Kooperationen

Unter dem Dach der UA Ruhr wurden zahlreiche gemeinsame Institutionen und Programme ins Leben gerufen und weitere befinden sich in der Entwicklung.

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Der Profilschwerpunkt „Materials Chain“ bündelt und stärkt den gesamten Bereich der Material- und Werkstoffwissenschaften an den drei Universitäten in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Ziel ist eine vollständige und durchgängige Betrachtung der gesamten Materialkette – vom fertigen Bauteil bis zum Atom und umgekehrt.

Der gemeinsame Profilschwerpunkt RESOLV hat das Ziel, chemische Reaktionen, industrielle Prozesse oder biologische Vorgänge in flüssiger Phase (in Lösung) zu erforschen. Unsere Forscher betrachten Solvensmoleküle als funktionelle Einheiten, die in solvensvermittelten und -kontrollierten Reaktionen eine aktive Rolle spielen.

Ziel des Kompetenzfelds Metropolenforschung ist es, inmitten des "Reallabors Ruhr" ein international sichtbares Zentrum für inter- und transdisziplinäre Metropolenforschung zu etablieren, das die Kompetenzen der UA Ruhr-Universitäten und der außeruniversitären Forschungs- und Praxispartner bündelt.

Die Research Academy Ruhr ist eine der leistungsfähigsten und größten Plattformen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Sie bereitet auf eine Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft und wird von den drei UA Ruhr-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen getragen. Sie ist instrumentell für die weitere Entwicklung der UA Ruhr als Wissenschaftsstandort.

Das 2010 gegründete Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert die Kooperation zwischen der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen, die seit 2007 in der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) verbunden sind. Mit seinen Programmlinien unterstützt MERCUR Wissenschaftler/innen, Institute, Fakultäten und die Verwaltungen der drei Hochschulen dabei, sich universitätsübergreifend insbesondere in der Forschung, aber auch in der Lehre und im Hochschulmanagement zu vernetzen. Darüber hinaus initiiert MERCUR in der Region Projekte, mit denen es die Rahmenbedingungen für die Wissenschaft im Ruhrgebiet verbessern und deren Austausch mit Wirtschaft und Politik vorantreiben will.

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das interdisziplinäre Forschungskolleg der UA Ruhr für Geistes- und Kulturwissenschaften in der Tradition internationaler Advanced Study-Institute. Es erforscht anwendungsbezogen und praxisnah die Grundlagen der modernen Kultur. Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm beteiligt sich das KWI am Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, es pflegt enge Partnerschaften mit kulturellen Einrichtungen und den Medien.

AREA Ruhr (Alliance for Research on East Asia) ist eine neue, gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der Fakultät für Ostasienwissenschaften (OAW) der Ruhr-Universität Bochum und dem Institute of East Asian Studies (IN-EAST) der Universität Duisburg-Essen im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr). Wichtigstes Ziel von AREA Ruhr ist es, die interdisziplinäre Verbundforschung und gemeinsame Lehre zu fördern. Mit über 20 ProfessorInnen und 100 Wissenschaftlern ist AREA Ruhr einer der größten ostasienwissenschaftlichen Forschungsverbünde in Europa.

Die Universitäten der UA Ruhr kooperieren mit Hochschulen und Forschungsinstituten auf der ganzen Welt und sind in zahlreichen Netzwerken aktiv. Um den internationalen Austausch zu fördern, hat die Universitätsallianz Verbindungsbüros im Ausland eingerichtet und betreibt Büros in New York, Moskau und São Paulo. Dabei tragen die Verbindungsbüros nachhaltig dazu bei, Forschungskontakte auszubauen. Zudem unterstützen sie im Bereich der Lehre gemeinsame Studien- und Lernprojekte organisatorisch.

Eines der anspruchsvollsten und umfassendsten Vorhaben innerhalb der UA Ruhr ist RuhrCampus³, die Schaffung eines gemeinsamen Bildungsraums Ruhr. Perspektivisch sollen sich die Studierenden der drei Partneruniversitäten darin frei bewegen und sämtliche Einrichtungen hochschulübergreifend nutzen können. Der automatische Zweithörerstatus an den Universitäten der UA Ruhr erleichtert Studierenden bereits die Zulassung zu Lehrveranstaltungen und das Ablegen von Prüfungsleistungen innerhalb der Allianz.

In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamen Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der UA Ruhr und wird vom Mercator Research Center Ruhr in Essen koordiniert.

Das ScienceCareerNet Ruhr (SCN Ruhr) realisiert die überfachliche Karriereförderung für alle Promovierenden und Postdocs der UA Ruhr. Im Mittelpunkt steht ein hochschulübergreifendes und international ausgerichtetes Veranstaltungs- und Mentoring-Programm, mit dem die Potenziale der drei Hochschulen im Bereich der Nachwuchsförderung verstärkt zusammengeführt werden.

Rund 20 Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung aus dem Ruhrgebiet haben sich zum Dual Career Netzwerk Ruhr (DCN Ruhr) zusammengeschlossen. Das DCN Ruhr unterstützt Partnerinnen und Partner von neu Berufenen bei ihrer beruflichen Orientierung im Ruhrgebiet, um die Chancen einer erfolgreichen Jobsuche in der Region zu erhöhen. Der Aufbau des DCN Ruhr wird durch die Stiftung Mercator gefördert und durch das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) koordiniert.

Um das Universum zu verstehen, müssen wir die physikalischen Grundgesetze und Prozesse verstehen, die in ihm ablaufen. Physikalische Grundlagen finden sich auf der einen Seite in der Teilchenphysik, die inelastische Teilchenwechselwirkungen insbesondere bei hohen Energien auf fundamentalem Niveau beschreibt. Auf der anderen Seite bewegen sich diese Teilchen in einem Plasma, also einem ionisierten Gas, welches über elektromagnetische Prozesse die Bewegung der Teilchen bestimmt. Diese Kopplung zwischen Teilchen-, Plasma- und Astrophysik wird im Ruhr Astroparticle and Plasma Physics Center (RAPP Center) auf einzigartige Weise untersucht. Das RAPP-Center ist eines der wenigen auf der Welt, welches es schafft, alle drei Teilgebiete quantitativ zu verknüpfen und somit das Universum auf fundamentale Weise besser zu verstehen.

Im Rahmen des Graduiertenkollegs 1949 Immunantwort in Infektionskrankheiten - Regulation zwischen angeborener und erworbener Immunität werden ausgezeichnete Nachwuchsforscher auf dem Gebiet der Infektiologie und Immunologie ausgebildet. Zu diesem Zweck koordiniert das Graduiertenkolleg ein 3-jähriges Programm zur Durchführung einer Promotion für Naturwissenschaftler/-innen und forschende Ärztinnen/Ärzte sowie ein 1-jähriges strukturiertes Ausbildungsprogramm für Medizinstudenten. Das GRK verbindet die Expertise herausragender Immunologen der Universitäten Bochum, Duisburg-Essen und Düsseldorf.

Das Graduiertenkolleg (GRK) bietet exzellenten nationalen und internationalen Absolventinnen und Absolventen mathematischer Studiengänge die Möglichkeit, international beachtete Promotionsprojekte über aktuelle Forschungsthemen in der Stochastik durchzuführen. Inhaltliches Ziel des Graduiertenkollegs ist die Bündelung des gemeinsamen Interesses an hohen Dimensionen. Bei der Untersuchung von zufälligen Strukturen in hohen Dimensionen beobachtet man Universalität bei Grenzwertsätzen (Fluktuationen) und es treten Phasenübergangsphänomene (Diskontinuität) auf.

Das HDKR bietet ein gemeinsames Forum für Promovierende der Geschichtswissenschaft der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum. In dem Kolleg werden aktuelle Dissertationsvorhaben in der Neuen Geschichte vorgestellt und intensiv diskutiert. Ziel dabei ist die Bildung eines Netzwerkes historischer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, in dem der interuniversitäre Austausch ebenso gefördert wird wie der Austausch über organisatorische und konzeptionelle Fragen der Promotion.

Die IMPRS-SurMat verbindet die ausgezeichneten Forschungsbedingungen der beteiligten Partner mit einem intensiven und interdisziplinären Curriculum und ist vollständig englischsprachig.

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf den Grenzflächen von Materialien. Dabei werden die Projekte interdisziplinär behandelt: an der IMPRS-SurMat beteiligen sich Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Physik, Materialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und die Herangehensweise kann sowohl experimentell als auch theoretisch sein.

Die IMPRS-CMB in Dortmund ist eine Kooperation des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie, der TU Dortmund (Fakultät für Chemie), der Ruhr-Universität Bochum mit ihrer chemischen und biologischen Fakultät und der Universität Duisburg-Essen (Zentrum für Medizin und Biotechnologie). Der Leitgedanke des Curriculums dieser Graduiertenschule liegt in der Interdisziplinarität. Die Mitglieder der IMPRS-CMB profitieren von regelmäßigem Austausch in Workshops, Summer schools oder auf Konferenzen und von einer exzellenten Betreuung durch die „Thesis Advisory Committees“, bestehend aus dem Betreuer der Doktorarbeit und zwei zusätzlichen Beratern aus der IMPRS Fakultät.

Die Forschung am MPI CEC basiert auf der Hypothese, dass der beste Weg für die Energiespeicherung in chemischen Verbindungen liegt. So ist es auch das Ziel der IMPRS-ReChArge, grundlegende photochemische Prozesse zu entkoppeln und Solarenergie zu speichern, um sie später für Technologien oder die Mobilität nutzbar zu machen. Die Doktoranden dieser IMPRS werden sich vorrangig mit Reaktivität und Strukturanalyse der sechs energieeffizienten chemischen Schlüsselreaktionen befassen. ReChArge fokussiert sich dabei auf das Verständnis von katalytischen Prozessen auf atomarer Ebene. Modernste Methoden für physikalische Charakterisierung und Theorie kommen zur Anwendung.

Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg SecHuman ist ein mit rund 3 Mio. Euro vom Land NRW gefördertes Fortschrittskolleg. 13 Doktoranden aus Technik und Geisteswissenschaften arbeiten gemeinsam an wichtigen Sicherheitsfragestellungen. Die Promovierenden werden von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern aus Journalismus, Linguistik, Medienwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Sozialwissenschaft betreut. Um die gesellschaftliche Relevanz sicherzustellen, wird die Promotionsforschung von Praxisakteuren aus Industrie und Politik begleitet.

Unter Federführung der TU Dortmund befassen sich die Promovierenden des interdisziplinären Kollegs mit den übergreifenden Fragestellungen, wovon eine nachhaltige, energetische Quartiersentwicklung abhängt und wie diese vorangetrieben werden kann. Bisher lag der Fokus von Energieeffizienzmaßnahmen eher auf dem Einzelgebäude; das Kolleg wird sich auf den Quartierszusammenhang konzentrieren. Da die Komplexität des Forschungsthemas einen umfassenden, integrierten Ansatz verlangt, beteiligen sich Sozialwissenschaftler, Raumplaner, Wirtschaftswissenschaftler, Energietechniker und Juristen an dem Kolleg. 11 Kandidatinnen und Kandidaten werden bis Ende 2018 an 8 verschiedenen Lehrstühlen der 3 Universitäten der Universitätsallianz Ruhr, sowie an der HS Bochum und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie promovieren.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW fördert die Doktorandenausbildung in der Wasserforschung der UAR im Fortschrittskolleg FUTURE WATER. Inter- und Transdisziplinarität stehen im Fokus der Aktivitäten und werden durch das interinstitutionelle Konsortium mit Mitgliedern der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum, der EBZ Business School, der Hochschule Ruhr West, dem Kulturwissenschaftlichen Institut und dem IUTA e.V. unter Federführung des Zentrums für Wasser- und Umweltforschung (UDE) und Beteiligung von zahlreichen Praxispartnern sichergestellt. Die Doktorandinnen und Doktoranden beschäftigen sich neben ihren konkreten Promotionsprojekten mit den vielseitigen Facetten einer nachhaltigen urbanen Wasserwirtschaft.

Die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ) ist ein gemeinschaftlich von den Universitäten der UA Ruhr und dem RWI getragenes Doktorandenprogramm der Volkswirtschaftslehre. Die RGS Econ bietet ein innovatives und englischsprachiges Ausbildungs- und Forschungsprogramm in theoretischer und empirischer Volkswirtschaftlehre. Schwerpunkte bilden die theoretischen Modellierung und ökonometrischen Analyse von Wirtschaftsprozessen.

Das RuhrCenter of American Studies ist der interuniversitäre Zusammenschluss der mit Amerikastudien befassten Wissenschaftler/innen der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Im Zentrum der Arbeit steht die gemeinsame Forschung, gleichermaßen entwickelt das RuhrCenter neue Formate in der Nachwuchsförderung, so ein gemeinsame strukturierte Promotionsprogramm und eine jährlich ausgerichtete internationale Tagung für Nachwuchswissenschaftler/innen. Das RuhrCenter trägt darüber hinaus über gemeinsam organisierte Vorträge und Kolloquien von Gastwissenschaftler/innen zu Forschung und Austausch in den Amerikastudien bei.

Die Graduiertenschule SIIC setzt als Pilotprojekt erstmalig die Empfehlungen des Wissenschaftsrats für einen interdisziplinären Austausch zwischen der Medien-, der Kommunikationswissenschaft und der Journalistik um. Die SIIC bietet bis zu zehn Plätze für deutschsprachige und internationale Doktoranden, wobei der thematische Schwerpunkt auf den Entwicklungen der politischen und/oder grenzüberschreitenden Kommunikation in gegenwärtigen Transformationsländern und Ländern des Globalen Südens liegt.

Das UA Ruhr Graduate Centre for Development Studies wird vom Bochumer Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik, dem Duisburg-Essener Institut für Entwicklung und Frieden sowie dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen getragen. Mit der Gründung des Centre entsteht im Ruhrgebiet einer der größten und attraktivsten Standorte für entwicklungsorientierte graduale Ausbildung und Forschung in Kontinentaleuropa. Dabei deckt es die gesamte Breite der gesellschaftswissenschaftlichen Entwicklungsforschung ab und beherbergt sowohl die politikwissenschaftliche als auch die wirtschaftswissenschaftliche Entwicklungsforschung sowie die mit den Fragen des Rechts internationaler Organisationen und des Entwicklungsrechts befassten rechtswissenschaftlichen Entwicklungsforschung.

Die Graduiertenschule Simulation-based Microstructure Design, kurz SiMiDe, hat sich als Bindeglied im Profilschwerpunkt Materials Chain der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) etabliert. Unter diesem Dach werden die Doktorarbeiten von rund 30 Nachwuchsforschern aus der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen im Bereich der Werkstoffsimulation koordiniert. Der Aufbau von SiMiDe wurde vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) gefördert.

In der Engineering Unit Ruhr haben sich die Dortmunder und Bochumer Fakultäten für Maschinenbau zusammengeschlossen. Während Dortmund besonders gut in Logistik und Produktionstechnik aufgestellt ist, legt Bochum das Hauptaugenmerk auf Bereiche wie Werkstoffe, Konstruktion und Energietechnik. Mit vier Sonderforschungsbereichen und 30 Millionen Euro Drittmitteln pro Jahr gehört die Engineering Unit Ruhr zu den forschungsstärksten Maschinenbauinstitutionen in Deutschland.

Die Ruhr-Allianz ET & IT ist ein Zusammenschluss der Bochumer und Dortmunder Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik. Studierende der Ruhr-Allianz ETIT sind an einer der beiden Universitäten eingeschrieben, können aber das volle Spektrum der Lehr- und Forschungsaktivitäten beider ETIT Fakultäten in Anspruch nehmen, welche eine zukunftsweisende Ingenieurausbildung mit Schwerpunkten wie Energietechnik, Medizintechnik, Plasmatechnik, Mikrosystemtechnik und Nanoelektronik bieten.

Die Ruhr-Allianz ET & IT ist ein Zusammenschluss der Bochumer und Dortmunder Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik. Studierende der Ruhr-Allianz ETIT sind an einer der beiden Universitäten eingeschrieben, können aber das volle Spektrum der Lehr- und Forschungsaktivitäten beider ETIT Fakultäten in Anspruch nehmen, welche eine zukunftsweisende Ingenieurausbildung mit Schwerpunkten wie Energietechnik, Medizintechnik, Plasmatechnik, Mikrosystemtechnik und Nanoelektronik bieten.

Die Civil Engineering Unit Ruhr bildet Ingenieurinnen und Ingenieure im Bauwesen einschließlich der Umwelttechnik sowie im Bereich Computional Engenieering aus. Die Bauingenieure der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen verzahnen durch die Kooperation ihr Lehrangebot und intensivieren die gemeinsame Forschung. Besonders Studierende im Masterstudium profitieren von der größeren Auswahl und haben so mehr Möglichkeiten, sich je nach Neigung zu spezialisieren.

Der UA Ruhr-Masterstudiengang „Medizinphysik“ wird gemeinsam von der Fakultät Physik der TU Dortmund sowie der Fakultät für Physik und Astronomie der Ruhr-Universität Bochum getragen, um die vorhandene Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten zu bündeln und den Studierenden ein breites Angebot an Themen der Medizinphysik anbieten zu können. Mit seiner thematischen Breite ist der Masterstudiengang in Deutschland einzigartig.

Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) hat die Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen seit dem Wintersemester 2013/14 ein innovatives, forschungsorientiertes Masterstudienprogramm „Biodiversität“ etabliert. Zwölf Professoren repräsentieren in den thematisch komplementären Arbeitsgruppen die gesamte Themenvielfalt der modernen Biodiversitätsforschung – und bieten den Studierenden damit eine große Vielfalt an Forschungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten für den Masterabschluss. Im Vergleich zu anderen Masterprogrammen sticht der neue „MSc Biodiversität“ nicht nur durch seine exzellenten interdisziplinären Forschungsmöglichkeiten heraus, sondern auch durch den einzigartigen Schwerpunkt der Biodiversitätsforschung der Mikroorganismen, wie Pilze und Protisten.

Der ferne Osten rückt näher: Drei der wichtigsten deutschen Forschungseinrichtungen, die sich mit Ostasien befassen, arbeiten künftig strategisch enger zusammen - die Ostasienwissenschaften an der Ruhr Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen sowie das Mercator Institute for China Studies (MERICS) mit Sitz in Berlin. Dabei erhält MERICS nun den Status eines An-Instituts der beiden Universitäten.

Die Ruhr Fellowships werden jährlich von den Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr in Kooperation mit dem Initiativkreis Ruhr an Studierende der amerikanischen Eliteuniversitäten Princeton University, Harvard University, University of Pennsylvania, Massachusetts Institute of Technology und University of California, Berkeley, vergeben, um diesen im Rahmen eines zweimonatigen Sommerprogramms und Praktikums die Unternehmens- und Universitätslandschaft des Ruhrgebiets und das Potenzial der Region näher zu bringen.

Die Universitäten Bochum und Dortmund haben einen Kooperationsvertrag zur Lehrerausbildung an beiden Hochschulen geschlossen. Im „Spagat-Studium" ist es möglich an beiden Hochschulen parallel, in dem z. B. ein Studienfach an der Ruhr-Universität und das zweite Fach an der TU Dortmund belegt wird, zu studieren.

Jedes Semester veröffentlichen die Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum und die Institute für Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Duisburg-Essen einen gemeinsamen Kurskatalog mit Informationen zu dem englischsprachigen Kursangebot. Studierende sind dadurch besser in der Lage, die Mobilitätsstrukturen der UAR zu nutzen und Kurse an beiden Universitäten zu belegen. Außerdem haben Austauschstudierende dadurch an beiden Universitäten Zugang zu Beratern, die bei administrativen und akademischen Fragen helfen können.

Ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Instituts für Schulentwicklungsforschung Dortmund (IFS), stellvertretend für die drei Ruhrgebietsuniversitäten, und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem Projekt arbeiten 31 ausgewählte Gymnasien des Landes NRW mit. Dabei sollen besonders diejenigen Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen werden, die ein hohes Leistungspotenzial besitzen, es aber aufgrund äußerer Rahmenbedingungen bislang nicht voll ausschöpfen konnten.

Die drei Universitäten der UA Ruhr haben sich aufgrund der räumlichen Nähe zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen, damit sie den Studierenden der Region bessere Studien- und Forschungsbedingungen bieten können. Durch diesen Zusammenschluss ist es den Studierenden möglich, Vorlesungen an unterschiedlichen Universitäten zu besuchen und so ein viel breiteres Spektrum an Wissen und Erfahrung zu erlangen. Dies beschränkt sich aber nicht nur auf Studium und Forschung, sondern auch auf spannende Angebote und Projekte für Schülerinnen und Schüler.

Um ein einheitlich hohes Datenschutzniveau an allen drei Partnerhochschulen zu gewährleisten, arbeiten die einzelnen Datenschutzbeauftragten bei vielen Prozesses eng zusammen. Die Datenschutzstelle ist darüber hinaus Ansprechpartnerin bei Fragen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die Hochschulen, sowohl für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studierende und als auch Externe deren Daten bei einer der Partnerhochschulen verarbeitet werden.

Neue Formen der Kommunikation und des Arbeitens, werfen die Fragen auf, welche Rechte den Nutzern eingeräumt sind. Das Urheberrecht legt Rechte des Urhebers für die Verwendung von geschützten Materialien im privaten Bereich, in Forschung und Lehre fest. Die Arbeitsgruppe Urheberrecht informiert Sie über Regelungen zur Urheberschaft, Lehre, Bibliotheksnutzung und Webgestaltung und zeigt Ihnen auf, was Sie als Nutzer für die Praxis beachten müssen.

Die Innenrevision der UA Ruhr ist eine wesentliche Säule des Qualitätsmanagements im Verwaltungsbereich, weil durch die vergleichende Betrachtung der Geschäftsprozesse und Ressourcen Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Sie dient dazu, Schwachstellen aufzudecken und Vorschläge für deren künftige Vermeidung zu geben.

Die zentralen IT-Versorger der drei Partnerhochschulen bündeln den Betrieb einzelner Dienste im IT-Bereich und stellen diese hochschulübergreifend bereit. Die Universität Duisburg-Essen hat den Bereich Datenmanagement und Datensicherheit (Backup) übernommen, die Ruhr-Universität Bochum den Bereich Virtualisierung und die TU Dortmund das Housing und den Betrieb von Hochleistungsrechnern. Durch diese Aufgabenverteilung entlasten sich die Partner gegenseitig und können die angebotenen Dienste weiter verbessern.

Zum Zweck eines systematischen Aufbaus und der Koordination intensivierter Vernetzungsaktivitäten zwischen den 43 speziell vom DAAD-geförderten „Entwicklungsländerbezogenen Postgraduiertenstudiengängen“ (EPOS) haben die Masterstudiengänge „Development Management“ der Ruhr Universität Bochum und „SPRING“ der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund mit Robin Pass einen Netzwerkkoordinator eingestellt. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Steigerung der Attraktivität der EPOS-Studiengänge als internationale Angebote der entwicklungsbezogenen Postgraduierten-Ausbildung.