Die Allianz zu gestalten ist ein fortlaufender Prozess. Unter dem Dach der UAMR wurden bereits rund 20 gemeinsame Institutionen und Programme ins Leben gerufen und haben die Arbeit aufgenommen.
Die Civil Engineering Unit Ruhr bildet Ingenieurinnen und Ingenieure im Bauwesen einschließlich der Umwelttechnik sowie im Bereich Computional Engenieering aus. Die Bauingenieure der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen verzahnen durch die Kooperation ihr Lehrangebot und intensivieren die gemeinsame Forschung. Besonders Studierende im Masterstudium profitieren von der größeren Auswahl und haben so mehr Möglichkeiten, sich je nach Neigung zu spezialisieren.
Die UAMR-Universitäten kooperieren mit Hochschulen und Forschungsinstituten auf der ganzen Welt und sind in zahlreichen Netzwerken aktiv. Um den internationalen Austausch zu fördern, hat die Universitätsallianz Verbindungsbüros im Ausland eingerichtet. Unter dem Label ConRuhr (Consortium of the Ruhr-Area Universities) betreibt die UAMR Büros in New York, Moskau und Rio de Janeiro/São Paulo. Dabei tragen die Verbindungsbüros nachhaltig dazu bei, Forschungskontakte auszubauen. Zudem unterstützen sie im Bereich der Lehre gemeinsame Studien- und Lernprojekte organisatorisch.
In der Engineering Unit Ruhr haben sich die Dortmunder und Bochumer Fakultäten für Maschinenbau zusammengeschlossen. Während Dortmund besonders gut in Logistik und Produktionstechnik aufgestellt ist, legt Bochum das Hauptaugenmerk auf Bereiche wie Werkstoffe, Konstruktion und Energietechnik. Mit vier Sonderforschungsbereichen und 30 Millionen Euro Drittmitteln pro Jahr gehört die Engineering Unit Ruhr zu den forschungsstärksten Maschinenbauinstitutionen in Deutschland.
Ein gemeinsames Projekt der Stiftung Mercator, des Instituts für Schulentwicklungsforschung Dortmund (IFS), stellvertretend für die drei Ruhrgebietsuniversitäten, und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem Projekt arbeiten 31 ausgewählte Gymnasien des Landes NRW mit. Dabei sollen besonders diejenigen Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen werden, die ein hohes Leistungspotenzial besitzen, es aber aufgrund äußerer Rahmenbedingungen bislang nicht voll ausschöpfen konnten.
Die drei UAMR-Universitäten haben sich aufgrund der räumlichen Nähe zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen, damit sie den Studierenden der Region bessere Studien- und Forschungsbedingungen bieten können. Durch diesen Zusammenschluss ist es den Studierenden möglich, Vorlesungen an unterschiedlichen Universitäten zu besuchen und so ein viel breiteres Spektrum an Wissen und Erfahrung zu erlangen. Dies beschränkt sich aber nicht nur auf Studium und Forschung, sondern auch auf spannende Angebote und Projekte für Schülerinnen und Schüler.
In der Global Young Faculty treffen sich herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen der Metropole Ruhr, um in interdisziplinären Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamen Interesse zu bearbeiten. Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der UAMR und wird vom Mercator Research Center Ruhr in Essen koordiniert.
Das HDKR bietet ein gemeinsames Forum für Promovierende der Geschichtswissenschaft der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum. In dem Kolleg werden aktuelle Dissertationsvorhaben in der Neuen Geschichte vorgestellt und intensiv diskutiert. Ziel dabei ist die Bildung eines Netzwerkes historischer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, in dem der interuniversitäre Austausch ebenso gefördert wird wie der Austausch über organisatorische und konzeptionelle Fragen der Promotion.
Derzeit haben rund ein Drittel der Schüler, aber weniger als 5 Prozent der Lehrkräfte in Deutschlands Schulen einen Migrationshintergrund. Dies versucht das Stipendienprogramm zu beheben, indem engagierte künftige Lehrkräfte mit Migrationshintergrund in ihrer Ausbildung unterstützt werden und begabte Abiturienten mit Migrationshintergrund gezielt für den Lehrberuf gewonnen werden.
Die zentralen IT-Versorger der drei Partnerhochschulen bündeln den Betrieb einzelner Dienste im IT-Bereich und stellen diese hochschulübergreifend bereit. Die Universität Duisburg-Essen hat den Bereich Datenmanagement und Datensicherheit (Backup) übernommen, die Ruhr-Universität Bochum den Bereich Virtualisierung und die TU Dortmund das Housing und den Betrieb von Hochleistungsrechnern. Durch diese Aufgabenverteilung entlasten sich die Partner gegenseitig und können die angebotenen Dienste weiter verbessern.
Die Innenrevision der UAMR ist eine wesentliche Säule des Qualitätsmanagements im Verwaltungsbereich, weil durch die vergleichende Betrachtung der Geschäftsprozesse und Ressourcen Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Sie dient dazu, Schwachstellen aufzudecken und Vorschläge für deren künftige Vermeidung zu geben.
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das interdisziplinäre Forschungskolleg der UAMR für Geistes- und Kulturwissenschaften in der Tradition internationaler Advanced Study-Institute. Es erforscht anwendungsbezogen und praxisnah die Grundlagen der modernen Kultur. Mit einem breiten Veranstaltungsprogramm beteiligt sich das KWI am Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, es pflegt enge Partnerschaften mit kulturellen Einrichtungen und den Medien.
Das Ziel des Mercator Research Center Ruhr ist es, die strategische Kooperation der in der Universitätsallianz Metropole Ruhr verbundenen Universitäten zu fördern und so den Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet nachhaltig zu stärken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UAMR-Universitäten können über ihre jeweiligen Rektorate in vier verschiedenen Förderlinien Mittel beantragen: Projektförderung, Strukturförderung, Personenförderung und Anschubförderung.
Die Ruhr-Allianz ET & IT ist ein Zusammenschluss der Bochumer und Dortmunder Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik. Studierende der Ruhr-Allianz ETIT sind an einer der beiden Universitäten eingeschrieben, können aber das volle Spektrum der Lehr- und Forschungsaktivitäten beider ETIT Fakultäten in Anspruch nehmen, welche eine zukunftsweisende Ingenieurausbildung mit Schwerpunkten wie Energietechnik, Medizintechnik, Plasmatechnik, Mikrosystemtechnik und Nanoelektronik bieten.
Eines der anspruchsvollsten und umfassendsten Vorhaben innerhalb der UAMR ist RuhrCampus³, die Schaffung eines gemeinsamen Bildungsraums Ruhr. Perspektivisch sollen sich die Studierenden der drei Partneruniversitäten darin frei bewegen und sämtliche Einrichtungen hochschulübergreifend nutzen können. Der automatische Zweithörerstatus an den UAMR-Hochschulen erleichtert Studierenden bereits die Zulassung zu Lehrveranstaltungen und das Ablegen von Prüfungsleistungen innerhalb der Allianz.
RuhrCampusOnline ist der gemeinsame virtuelle Campus der UAMR-Universitäten. Studierende können hier per E-Learning an Vorlesungen und Seminaren der jeweils anderen Universitäten teilnehmen. Erbrachte Leistungsnachweise werden gegenseitig anerkannt. Eine Erweiterung der Medienkompetenz sowie die Förderung von Zeit- und Selbstmanagementkompetenzen sind dabei attraktive Mehrwerte und Anreize. Dozentinnen und Dozenten können ihr Lehrangebot auf die drei Universitäten ausweiten.
Die Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ) ist ein gemeinschaftlich von den UAMR-Universitäten und dem RWI getragenes Doktorandenprogramm der Volkswirtschaftslehre. Die RGS Econ bietet ein innovatives und englischsprachiges Ausbildungs- und Forschungsprogramm in theoretischer und empirischer Volkswirtschaftlehre. Schwerpunkte bilden die theoretischen Modellierung und ökonometrischen Analyse von Wirtschaftsprozessen.
Das ScienceCareerNet Ruhr (SCN Ruhr) realisiert die überfachliche Karriereförderung für alle Promovierenden und Postdocs der UAMR. Im Mittelpunkt steht ein hochschulübergreifendes und international ausgerichtetes Veranstaltungs- und Mentoring-Programm, mit dem die Potenziale der drei Hochschulen im Bereich der Nachwuchsförderung verstärkt zusammengeführt werden.
Die Universitäten Bochum und Dortmund haben einen Kooperationsvertrag zur Lehrerausbildung an beiden Hochschulen geschlossen. Im „Spagat-Studium" ist es möglich an beiden Hochschulen parallel, in dem z. B. ein Studienfach an der Ruhr-Universität und das zweite Fach an der TU Dortmund belegt wird, zu studieren.
Das UAMR Graduate Centre for Development Studies wird vom Bochumer Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik, dem Duisburg-Essener Institut für Entwicklung und Frieden sowie dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen getragen. Mit der Gründung des Centre entsteht im Ruhrgebiet einer der größten und attraktivsten Standorte für entwicklungsorientierte graduale Ausbildung und Forschung in Kontinentaleuropa. Dabei deckt es die gesamte Breite der gesellschaftswissenschaftlichen Entwicklungsforschung ab und beherbergt sowohl die politikwissenschaftliche als auch die wirtschaftswissenschaftliche Entwicklungsforschung sowie die mit den Fragen des Rechts internationaler Organisationen und des Entwicklungsrechts befassten rechtswissenschaftlichen Entwicklungsforschung.
Seit 2005 werden jedes Jahr internationale Tagungen mit bis zu 200 Studierenden aus der UAMR und zahlreichen Besuchern von europäischen und asiatischen Partneruniversitäten durchgeführt; Diplomaten und Entscheidungsträger treten als Referenten auf. Das Projekt vermittelt berufsqualifizierende Schlüsselqualifikationen an begabte Studierende, die an staatlichen und privaten Institutionen Führungsaufgaben im Bereich 'Internationale Beziehungen' übernehmen sollen.
Neue Formen der Kommunikation und des Arbeitens, werfen die Fragen auf, welche Rechte den Nutzern eingeräumt sind. Das Urheberrecht legt Rechte des Urhebers für die Verwendung von geschützten Materialien im privaten Bereich, in Forschung und Lehre fest. Die Arbeitsgruppe Urheberrecht informiert Sie über Regelungen zur Urheberschaft, Lehre, Bibliotheksnutzung und Webgestaltung und zeigt Ihnen auf, was Sie als Nutzer für die Praxis beachten müssen.