuhr Lateinamerika“ in Rio de Janeiro wird von Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler von der TU Dortmund geleitet. „Wir starten unsere Außenvertretung in Südamerika zum richtigen Zeitpunkt, hat doch gerade die Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verkündet, dass von den neuen 100.000 Stipendien für Auslandsaufenthalte brasilianischer Studierender gut 10 Prozent nach Deutschland gehen sollen. Die Entwicklungsdynamik des brasilianischen Wissenschaftssystems verspricht gute Chancen für die Zusammenarbeit, zumal deutsche Universitäten über einen guten Ruf in Südamerika verfügen“.

Die brasilianische Hochschullandschaft ist Prof. Käppler gut vertraut, unter anderem war er bereits mehrere Jahre als Gastprofessor an der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) in Belo Horizonte tätig. Für die ständige Vertretung vor Ort konnte die UAMR zukünftig mit Dr. Stephan Hollensteiner einen sehr erfahrenen Experten gewinnen. Er hat bereits in Rio de Janeiro beim DAAD gearbeitet und verfügt insofern über ausgezeichnete Kontakte zu brasilianischen und südamerikanischen Universitäten. Untergebracht ist das Büro im deutschen Generalkonsulat in Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). An der feierlichen Eröffnung haben unter anderen teilgenommen: Christian Müller, Leiter der Außenstelle des DAAD für Südamerika in Rio des Janeiro; Dr. Michael Worbs, Deutscher Generalkonsul in Rio de Janeiro; Dirk Schüller, Wissenschaftsreferent der Deutschen Botschaft in Brasilia; Dr. Bertram Heinze, Leiter des Aufbaustabes des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in Sao Paulo; Dr. Dietrich Halm, Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Sao Paulo; Karl-Uwe Bütof, Ministerialdirigent im Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen; Prof. Dr. Luiz Bevilacqua, Mitglied in der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften.

Zentrale Ziele und Aufgaben des neuen Koordinationsbüros sind, die Universitäten im Ruhrgebiet als exzellenten Forschungs- und Studienort in Südamerika zu positionieren und stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen weiterzuentwickeln. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort die entsprechenden UAMR-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können. Dazu sollen der Studierendenaustausch in beide Richtungen intensiviert, exzellente Doktoranden gewonnen, wechselseitige Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern gefördert sowie Hochschulpartnerschaften, die u.a. gemeinsame Studiengänge und Weiterbildungsangebote beinhalten, entwickelt werden. Geplant ist, dass das UAMR-Büro auch in den Räumen des zukünftigen Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) in São Paulo präsent sein wird.

Bildmaterial unter: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00143.html.de

 

Mai 2011

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011: Auszeichnung für drei Nachwuchsforscher der UAMR

Der wichtigste und höchstdotierte Förderpreis ist heute (9. Mai) an drei junge Forscherinnen und Forscher der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) überreicht worden: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Ingenieurin Prof. Dr. Swantje Bargmann (Dortmund), Informatiker Prof. Dr. Thorsten Holz (Bochum) und Mathematiker Dr. Moritz Kern (Duisburg-Essen) mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preisen ausgezeichnet. Ein Gremium der DFG und des Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte die insgesamt sechs Preisträgerinnen und Preisträger aus 145 vorgeschlagenen Kandidaten, so vielen wie noch nie, ausgewählt. „Dies zeigt gleichermaßen, wie viele herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler es an den Hochschulen in Deutschland gibt und wie attraktiv der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist“, so die Vorsitzende des Auswahlausschusses, DFG-Vizepräsidentin Professor Dorothea Wagner. Alle Preisträgerinnen und Preisträger arbeiten bereits in wichtigen Positionen in der Forschung und akademischen Lehre. Die Preise sind mit jeweils 16.000 € dotiert.

Die Preisträgerin und Preisträger der UAMR-Hochschulen:

Dr. Swantje Bargmann (30), Ingenieurwissenschaften, Technische Universität Dortmund (TUDo)

Die Juniorprofessorin wird als besonders vielseitige Nachwuchswissenschaftlerin in drei anspruchsvollen Forschungsfeldern ausgezeichnet. Ihre Arbeiten zur Modellierung der Kristallplastizität gelten als hochinnovativ und haben für die Entwicklung neuartiger Materialien große Bedeutung. Auch mit der von ihr entwickelten Methode zur anisotropen Modellierung von Polareis setzt Bargmann Akzente. Außerdem forscht sie zur Thermoelastizität, ein Thema, das sie schon in ihrer Dissertation bearbeitet hat. Die Ingenieurin arbeitet interdisziplinär und international mit Ingenieuren, Mathematikern, Physikern und Werkstoffwissenschaftlern zusammen.

Dr. Thorsten Holz (29), Informatik, Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Sein Forschungsgebiet sind IT-Sicherheit und Datenschutz. Besonders seine Arbeiten über Sicherheitsbedrohungen im Netz und die Entwicklung von Verteidigungsmechanismen haben den Informatiker international bekannt gemacht. Seine originellen Forschungsansätze und hohe Versiertheit hinsichtlich der technischen Details von Schadsoftware zeichnen ihn aus. So hat der Juniorprofessor an der RUB Verfahren entwickeln, die bereits breite Anwendung finden. Auch außerhalb der Wissenschaft findet Holz’ Forschung Beachtung: Aktuell arbeitet er an der Deanonymisierung von Netzbenutzern, die in sozialen Netzwerken Mitglied sind.

Dr. Moritz Kerz (27), Mathematik, Universität Duisburg-Essen (UDE)

Kerz erzielte schon früh herausragende Ergebnisse auf dem Gebiet der Algebraischen Zahlentheorie und der Algebraischen Geometrie und bewies wichtige Vermutungen. In seiner Promotion brachte er Entwicklungslinien zum Abschluss, die auf Mathematiker-Größen des 20. Jahrhunderts zurückgehen, darunter Alexander Grothendieck und dessen Vision von „motivischer Kohomologie” und John Milnor mit seinen Arbeiten zur „K-Theorie. Ein Jahr nach seiner Promotion etablierte Kerz an der UDE eine eigene Gruppe im Emmy Noether-Programm der DFG. Der Nachwuchswissenschaftler gilt bereits jetzt als „Mathematiker von höchstem Rang”, der auf internationalem Niveau die Forschung auf einem zentralen Gebiet der Theoretischen Mathematik prägt.

Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 verliehen. Er ist benannt nach dem Physiker und ehemaliger DFG-Präsident (1974 bis 1979), der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

 

Mai 2011

UAMR Achter schlägt Oxford beim Uni-Cup Ruhr 2011

Begeisterte Fans, perfektes Wetter und tolle Rennen beim 9. Uni-Cup Ruhr waren die Zutaten für das sportliche Highlight der Ruhrgebietshochschulen in diesem Sommer. Im Rahmen der Essener Hügelregatta wurde zum 9. Mal das Rennen zwischen dem Sieger des legendären Boat Race und einer hochklassigen Auswahl studentischer Ruderer aus dem Ruhrgebiet ausgetragen. Der UAMR-Achter war besetzt mit einigen amtierenden Weltmeistern aus dem Deutschlandachter und siegte am Ende souverän gegen die Crew der „Dark Blues“ aus Oxford. Beide Crews wurden von den zahlreich angereisten studentischen Fans auf dem Siegersteg gefeiert. Mit dem Novizenrennen gab es beim diesjährigen Uni-Cup ein zusätzliches Highlight. Studierende der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Universität Witten/Herdecke traten im Vierer gegeneinander an. Alle Ruderinnen und Ruderer durften keine Rudererfahrung haben. So saßen einige der Studierenden erst vier Wochen vor dem Uni-Cup Ruhr zum ersten Mal in einem Boot. In einem spannenden Rennen setzte sich die Universität Duisburg-Essen knapp vor dem Team der TU Dortmund durch. Platz drei belegte die Ruhr-Universität Bochum vor dem Team der Universität Witten/Herdecke. Dank der Unterstützung des Sponsors MLP und den Organisatoren der Hügelregatta war der 9. Uni-Cup Ruhr wieder ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

 

Mai 2011

Bundespräsident Wulff trifft UAMR-Delegation in Brasilien

Mit dem Atlas der Metropole Ruhr sowie dem aktuellen BVB-Meistertrikot erfreute die UAMR-Delegation den deutschen Bundespräsidenten, Christian Wulff, während seiner Brasilienreise. Die UAMR ist ein Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen.
Wulff informierte sich über den Stand der Zusammenarbeit der Ruhrgebietsuniversitäten und zeigte sich interessiert an den Zukunftsperspektiven der Allianz. Sie besucht Brasilien zum Richtfest des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in São Paulo und eröffnet am 9. Mai das „ConRuhr-Büro Latin America“ in Rio de Janeiro. Mit dem Büro in Rio will die UAMR ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten in Lateinamerika weiter verstärken und den Studierendenaustausch verbessern. Akademischer Direktor von »ConRuhr Latein America« wird Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler (TU Dortmund) sein. Das Büro in Rio ergänzt die Internationalisierungsanstrengungen der UAMR, die bereits ConRuhr-Büros in New York und Moskau betreibt.

Wulff betonte beim Richtfest mehrfach: „Ich bin von Brasilien überzeugt“, und berichtete von seinem Treffen mit der Präsidentin Brasiliens, Dilma Rousseff, die mit ihm eine Vereinbarung über die verstärkte Zusammenarbeit in der Wissenschaft und beim Studierendenaustausch unterzeichnet habe. Demnach sollen u.a. in den nächsten Jahren 10.000 Studierende Auslandsstipendien für Deutschland erhalten.

Weitere Informationen: https://www.idw-online.de/pages/de/news421745

 

Mai 2011

UAMR gründet Koordinationsbüro in Brasilien

Flagge zeigt die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) – der Zusammenschluss der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen – jetzt auch in Lateinamerika. Nach den Standorten New York und Moskau wird am kommenden Montag, 9. Mai, ein gemeinsames Koordinationsbüro in Rio de Janeiro eröffnet.

Zum Ende des deutsch-brasilianischen Wissenschaftsjahrs startet heute eine hochrangige UAMR-Delegation in Richtung Brasilien, um zusammen mit Bundespräsident Christian Wulff am 6. Mai das Richtfest des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in São Paulo zu feiern. Drei Tage später wird dann im Beisein von Vertretern des NRW-Wirtschaftsministeriums das UAMR-Büro „ConRuhr Lateinamerika“ in Rio de Janeiro offiziell eröffnet. Untergebracht ist es im deutschen Konsulat in Räumlichkeiten des Deutschen Akademischen Auslandsamts (DAAD), geleitet wird es durch Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler von der TU Dortmund. Das brasilianische Hochschulsystem ist ihm vertraut, unter anderem war er bereits mehrere Jahre als Gastprofessor an der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG) in Belo Horizonte tätig.

Zentrale Ziele und Aufgaben des neuen Koordinationsbüros sind, das Ruhrgebiet als exzellenten Forschungs- und Studienort in Südamerika zu positionieren und stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen zu aktivieren und nachhaltig zu stärken. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort auch die entsprechenden UAMR-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können. Dazu sollen wechselseitige Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern gefördert, der Studierendenaustausch in beide Richtungen intensiviert, exzellente Doktoranden gewonnen, gemeinsame Studiengänge initiiert sowie neue Weiterbildungsangebote entwickelt werden. Geplant ist, ein weiteres UAMR-Büro in den Räumen des DWIH in São Paulo im September zu beziehen.

 

April 2011

Uni-Cup Ruhr: Ruhrachter fordert den Sieger des Boat Race

Der Ruhrachter mit aktuellen Weltmeistern im Team fordert am 08. Mai 2011 den amtierenden Sieger des legendären Boat Race in London: Das Team des Oxford University Boat Club. Das prestigeträchtige Rennen geht in diesem Jahr in seine neunte Runde. Bislang konnte der Ruhrachter alle Rennen für sich entscheiden.
Vor dem Uni-Cup Ruhr treten in einem Novizenrennen Studierende der UAMR Hochschulen und der Universität Witten-Herdecke gegeneinander an.Um dem Team aus dem Ruhrgebiet einen Heimvorteil zu bieten, wird es von allen beteiligten Universitäten einen kostenlosen Bustransfer zur Regattabahn am Essener Baldeneysee geben. Für alle Ruderfans gibt es am Ufer eine kostenlose Open-Air-Party. Unterstützt wird der 9. Uni-Cup Ruhr von MLP. Der Uni-Cup Ruhr gehört zum Programm der 95. Internationalen Hügel-Regatta.

Weitere Informationen und Anmeldungen für den Bustransfer bis zum 30. April 2011 unter: www.uni-cup-ruhr.de

 

April 2011

Kooperation mit New Jersey: UDE-Rektor unterzeichnet Vertrag in den USA

Ein Kooperationsvertrag verbindet jetzt die Hochschulen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) mit dem New Jersey Institute of Technology. Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen (UDE), unterzeichnete jetzt stellvertretend eine entsprechende Vereinbarung auf seiner Delegationsreise in den USA. Der UAMR gehören neben der UDE die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund an.
Das New Jersey Institute of Technology in Newark ist eine staatliche Forschungs-universität mit natur- und ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt für etwa 9.000 Studierende. Besondere Stärken sind die angewandten Biowissenschaften und die Biotechnologie, die Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Materialwissenschaften und die Nanotechnologie.
Erste Kontakte stellte das UAMR-Verbindungsbüro ConRuhr Nordamerika her. Sie wurden in den vergangenen Jahren durch gegenseitige Besuche und wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch vertieft. Im kommenden Sommer werden Studierende aus New Jersey an akademischen Sommerprogrammen im Ruhrgebiet teilnehmen.

 

April 2011

Neue Chancen für Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr - Global Young Faculty startet zweiten Jahrgang

Nachwuchsforscher aufgepasst: Ab sofort nominieren die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Metropole Ruhr Kandidaten für den zweiten Jahrgang der Global Young Faculty(GYF). Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. Bis zu 50 herausragende Nachwuchswissenschaftler sollen sich interdisziplinär vernetzen, spannende Themen diskutieren und so auch neue Impulse für die eigene Forschungstätigkeit gewinnen. Die Nominierungsvorschläge müssen bis zum 15. Juni 2011 bei MERCUR eingereicht sein. Ein Expertengremium wird die neuen Mitglieder der GYF im Sommer 2011 auswählen. Die Stiftung Mercator unterstützt das Programm in den nächsten zwei Jahren mit rund 650.000 Euro.

„Exzellenten Nachwuchswissenschaftlern der Metropole Ruhr bietet die Global Young Faculty ein Forum, sich über Universitäts- und Fakultätsgrenzen hinweg in selbstgewählten Schwerpunkten zu organisieren. Ziel ist es, die Qualifikationen der jungen Kollegen weiter zu fördern und ihnen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zu geben“, erläuterte Professor Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR. Die Nachwuchswissenschaftler erhalten Mittel für Forschungsprojekte in Form von Tagungen, Exkursionen und Publikationen, aber auch um renommierte Experten aus aller Welt einzuladen. Ein zusätzliches Reisebudget steht ihnen zur individuellen Nutzung offen. Das Programm richtet sich an Postdoktoranden, die neben einer hohen wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit mitbringen.

„Für das weitere Zusammenwachsen der Universitäten und Forschungsinstitute des Ruhrgebiets ist es von entscheidender Bedeutung, dass nicht nur die Institutionen, sondern auch die dort beschäftigten Wissenschaftler ein gemeinsames Verständnis und persönliches Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Die Global Young Faculty unterstützt diesen Prozess erfolgreich und fördert damit gleichzeitig herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr“, so die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen).

Weitere Informationen unter:  http://www.global-young-faculty.de/

 

März 2011

Verknüpfte Energie- und Klimapolitik, Summer School der Ruhr Graduate School in Economics


Welche Verbundeffekte bestehen zwischen dem Emissionshandel auf EU-Ebene und den zahlreichen umwelt- und energiepolitischen Initiativen in den einzelnen EU-Mitgliedsländern? Diesem hochaktuellen, aber bisher wenig diskutierten Thema widmet sich die diesjährige Summer School der Ruhr Graduate School in Economics. Dabei handelt es sich um  ein Kooperationsprojekt der UAMR und des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen.  
Am Veranstaltungsort, der Universität Duisburg-Essen (UDE), kommen vom 28. März bis zum 1. April rund 20 Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler im Casino am Campus Essen zusammen. Dabei geht es um das Herzstück der europäischen Klimapolitik, das Emissionshandelssystem.

Diese Regulierungen überlagern sich und diese Überlagerungseffekte sind bisher wenig thematisiert worden – obwohl sie Kosten und Nutzen der Erreichung der EU-Klimaziele erheblich beeinflussen und damit in der Wirtschaftspolitik zunehmend wichtiger werden.

Daher ist das Interesse an der Veranstaltung groß und geht weit über Deutschland hinaus und die fünftägige Veranstaltung ist ausgebucht.

Mit der Ausrichtung der Summer School wird einmal mehr unterstrichen, dass die UAMR – auch international – ein renommierter Standort für energie- und umweltpolitische Forschung ist.

Weitere Informationen unter:  http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=2619

 

März 2011

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011: Drei von Sechs Auszeichnungen gehen an Nachwuchsforscher aus der UAMR

Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) berufene Auswahlausschuss wählte jetzt zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler für die "Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011" aus. An Nachwuchsforscher aus der UAMR gehen drei von sechs Auszeichnungen:

  • Dr. Swantje Bargmann, Ingenieurwissenschaften, Technische Universität Dortmund
  • Dr. Thorsten Holz, Informatik, Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Moritz Kerz, Mathematik, Universität Duisburg/Essen

Für die Preisrunde 2011 waren insgesamt 145 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden – so viele wie noch nie in der 33-jährigen Geschichte des Preises. „Dies zeigt gleichermaßen, wie viele herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler es an den Hochschulen in Deutschland gibt und wie attraktiv der Heinz Maier-Leibnitz-Preis ist“, sagte die Vorsitzende des Auswahlausschusses, DFG-Vizepräsidentin Professor Dorothea Wagner, nach der Entscheidung. Von den vorgeschlagenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern kamen 22 in die engste Wahl, in der schließlich die aktuellen Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt wurden. „Bemerkenswert ist auch das niedrige Alter der in diesem Jahr Ausgezeichneten“, so Wagner weiter. „Vier von ihnen sind unter oder gerade 30 Jahre alt und haben damit schon in besonders jungen Jahren eine herausragende Qualifikation und ein beachtliches eigenständiges wissenschaftliches Profil erlangt“, sagte die DFG-Vizepräsidentin unter Verweis auf die wichtigsten Kriterien für die Auszeichnung. Alle Preisträgerinnen und Preisträger seien zudem bereits in herausgehobenen Positionen in der Forschung und akademischen Lehre tätig, sei es als Juniorprofessorinnen beziehungsweise Juniorprofessor, wissenschaftlicher Assistent oder als Leiter von eigenen Nachwuchsgruppen im Rahmen des Emmy Noether-Programms der DFG.
Verliehen werden die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2011 am 9. Mai, 14 Uhr, im Magnus-Haus in Berlin.


Die diesjährigen Preisträgerin und Preisträger der UAMR-Hochschulen im Einzelnen:
Dr. Swantje Bargmann (30), Ingenieurwissenschaften, Technische Universität Dortmund
Die Dortmunder Juniorprofessorin Swantje Bargmann erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis als besonders vielseitige Nachwuchswissenschaftlerin in den Ingenieurwissenschaften, die gleich drei anspruchsvolle Forschungsfelder bearbeitet. Vor allem ihre Arbeiten zur Modellierung der Kristallplastizität gelten als hochinnovativ und haben für die Entwicklung neuartiger Materialien hohe Bedeutung. Akzente setzt Bargmann auch mit der von ihr entwickelten Methode zur anisotropen Modellierung von Polareis. Aus ihrer Dissertation führt sie schließlich Forschungen zur Thermoelastizität fort. Kennzeichnend für Bargmanns Forschungen sind die interdisziplinäre Kooperation mit Ingenieuren, Mathematikern, Physikern und Werkstoffwissenschaftlern und ihre internationale Ausrichtung, die sich in zahlreichen Forschungsaufenthalten und gemeinsamen Projekten mit Fachkollegen in Japan, Südkorea, Südafrika, Schweden und den USA niederschlug.

Dr. Thorsten Holz (29), Informatik, Ruhr-Universität Bochum
Der Informatiker Thorsten Holz hat auf dem Gebiet von IT-Sicherheit und Datenschutz vor allem durch seine Arbeiten über Sicherheitsbedrohungen im Netz und die Entwicklung von Verteidigungsmechanismen international hohes Renommee erlangt. Seine originellen Forschungsansätze sind gepaart mit einer hohen Versiertheit hinsichtlich der technischen Details von Schadsoftware. Auf dieser Grundlage konnte der als hoch engagiert geltende Juniorprofessor an der Bochumer Ruhr-Universität Verfahren entwickeln, die bereits ihren Weg in die breite Anwendung gefunden haben. Aktuell befasst sich Holz mit der Deanonymisierung von Netzbenutzern aufgrund ihrer Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken – und findet auch mit diesem Thema außerhalb der Wissenschaft Beachtung.

Dr. Moritz Kerz (27), Mathematik, Universität Duisburg-Essen
Auf dem Gebiet der Algebraischen Zahlentheorie und der Algebraischen Geometrie konnte Moritz Kerz schon früh herausragende Ergebnisse erzielen und wichtige Vermutungen beweisen. Der Mathematiker brachte in seiner Promotion Entwicklungslinien zum Abschluss, die auf Mathematiker- Größen des 20. Jahrhunderts zurückgehen – darunter Alexander Grothendieck und dessen Vision von „motivischer Kohomologie” und John Milnor mit seinen Arbeiten zur „K-Theorie”. Nur ein Jahr nach seiner Promotion etablierte Moritz Kerz eine eigene Emmy Noether-Nachwuchsgruppe an der Universität Duisburg-Essen. Bereits jetzt gilt der Nachwuchswissenschaftler als „Mathematiker von höchstem Rang”, der auf internationalem Niveau die Forschung auf einem zentralen Gebiet der theoretischen Mathematik prägt.

Weitere Informationen unter: http://www.dfg.de/

 

März 2011

Internationale Fachtagung "Torah in the Book of Numbers" am 12./13.April 2011 in Bochum

Viele Erzählungen und doch ein Gesetz? Die Frage, wie die fünf Bücher Mose zur „Tora“, zur verbindlichen Weisung wurden, wird in der aktuellen Pentateuchforschung kontrovers beantwortet. Das vom Mercator Research Center Ruhr geförderte Projekt "Traditions- und Redaktionsprozesse im Buch Numeri und ihr Zusammenhang mit der Entstehung des Pentateuch" veranstaltet eine internationale Fachtagung, in der neue und alte Hypothesen zur Entstehung der Tora in Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten des Buches Numeri (4. Buch Mose) aufeinander treffen.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, um Anmeldung unter numeriprojekt@googlemail.com bis zum 4. April wird gebeten.

Weitere Informationen unter: http://www.uni-due.de/EvangelischeTheologie/numeri-2011torah.shtml

 

Januar 2011

Studie zur Wissenschaftsmetropole Ruhr vorgestellt

In der Mercator Stiftung ist am 27.1. die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen – Analysen und Handlungsempfehlungen für das Ruhrgebiet“ vorgestellt worden, für die die CHE-Consulting GmbH beauftragt worden war. Die Studie vergleicht die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet mit München, Zürich und Berlin und benennt 16 Kriterien des Erfolgs.
In diesem Vergleich wird das Ruhrgebiet als „Herausforderer“ bezeichnet, der sich einen Markenkern als Wissensmetropole zulegen müsse.
Bei der Vorstellung der Studie waren sich die drei Rektoren der UAMR Universitäten darüber einig, dass in den letzten Jahren die drei Universitäten durch Kooperation und Konkurrenz eine enorme Dynamik entwickelt hätten, sichtbare Erfolge zu verzeichnen haben und dass das reale Bild der Wissenschaft im Ruhrgebiet weit besser sei, als die notwendigerweise überholte Zahlenbasis der Studie (2007) es wiedergebe. Sie wünschten sich bei solchen Studien noch eine stärkere Betrachtung der politischen Rahmenbedingungen als Faktor der Metropolenbildung. Die drei Universitäten verfolgten eine gemeinsame Vision von Qualität und Vielfalt.

Weitere Informationen unter: http://www.stiftung-mercator.de

 

Januar 2011

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UAMR-Universitäten erstellen Bildungsbericht Ruhr

Am Montag, den 21.Februar 2011 findet in der Philharmonie Essen die Auftaktveranstaltung zum "Bildungsbericht Ruhr" statt. Als erster Ballungsraum Deutschlands hat die Metropole Ruhr die Erarbeitung eines Bildungsberichts in Auftrag gegeben. Der „Bildungsbericht Ruhr“ umfasst das gesamte Bildungsspektrum und wird auf Basis der Analyse in einem kooperativen Prozess Handlungsempfehlungen für das regionale Bildungswesen formulieren. Der Bildungsbericht Ruhr wird von einem Wissenschaftlichen Konsortium erstellt, dem insgesamt 21 Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg/Essen und der Technischen Universität Dortmund sowie der CHE Consult GmbH angehören.
Die Arbeit des wissenschaftlichen Konsortiums erstreckt sich dabei über die fünf Module Frühkindliche Bildung, Allgemeinbildende Schulen, Berufliche Bildung/ Fort- und Weiterbildung, Hochschulbildung und Informelles Lernen.

Die Arbeit am „Bildungsbericht Ruhr“ hat im Dezember 2010 begonnen; Projektpartner sind der Regionalverband Ruhr (RVR), das Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund (IFS) und die Stiftung Mercator. Der Bericht wird von einem Konsortium unter Leitung des IFS erstellt. Die Erarbeitung wird von zwei ständigen Arbeitskreisen, denen Mitglieder der Verbandsversammlung und kommunale Bildungsexperten angehören, sowie von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) begleitet.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bildungsbericht-ruhr.de

 

Januar 2011

Studie zur Wissenschaftsmetropole Ruhr vorgestellt

In der Mercator Stiftung ist am 27.1. die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen – Analysen und Handlungsempfehlungen für das Ruhrgebiet“ vorgestellt worden, für die die CHE-Consulting GmbH beauftragt worden war. Die Studie vergleicht die Wissenschaftsregion Ruhrgebiet mit München, Zürich und Berlin und benennt 16 Kriterien des Erfolgs.
In diesem Vergleich wird das Ruhrgebiet als „Herausforderer“ bezeichnet, der sich einen Markenkern als Wissensmetropole zulegen müsse.
Bei der Vorstellung der Studie waren sich die drei Rektoren der UAMR Universitäten darüber einig, dass in den letzten Jahren die drei Universitäten durch Kooperation und Konkurrenz eine enorme Dynamik entwickelt hätten, sichtbare Erfolge zu verzeichnen haben und dass das reale Bild der Wissenschaft im Ruhrgebiet weit besser sei, als die notwendigerweise überholte Zahlenbasis der Studie (2007) es wiedergebe. Sie wünschten sich bei solchen Studien noch eine stärkere Betrachtung der politischen Rahmenbedingungen als Faktor der Metropolenbildung. Die drei Universitäten verfolgten eine gemeinsame Vision von Qualität und Vielfalt.

Weitere Informationen unter: http://www.stiftung-mercator.de

 

Januar 2011

Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2011

Seit 2009 schreibt der Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) jährlich den Dissertationspreis Kulturwissenschaften aus. Mit der Preisvergabe sollen exzellente Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern der Universitäten der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet werden. Das KWI ist das gemeinsame Forschungskolleg der UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Der Förderverein des KWI ist bestrebt, die interuniversitäre Arbeit des Instituts nachhaltig zu unterstützen und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften zu fördern.

Zum Bewerbungsverfahren:

  • Bewerben können sich Personen, deren Dissertation in den Jahren 2009 oder 2010 eingereicht wurde.
  • Erbetene Bewerbungsunterlagen: Anschreiben, Kurzfassung der Dissertation (zwei DIN A4-Seiten), Exemplar der Dissertation, Lebenslauf, eine Würdigung der Arbeit durch die betreuende Professorin/den betreuenden Professor.
  • Preisdotierung: Die Autorin/der Autor der erstplatzierten Arbeit erhält ein Preisgeld von 3000 €, die Autorin/der Autor der zweitplatzierten Arbeit von 1500 €.
  • Die Auswahl trifft eine Jury am KWI unter der Leitung des Vorsitzenden des Fördervereins.
  • Bewerbungsschluss ist der 31. März 2010 (Poststempel). Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per Post an Dr. Thomas Geer, Vorsitzender des Fördervereins, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Goethestr. 31, 45128 Essen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Dr. Norbert Jegelka, Geschäftsführer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Tel. 0201/ 7204-161
Mehr Informationen im Internet finden Sie unter: www.kulturwissenschaften.de/home/foerderverein.html

 

Januar 2011

Studie zum Vergleich der Wissenschaftsregionen Berlin, München, Zürich und dem Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet hat mit seiner großen Zahl an wissenschaftlichen Einrichtungen das Potenzial, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen in Deutschland zu entwickeln. Die Stiftung Mercator hat deshalb die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen“ in Auftrag gegeben, die die Wissenschaftsstandorte München, Berlin, Zürich und das Ruhrgebiet miteinander vergleicht. Die Studie der CHE Consult GmbH zeichnet ein Bild von der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit dieser Regionen und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten für das Ruhrgebiet auf.

Zur Vorstellung der Studie lädt die Stiftung Mercator ein:
Donnerstag, 27. Januar 2011, 10 bis 11:30 Uhr
Stiftung Mercator, Huyssenallee 46, 45128 Essen

Nach einer kurzen Einführung durch den Geschäftsführer der Stiftung Mercator, Dr. Bernhard Lorentz, präsentiert der Hochschulforscher und ehemalige Rektor der Technischen Universität Dortmund Professor Detlef Müller-Böling die Studie „Erfolgsfaktoren wissenschaftlicher Metropolregionen“. Kommentiert wird die Studie anschließend von Dr. Wolfgang Rohe, Leiter des Kompetenzzentrums Wissenschaft der Stiftung, und von Professor Winfried Schulze, Direktor des Mercator Research Center Ruhr, sowie von den Rektoren der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Zur Vorstellung der Studie sind neben der Presse zahlreiche Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der Metropole Ruhr eingeladen.

Eine Presse-Akkreditierung ist notwendig: Bitte entnehmen Sie Details zur Anmeldung der Homepage von der Stiftung Mercator: http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressetermine/pressetermin-details/article/stiftung-mercator-stellt-studie-zum-vergleich-der-wissenschaftsregionen-berlin-muenchen-zuerich-un.html

 

November 2010

Die Prognose der „Wirtschaftsweisen“

Einer der fünf „Wirtschaftsweisen“ beleuchtet am Dienstag, 7. Dezember in einem öffentlichen Vortrag an der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Chancen für einen stabilen Aufschwung. Prof. Christoph M. Schmidt, PhD, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) in Essen, stellt ab 18 Uhr das aktuelle Jahresgutachten des Sachverständigenrats vor (Glaspavillon der UDE am Essener Campus, Anmeldungen bis zum 3. Dezember unter violaine.venghaus@vwl.uni-due.de).

Prof. Schmidt ist seit 2009 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zugleich Professor für Wirtschaftspolitik und Angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum. Das RWI zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten in Deutschland. Es ist nicht nur im Bereich der Konjunkturanalyse regelmäßig an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligt, sondern nimmt auch in zahlreichen anderen Politikfeldern Stellung. Verwendet werden dabei Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung.

Unter dem Dach der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und der Technischen Universität Dortmund kooperiert die UDE-Fakultät für Wirtschaftswissenschaften auch mit dem RWI. Seit 2004 tragen die UAMR-Unis gemeinsam die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), einer Gemeinschaftsinitiative im Bereich der strukturierten Doktorandenausbildung. Die RGS Econ wird seit 2008 als NRW Forschungsschule auch vom Land Nordrhein-Westfalen besonders gefördert.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Volker Clausen, Tel. 0201/183-3655, vclausen@vwl.uni-due.de, Violaine Venghaus, Tel. 0201/183-3656, violaine.venghaus@vwl.uni-due.de, www.iwb.wiwi.uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Universität Duisburg-Essen, Tel. 0203/379-2430

 

November 2010

Erste UAMR-Professur: Prof. Dr. Claus M. Schneider

Grenzen zu überschreiten ist sein Metier: der renommierte Physiker Prof. Dr. Claus M. Schneider ist der erste Wissenschaftler, der eine UAMR-Professur übernimmt und damit hochschulübergreifend in der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) der Universitäten Bochum (RUB), Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund engagiert ist.

Prof. Dr. Michael Farle, UDE-Prorektor und stellvertretender Sprecher des RUB/UDE-Sonderforschungsbereichs 491: „Dies ist eine gemeinsame Initiative aus dem Kreis der UAMR-Forschungsprorektoren. So können alle beteiligten Universitäten vom enormen Sachverstand Schneiders profitieren und noch intensiver als bisher zusammenarbeiten.“ Mit der Berufung zum UAMR-Professor sei es zudem gelungen, seinen Ruf an die RWTH Aachen abzuwehren. „Wir hoffen, dass diese erste UAMR-Professur als Signal für das Zusammenwachsen der forschungsstarken UAMR-Universitäten in der Wissenschaftsmetropole Ruhr verstanden wird und dazu motiviert, weitere UAMR-Professuren zu etablieren“, so Farle.

Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news397722.

 

November 2010

Horizonte-Doktorandenstipendium an den UAMR-Universitäten

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die RWE Stiftung schreiben im Rahmen des Horizonte- Stipendienprogramms ein Promotionsstipendium zur Vergabe an einer der UAMR-Universitäten (Ruhr-Universität Bochum, Universität Duisburg-Essen, TU Dortmund) aus.
Gefördert werden soll ein Dissertationsprojekt, das eine erziehungswissenschaftliche, fachdidaktische oder andere Fragestellung mit direktem Schulbezug zum Ziel hat und hierbei insbesondere heterogene Lerngruppen bzw. interkulturelle Spezifika berücksichtigt.

Bewerbungsvoraussetzungen für das Stipendium sind:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Lehramtsstudium, Studium der Erziehungs oder Sozial-/Bildungswissenschaften (Staatsexamen, Diplom, Magister oder Master)
  • Ggf. Kenntnisse und Erfahrungen in empirischer Bildungsforschung
  • mindestens gute Englischkenntnisse
  • Teamfähigkeit, Flexibilität, Kommunikations- und Organisationsstärke
  • Erfahrung in der Leitung von Gruppen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • idealerweise schulpraktische Erfahrungen/Lehrerfahrung

Bewerberinnen/Bewerber werden gebeten ihre Unterlagen (tabellarischer Lebenslauf mit allen üblichen Dokumenten, ein drei- bis fünfseitiges Exposé zum wissenschaftlichen Vorhaben und ein Motivationsschreiben) bis zum 03.12.2010 einzureichen.
Weitere Informationen finden Sie hier im PDF

 

November 2010

Humboldt-Club-Mitglieder gründen Regionalgruppe Ruhrgebiet

Ein Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ist für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler etwas ganz besonderes: Nur wenige werden ausgewählt und dürfen an einer Forschungseinrichtung ihrer Wahl im Ausland arbeiten. Um sich stärker zu vernetzen, auszutauschen, ausländische Stipendiaten zu integrieren und Rückkehrer zu reintegrieren haben Mitglieder des Deutschen Humboldt-Clubs mit Unterstützung der drei Ruhrgebiets-Universitäten eine eigene Regionalgruppe gegründet.
33 Humboldtianer und Gäste aus der Region trafen sich jetzt zur Gründung und zum Festakt in der International Lounge der Ruhr-Universität Bochum.

Regionale Einbindung von Stipendiaten
Mit Gründung der Regionalgruppe Ruhrgebiet unterstützen die Mitglieder des Clubs die Humboldt-Stiftung in ihren Bemühungen, insbesondere durch die regionale Einbindung von ehemaligen und zurzeit geförderten Stipendiaten. Neben dem innerdeutschen Dialog soll aber auch der Austausch mit anderen Humboldtvereinigungen auf der Welt intensiviert werden. „Die erhaltene Förderung ist für jeden Humboldt-Stipendiaten auch eine Verpflichtung“, sagte Prof. Dr. Uwe Dorka (Universität Kassel), Vorsitzender des Humboldt-Clubs. „Wir wollen uns daher mit der Gesellschaft und deren laufenden Veränderungen auseinander setzen und hier konstruktiv mitgestalten. Die Vielfältigkeit und Exzellenz der Humboldtfamilie, die keine fachlichen Schranken kennt, bietet dazu einen idealen Rahmen.“

Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news394574.

 

September 2010

Vorstellung der UAMR im Schulbuchinformationsdienst

Die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) stellt Dr. Hans Stallmann im aktuellen Schulbuchinformationsdienst des Regionalverbandes Ruhr (RVR) vor. Der Koordinator der UAMR beschreibt Idee, Ziele und Projekte der Allianz, der die drei Ruhrgebiets-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen angehören.
Das Titelthema beschäftigt sich mit dem "Handbuch Stadtklima", das der Regionalverband Ruhr im Auftrag des NRW-Umweltministeriums erarbeitet hat. Astrid Snowdon, Leiterin des RVR-Teams Klima und Lufthygiene, hat den Beitrag geschrieben. Außerdem kündigt der neue Schulbuchinformationsdienst das Industriefilm Ruhr-Special an, das am 31. Oktober im Essener Filmstudio Glückauf die "Glanzlichter aus sechs Jahrzehnten" präsentiert.
Der Schulbuchinformationsdienst erscheint dreimal pro Jahr mit thematischen Anregungen für die Behandlung der Region in Unterrichtsmedien. Die aktuelle Ausgabe (Nr. 68) kann beim RVR bestellt werden:
Susanne Jans, Telefon: 0201/2069-352, E-Mail: jans@rvr-online.de.
Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.idruhr.de

 

August 2010

Mercator Research Center Ruhr gibt Ergebnis der ersten Ausschreibung bekannt: 17 Projekte von Halbleiterstrukturen bis zur Impfforschung

Mit über 2,2 Millionen Euro fördert die Stiftung Mercator mit der Initiative Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) 17 innovative Forschungsprojekte an den drei UAMR-Universitäten Bochum, Dortmund, und Duisburg-Essen. Diese Projekte konnten in der ersten Ausschreibungsrunde einen hochkarätig besetzten Beirat überzeugen. Mehr als 100 Antragsskizzen der drei Universitäten waren eingegangen, 43 zum weiteren Verfahren zugelassen.
Mit dieser Förderung verbinden die Stiftung Mercator und MERCUR das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den drei Universitäten in der Metropole Ruhr zu fördern und sie gleichzeitig bei ihrer wissenschaftlichen Profilbildung zu unterstützen.

Zu den erfolgreichen Projekten, die nach den Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgewählt wurden, gehören beispielsweise folgende Vorhaben:

  • an den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen soll mit Hilfe einer neuartigen Kombination aus elektrischer und optischer Messung die Struktur von künstlichen „Atomen“ entschlüsselt werden. Das Ziel ist es, auf Quantenmechanik basierende Computer zu entwickeln, die um ein vielfaches schneller arbeiten als herkömmliche;
  • eine gemeinsame Forschergruppe der Universitäten Bochum und Duisburg-Essen, die therapeutische Impfverfahren zur Behandlung von chronischen Infektionskrankheiten, Allergien und Autoimmunerkrankungen untersucht;
  • ein Lern-Fernsehstudio an der Technischen Universität Dortmund, als deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt zur Vermittlung von Medienkompetenz.
„Wir freuen uns über die große Resonanz und den erfolgreichen Auftakt von MERCUR“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. „Ich bin überzeugt, dass mit den nun ausgewählten Projekten die Wissenschaft in der Metropole Ruhr noch stärker zusammenwachsen wird.“ Die Stiftung Mercator stellt für einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 22 Millionen Euro für die Initiative zur Verfügung.
„Die bewilligten Projekte belegen, dass wir in der Metropole Ruhr auf einem guten Weg sind, die wissenschaftliche Kooperation zwischen den Universitäten durch gemeinsame Projekte und Zentren zu intensivieren und gleichzeitig auch deren Spezialisierung zu unterstützen. Damit stellt sich in der Metropole Ruhr nicht die Frage, ob Konkurrenz oder Kooperation einander ausschließende Paradigmen sind. Das Zusammenwirken beider Faktoren ist vielmehr unabdingbar für den Erfolg in der heutigen Hochschullandschaft“, so Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR.
Die Rektoren der drei Universitäten, Prof. Dr. Elmar Weiler (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ursula Gather (Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Ulrich Radtke (Universität Duisburg-Essen), stimmen überein: "Wir sind mit dem Ergebnis der ersten Bewilligungsrunde sehr zufrieden. Es wurden von unseren drei Universitäten gemeinsam konzipierte Projekte bewilligt, die unsere Zusammenarbeit und damit den Zusammenhalt der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) deutlich stärken und profilieren werden. Zudem werden in jeder der drei Universitäten Forschungsprojekte finanziert, die das jeweils eigene Profil schärfen helfen. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns mit Hilfe von MERCUR gemeinsam auf neue Wege begeben und den Standort Ruhrgebiet als wichtige Wissenschaftsregion auf internationaler Ebene präsentieren werden."


Die vollständige Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://idw-online.de/pages/de/news381317.

 

Juli 2010

Webseiten der UAMR-IT-Kooperation online

Die gemeinsamen Aktivitäten der drei zentralen IT-Versorger in der UAMR sind nun auf eigenen Webseiten dokumentiert. Hier finden Sie auch eine Übersicht über die aktuell verfügbaren IT-Dienste: http://www.it.uamr.de.

 

Juli 2010

Zahlen, Daten Fakten: Der neue Wissenschaftsatlas der Metropole Ruhr

Fünf Universitäten, eine Kunsthochschule und 13 weitere Hochschulen mit über 160.000 ein-geschriebenen Studierenden sowie 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren machen das Ruhrgebiet zu einer der dichtesten Forschungs- und Technologielandschaften in Europa. Was diese Wissensregion auszeichnet, welche Schwerpunkte und Entwicklungsperspektiven in ihr stecken, zeichnet der neu erschienene, aktualisierte und erweiterte Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr nach. Er lässt die vielfach vernetzten Stärken und Potenziale des Ruhrgebiets als Wissenschaftsstandort weithin sichtbar werden.
Die Erstauflage dieses Standardwerks aus dem Jahr 2006 war schon lange vergriffen und selbst im Ausland wurde zunehmend der Ruf nach einer zweiten überarbeiteten Auflage laut. „Die Metropole Ruhr ist bereits heute nach Berlin und München die drittgrößte Wissenschaftsregion in Deutschland. Sie hat das Potenzial, daran glauben wir in der Stiftung Mercator, sich zu einer der führenden Wissenschaftsregionen Deutschlands zu entwickeln. Der Wissenschaftsatlas zeigt anhand vieler Beispiele die Fülle und Qualität dieser vielfältigen Wissenschaftslandschaft“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Stiftung fördert die Neuauflage des Wissenschaftsatlas Metropole Ruhr mit 155.000 Euro.

Dokumentiert wird unter anderem:

  • dass in den Hochschulen der Metropole Ruhr knapp 20.000 internationale Studierende eingeschrieben sind; für sie und andere wurden mehr als 50 englischsprachige Studienprogramme eingerichtet,
  • dass die Hochschulen und wissenschaftlichen Institute von 2005 bis 2007 insgesamt mehr als 200 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingeworben haben,
  • dass 19 DFG-Sonderforschungsbereiche und Transregios in der Metropole Ruhr beheimatet sind,
  • dass elf Leibniz-Preisträger der DFG und 28 Leopoldina-Mitglieder, der Nationalen Akade-mie der Wissenschaften, an einer der Universitäten oder einem der Max-Planck-Institute der Region tätig sind,
  • dass 30 Technologie-, Gründer- und Innovationszentren in der Region angesiedelt sind mit Schwerpunkten in den Bereichen Energie, Logistik, Informations- und Kommunikations-technologie, Chemie und Gesundheitswirtschaft oder auch in den Querschnittsgebieten Nano- und Mikrotechnologie sowie neue Werkstoffe.

Inhaltlich konzipiert wurde der Wissenschaftsatlas von einem standortübergreifenden Redaktionsausschuss mit Vertretern verschiedenster regionaler Wissenschaftseinrichtungen. Grundlage für die dargestellten Zahlen, Daten und Fakten zur Wissenschaftsregion und den Forschungsschwerpunkten bildet eine Befragung des Instituts Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.


Ansprechpartner für die Presse:
• Beate Kostka, Leiterin der Pressestelle, Universität Duisburg-Essen

Tel. 0203/379-2430, beate.kostka@uni-due.de
• Marisa Klasen, Kommunikationsmanagerin, Stiftung Mercator

Tel. 0201/245-2253, marisa.klasen@stiftung-mercator.de

 

Juli 2010

RuhrCampusOnline: Bis zu 5.000 Euro Förderung für hochschulübergreifende Lehre

Eine Veranstaltung an mehreren Orten – der virtuelle Standort RuhrCampusOnline (RCO) macht es möglich. Der deutschlandweit einzigartige E-Learning-Verbund der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) fördert einzelne hochschulübergreifende Lehrveranstaltungen aller Fakultäten mit bis zu 5.000 Euro. Damit sollen beispielsweise die Kosten für Helfer gedeckt werden, die Vorlesungen mitschneiden oder die Online-Betreuung unterstützen. Darüber hinaus erhalten geförderte Projekte umfassende mediendidaktische Beratung.
Für einen Förderantrag müssen Bewerberinnen und Bewerber lediglich ein kurzes Onlineformular ausfüllen, in dem sie ihr Fördervorhaben skizzieren. Weitere Informationen zur den Förderbedingungen erhalten Sie hier online: http://www.ruhrcampusonline.de/.

Bei Fragen und für Beratung im Vorfeld des Antrags wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Ansprechpartner an Ihrer Hochschule.
http://www.ruhrcampusonline.de/personen

 

Juli 2010

Treffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr am 23. und 24.Juli 2010

Das nächste Doktorandentreffen des Historischen Doktorandenkollegs Ruhr (HDKR) der Lehrstühle für Neuere Geschichte an den Universitäten Duisburg-Essen und Bochum findet diesmal am 23. und 24. Juli 2010 im Institut für soziale Bewegung in Bochum statt. Aufgegriffen werden Themen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Ulf Eysel, dem Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Ruhr-Universität Bochum, werden rund einstündige Vorträge gehalten. Weitere Informationen und das Programm finden Sie unter http://www.rub.de/lehrstuhl-ng2/forschung/hdkr.html.

 

Juni 2010

Globalisierungsrundgang durch das Ruhrgebiet am 10. Juli 2010

Am Samstag, den 10. Juli 2010 veranstaltet die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM in Kooperation mit der UAMR einen ganztägigen Rundgang unter dem Motto "Globalsierung und Glokalisierung am Beispiel des Ruhrgebiets". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis Ende Juni anzumelden.

Ziel des Globalisierungsrundgangs 2010 ist es, die interessierte Öffentlichkeit – iinsbesondere Lehrerinnen und Lehrer – in das Themenfeld arbeits- und sozialpolitischer Gestaltungsoptionen wirtschaftlicher Globalisierungsprozesse am Beispiel des Ruhrgebiets einzuführen. Die Stationen sind:

1. Zeche Zollverein, Essen (Bergbau)
2. ehemaliges Krupp-Gelände, Duisburg-Rheinhausen (Eisen- und Stahlindustrie)
3. Phoenix-See, Dortmund (ökologischer Strukturwandel)
4. Opel - Bochum (Automobilindustrie)

Der Rundgang wurde im Kontext der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 in einem Master-Seminar (Ruhr-Uni Bochum - Dr. Manfred Wannöffel / TU Dortmund - Prof. Dr. Uwe Wilkesmann / Universität Duisburg-Essen - Prof. Dr. Matthias Knuth) zusammen Studierenden der drei Ruhrgebietsuniversitäten konzipiert.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich vo 8:00 - 18:00 Uhr inklusive Bustransfer, Mittagessen und Kaffeepause dauern. Der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Weitere Informationen und Anmeldungen bis 30.06.2010 unter www.rub.de/rub-igm.

 

Juni 2010

Treffen zur Halbzeit: Nachwuchsforscher der Global Young Faculty stellen erste Ergebnisse vor

Beim Midterm-Treffen der Global Young Faculty, dem Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk der Universitätsallianz Metropole Ruhr, werden die fünf Arbeitsgruppen Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Gesellschaft über ihre ersten Ergebnisse berichten. Mit international renommierten Referenten wie Nobelpreisträger Sir John Sulston diskutieren sie zudem über die Verantwortung der Wissenschaft angesichts der Krise des Erdsystems. Ziel der Global Young Faculty ist es, Lösungsansätze für Schlüsselfragen der Zukunft zu entwickeln und diese beim Höhepunkt des wissenschaftlichen Programms der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, dem Zukunftskongress „Our Common Future“, im November vorzustellen.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 21. Juni 2010 von 16 bis 20 Uhr
iim Festsaal der Philharmonie Essen statt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

 

Juni 2010

Ausschreibungen zum Stipendienprogramm „Horizonte“ für Studierende und Doktoranden laufen

In Zusammenarbeit mit der Universitätsallianz Metropole Ruhr startet die gemeinnützige Hertie-Stiftung „Horizonte – Das Lehramtsstipendium für Migranten“ zum Wintersemester 2010/11 auch im Ruhrgebiet. Das Stipendienprogramm, das angehende Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte auf dem Weg in die Schule fördert, wird zudem von dem Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der RWE-Stiftung unterstützt.

Ausgeschrieben sind mehrere Studierendenstipendien sowie ein Promotionsstipendium, das sich mit dem Rahmenthema: „Fachsprachenförderung in Chemie – Untersuchungen zum Einfluss auf die Lernleistung bei Lernenden mit und ohne Migrationshintergrund“ beschäftigen soll.

Das Promotionsstipendium ist an der Universität Duisburg-Essen angesiedelt. Mit dem Stipendium ist die Übernahme einer Tutorentätigkeit im Rahmen des Horizonte-Lehramtsstipendienprogramms verbunden. Die Stipendienhöhe beträgt 1.200 Euro monatlich, hinzu kommen weitere Sachmittel. Beginn der Förderung ist der 1. September 2010.
Die Stipendien für Studierende werden an den drei Standorten der Universitätsallianz Metropole Ruhr eingerichtet: der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Bei einer Laufzeit von zwei Jahren umfasst die finanzielle Förderung für Studierende ein monatliches Studienstipendium von 650 Euro sowie Büchergeld. Für Referendare sieht es ein Bildungsstipendium von 1.000 Euro im Jahr vor. Ein Tutor betreut die Stipendiaten an den drei Universitäten des Ruhrgebiets und unterstützt sie in allen Fragen des Studiums und der Ausbildung.

Bewerbungen für das Promotionsstipendium sind bis zum 30.06.2010 möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier im PDF.

Die Bewerbungsfrist läuft für Abiturienten und Studierende bis zum 31. Juli 2010, für Referendare bis zum 15. August. Weitere Informationen rund um das Programm finden Interessierte unter www.horizonte.ghst.de.